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Niedrigzinsen: Was Anleger und Kreditnehmer jetzt tun können

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Minuszinsen – als zum ersten Mal von einem so radikalen Zinsschritt der EZB die Rede war, hat es einen Aufschrei gegeben. Inzwischen haben sich die Gemüter anscheinend beruhigt. Niemand fordert von der neuen EZB-Chefin, den Leitzins in Rekordzeit wieder anzuheben. Dass die Inflation bei vielen Haushalten Geld vernichtet, scheint an dieser Stelle nicht zu interessieren. Und es sieht aller Voraussicht auch nicht nach einer Entspannung der Lage aus.

Im Gegenteil: Die letzte Ratssitzung hat gezeigt, dass in der Zentralbank alle Zeichen auf Stillstand stehen. Zumindest, wenn es um die Leitzinsen geht. Seitens der EZB sollen die Maßnahmen überprüft werden. In einer solchen Phase sind Anhebungen der Leitzinsen eher unwahrscheinlich. Was bedeutet dies für Haushalte? Und warum greift die EZB gerade jetzt zu dieser Strategie?

Zinsen im Keller: EZB bastelt an neuer Strategie

Bereits seit Jahren wird mit Spannung erwartet, wann die EZB endlich wieder ihre Zinsen anhebt. Besonders Sparer und institutionelle Anleger, die einen vorgeschriebenen Anlagemix einhalten müssen, stehen schließlich schon etwas länger unter Druck. Allerdings zeigt die Ratssitzung der Europäischen Zentralbank zum Jahresanfang, dass diese Hoffnung sich 2020 wohl vorerst nicht erfüllen.

Der Grund: Unter der neuen EZB-Chefin Christine Lagarde verordnet sich die Zentralbank eine Denkpause. Man will die Zeit bis zum Jahresende 2020/2021 nutzen, um die bisher in Angriff genommen Maßnahmen zu überprüfen und die noch verfügbaren Optionen in Augenschein zu nehmen. Im Rahmen dieser Prüfungsphase ist nicht damit zu rechnen, dass die EZB zu regulatorischen Mitteln greift.

Viel wahrscheinlicher ist, dass sich erst einmal gar nichts ändern wird – und damit auch die Leitzinsen der Zentralbank auf dem historisch niedrigen Niveau verbleiben. Einige Experten spekulieren inzwischen sogar über noch weitere Zinsschritte. Mit einer noch stärkeren Verschiebung Richtung Minuszinsen seitens der EZB würden natürlich auch die Dämme für Privatkunden brechen, die schon jetzt mit negativen Sparzinsen belastet werden.

Neue Rahmenbedingungen brauchen Anpassung

Notwendig wird eine Überarbeitung der Strategie durch das veränderte Umfeld. Inzwischen ist die Situation, derer sich die EZB stellen muss, eine vollkommen andere als zum Ausbruch der Krisen um faule Kredite und Staatsschulden. Zu den Themen gehören:

– eine niedrige Inflation
– Umweltprobleme
– Überalterung
– Digitalisierung.

Inzwischen herrscht in der EZB ein reger Diskurs darüber, wie mit diesen Faktoren umzugehen ist. Und ob es nicht noch andere Mittel als nur Zinssenkungen und Anleihekäufe gibt. Gerade eine auf Dauer zu niedrige Inflation schürt Ängste, dass die Konsumentenpreise abrutschen und der Konjunkturmotor ins Stottern gerät.

Was können Anleger tun?

Politiker und Presse vertreten in Deutschland fast unisono die Meinung, dass die EZB mit ihrer Zinspolitik den Sparer enteignet und damit die sicher geglaubte Altersvorsorge zu Fall bringt. Dabei eines vergessen: Teilweise waren die Maßnahmen der Zentralbank in den Augen vieler Ökonomen wichtig, um einen stärkeren „Schleudergang“ der Wirtschaft zu verhindern. Trotzdem stellt sich die Frage, wie mit dem Niedrigzinsniveau im besten Fall umzugehen ist?

Klassische Spareinlagen sind passe

Sparer, die immer noch an klassischen Bankeinlagen festgehalten haben, müssen sich nach Alternativen umsehen. Der Blick auf die Wertpapierbörsen ist aber nicht die einzige Option. Prinzipiell bietet es sich an:

– Aktien
– Anleihen
– Fonds
– Sachwerte

als mögliche Option unter die Lupe zu nehmen. Bei Sachwerten geht es natürlich um Immobilien. Der Bausektor hat aufgrund der niedrigen Zinsen einen Nachfrageboom erlebt, was sich auf die Preise massiv ausgewirkt hat.

Aktien als interessante Alternative

Aktien werden oft immer noch kritisch gesehen. Vielen unerfahrenen Anlegern ist einfach das Risiko zu hoch. In der Praxis zeigt allerdings das DAI Renditedreieck für den DAX auch, wie renditestark die Unternehmen im wichtigsten deutschen Aktienindex sein können. Wer sich nicht an Direktinvestments herantraut, kann auch zu Fonds greifen. Speziell Indexfonds/ETFs sind seit einigen Jahren immer wieder im Gespräch, wenn es um:

Risikostreuung
Anlagekosten
Sparplanfähigkeit

geht.

In Unternehmensanleihen investieren: Die Zinsen sinken auch hier

Staatsanleihen sind ein bekanntes Produkt – auch als Gradmesser dafür, wie gut oder schlecht ein Staat an den Geldmärkten dasteht. Aber auch viele Unternehmen greifen zu dieser Möglichkeit, um sich mit Kapital zu versorgen. Unternehmensanleihen haben für den Emittenten den Vorteil, nicht auf Kredite von Banken angewiesen zu sein. Sicher ein Grund fürs starke Ansteigen der Anleiheemissionen. Waren es in Deutschland 2007 und 2008 unter 100 Neuemissionen im Jahr, ist inzwischen deren Anzahl auf knapp 300 Emissionen geklettert.

Anleger auf der anderen Seite profitieren davon, dass sie eine Rendite einfahren, die deutlich über dem Niveau der Zinsen auf Spareinlagen liegt. Das Problem: Auch bei den Unternehmensanleihen folgt die Rendite dem allgemeinen Zinsniveau.

Über welche Zinsspanne sich Unternehmensanleihen erstrecken, zeigt beispielsweise der Blick Richtung Deutsche Börse. Etliche Anleihen liegen beim Zinskupon zwischen einem bis zwei Prozent. Andere Anleihepapiere kommen auf mehr als 10 Prozent. Generell muss klar sein, dass eine hohe Verzinsung der Anleihe ein höheres Risiko bedeutet.

Dass Unternehmen verstärkt auch international zu diesem Finanzierungsinstrument greifen, hat in den letzten Jahren die Sorge wachsen lassen, dass hier neue Finanzkrisen entstehen können. Beispielsweise sieht Onvista im hohen Anteil von mehr als 50 Prozent der BBB Bonds eines der Risiken. Angesichts solcher Rahmenbedingungen muss jeder Anleger sehr genau hinschauen, wenn Anleihen gezeichnet werden. Das Ausfallrisiko tragen die Inhaber der Anleihe. Und dass selbst augenscheinlich renommierte Unternehmen krachend scheitern können, haben in den letzten Jahren Investoren und Privatanleger immer wieder erfahren müssen.

Kreditnehmer können sich auf niedrige Zinsen freuen

Zu den Gewinnern der niedrigen Zinsen gehören ganz klar Kreditnehmer. Eine Gruppe, die besonders von dieser Entwicklung in der Vergangenheit profitiert hat, sind Bauherren und Immobilienkäufer. Durch die Minizinsen ist Baugeld in den letzten Jahren vergleichsweise billig gewesen. Das Zinsniveau bei den Immobilienfinanzierungen lag vor der Krise bei mehr als vier Prozent. Heute können Darlehen bei den Banken bereits für unter zwei Prozent nachgefragt werden.

Laut Deutscher Bundesbank lag das Zinsniveau beispielsweise für den Januar 2011 bei 3,85 Prozent p. a. für Darlehen ab 5 Jahren Sollzinsbindung. Im gleichen Monat 2019 hat ein vergleichbares Darlehen nur noch 1,70 Prozent gekostet.

Diese Entwicklung wirkt sich nicht nur auf den Zins bei Privatkunden-Banken aus. Auch Förderprodukte – etwa die Kredite der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) sind in den zurückliegenden Jahren billiger geworden. Diese haben zudem Vorteile durch Tilgungszuschüsse. Erreichen Bauherren gewisse Standards bei der Energieeffizienz, muss weniger vom ursprünglichen Kredit getilgt werden.

Nicht nur Baukredite: Auch Konsumentendarlehen werden günstiger

Niedrige Kreditzinsen sind heute aber auch für:

Ratenkredite und
Konsumfinanzierungen

zu finden. Gerade in jüngster Vergangenheit haben einige Aktionen mit negativem Kreditzins für Aufmerksamkeit gesorgt. Dabei handelt es sich allerdings um keinen Dammbruch bei den Banken. Hierbei handelt es sich eher um Aktionen von Kreditvermittlern und Banken, nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen vergeben werden. Darüber hinaus waren bisher auch wichtige Parameter wie Laufzeit und Kreditsumme auf bestimmte Werte festgelegt.

Ob angesichts möglicher weiterer Zinssenkungen in den Minusbereich solche Offerten doch häufiger auftauchen, bleibt abzuwarten. Grundsätzlich lässt sich jedoch festhalten, dass Kreditnehmer durch die niedrigen Zinsen in erheblichem Maße profitieren.

Fazit: Es geht beim Zinssatz so schnell nicht aufwärts

Die EZB ist in den letzten Jahren zur Zielscheibe geworden. Durch die Senkung der Leitzinsen und die Anleihekäufe hat sich die Zentralbank in Deutschland nicht gerade beliebt gemacht. Auch unter der neuen Chefin scheint sich erst einmal nichts an dieser Situation zu ändern. Bis Jahresende will die EZB ihre bisherigen Maßnahmen auf den Prüfstand stellen. Und solange wird nicht davon ausgegangen, dass die Zentralbank die Zinsschraube wieder fester anzieht. Leiden müssen unter dieser Entwicklung weiterhin Sparer und Anleger, die auf Zinserträge setzen. Auf der anderen Seite heißt der anhaltende Trend, dass Kredite günstig bleiben. Damit dürfen sich angehende Eigenheimbesitzer auf niedrige Zinsen für ihr Baugeld freuen.

Bildquellen:
Bild 1: Adobe Stock – v.poth / 144203864
Bild 2: Adobe Stock – m.mphoto / 203878831
Bild 3: Adobe Stock – Mike Fouque / 85106757

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Coronavirus könnte die Chip-Industrie hart treffen!

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Was das Coronavirus mit der Chip-Industrie zu tun hat? Die Hersteller von Computer-Chips übertrumpften sich in der jüngeren Vergangenheit gegenseitig mit Investitionszusagen in neue Fertigungsanlagen. 104 Milliarden Euro hier, 20 Milliarden US-Dollar dort… Die Aktienkurse von Herstellern der Fertigungsanlagen wie Applied Materials schossen natürlich nach oben. Doch das Corona-Virus könnte den Investitionsplänen der Chiphersteller ein jähes Ende bereiten. Vorsicht ist daher vor allem bei Aktien der Zulieferindustrie geboten, wie eben bei Applied Materials.

So schnell die Innovationszyklen der IT-Industrie auch sind, so langfristig angelegt sind die Investitionsplanungen der Hersteller. Zwar kommen ständig, in der Regel im Jahresrhythmus, neue und schnellere Produktgenerationen auf den Markt. Doch Planung, Bau und Betrieb einer neuen Fertigungsanlage werden eher in Jahrzehnten bemessen. So investierte Intel im Jahr 2007 1,5 Milliarden US-Dollar in die Fab 11X in New Mexico, um sie auf die damals neue 45nm-Technologie umzurüsten. Diese Technik läuft dort bis heute und stellt Chips her, die nicht die neuste Fertigungstechnologie benötigen.

Bei einer so langen Betriebszeit liegt es auf der Hand, dass Investitionsplanungen nicht aufgrund einer kurzfristigen Nachfrageschwäche komplett umgekrempelt werden. Und doch gibt es ein Problem, das die Investitionsplanungen jetzt über den Haufen werfen könnte: das Coronavirus!

50% der Investitionen plante die Chip-Industrie in China – Coronavirus wird zum Problem

In den vergangenen Jahren übertrafen sich die Hersteller mit Investitionszusagen. Tsinghua: 70 Milliarden US-Dollar in drei Fabriken, davon eine in Wuhan, TSMC: 20 Milliarden US-Dollar in eine neue Fabrik, Samsung: 104 Milliarden Euro verteilt über zwölf Jahre, Intel: 20% des Umsatzes, also 20 bis 30 Milliarden US-Dollar pro Jahr und noch viele andere mehr. Die für 2020 geplanten Investitionen betragen 50 Milliarden US-Dollar.

Das Problem dabei: 50% der für dieses Jahr geplanten Investitionen entfallen auf China. Die Tatsache, dass dort derzeit nur wenig gearbeitet wird, macht die Investitionsplanungen bereits zur Makulatur. Schlimmer aber noch sind die potenziellen weltwirtschaftlichen Folgen des Coronavirus. Kommt es zu einem globalen Wirtschaftsabschwung, werden zahllose Unternehmen und Privatpersonen ihre Investitions- und Konsumentscheidungen überdenken. Muss es wirklich ein neuer Computer sein, ein neues Handy, ein neuer Fernseher, wenn es der alte eigentlich auch noch tut?

Dazu kommt, dass die Chiphersteller in den Vorjahren Unsummen in die Erweiterung ihrer Fabriken steckten. Die Fabriken für die Herstellung von z.B. Flashspeicher-Chips konnten nicht groß genug sein. Die Erwartung einer weitgehenden Verdrängung der klassischen Festplatte durch SSD-Laufwerke auf Basis von Flashspeicher versprach üppige Umsätze. Die stehen jedoch auf der Kippe, wenn weniger Computer gekauft werden. Die Folge wäre ein Rückfall in den Schweinezyklus der Speicherindustrie: Hohe Preise führen zu umfangreichen Investitionen in neue Fabriken (bereits gebaut), die Überkapazitäten schaffen (die drohen), die die Preise in den Keller und Unternehmen aus den Markt drücken, auf dass die Preise wieder steigen. Gehofft hatten die Hersteller in diesem Jahr auf steigende Preise durch wachsende Nachfrage.

Kommt der nächste Schweinezyklus der Chip-Industrie?

Nun steigen die Preise für Speicher zwar. Doch vor allem deshalb, weil aus Asien weniger Nachschub kommt. Doch an hohen Preisen bei kleinem Volumen verdienen die Hersteller nichts, während die Kosten der stillstehenden Fabriken weiter laufen werden. Es gibt also guten Grund anzunehmen, dass die Investitionspläne der Chiphersteller nicht in vollem Umfange ausgeführt werden. Der Aktienkurs von Applied Materials reflektiert diese Möglichkeit noch nicht. Analysten erwarten einen Gewinn von 4,17 US-Dollar pro Aktie in diesem Geschäftsjahr, deutlich mehr als im vorherigen Jahr.

Auf Basis dieses erwarteten Gewinns ist die Unternehmensbewertung sogar für US-Verhältnisse konservativ mit einem KGV von nur 15,4. Sollte der Gewinn jedoch nur auf Vorjahresniveau liegen, wären wir schon bei einem KGV von mehr als 21. Beim Beginn eines neuen Schweinezyklus‘ in der Industrie dürfte sich die aktuelle Bewertung von Applied Materials als zu hoch erweisen. Übrigens: Der Börsengang des deutschen Ausstatters von Chipfabriken, Exyte, wurde schon 2018 abgesagt, weil das Marktumfeld nicht positiv genug war für eine Platzierung an der Börse.

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Coronavirus: Stehen wir an der Schwelle zur Pandemie?

Die zuletzt pandemische Ausbreitung des Coronavirus macht nun auch die Gesundheitsbehörden immer nervöser

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Das Coronavirus verbreitet sich in immer mehr Ländern – stehen wir nun an der Schwelle zur Ausbreitung einer Pandemie? Laut der Definition, was eine Pandemie kennzeichnet, ist das wohl bereits der Fall:

„Unter Pandemie versteht man eine länder- und kontinentübergreifende Ausbreitung einer Krankheit beim Menschen, im engeren Sinn die Ausbreitung einer Infektionskrankheit. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie somit örtlich nicht beschränkt.“

Vor allem Südkorea gerät nun immer stärker in den Fokus: das Land berichtet 142 neue Infizierte an einem einzigen Tag – das ist ein Anstieg von 70% zum Vortag (und zwei Tote). In Italien sind es 15 neue Infizierte bei einem Toten – zehn Städte in der norditalienischen Lomardei sind unter Quarantäne. China selbst meldete offiziell 397 neue Infizierte (damit in China insgesamt 76288) bei 109 neuen Toten (insgesamt 2345).

Chinas hat nun bereits fünfmal die Kriterien verändert, nach denen neu Infizierte erfasst werden – das sagt alles über die Verläßlichkeit der Zahlen von durch das Coronavirus Infizierten im Reich der Mitte (siehe hierzu: „Chinas Lügen mit Zahlen“). Die Stadt Peking hat unterdessen ihre Maßnahmen weiter verstärkt – pro Wohnung werden drei „Pässe“ vergeben“, die es erlauben, den Wohungskomplex zwischenzeitlich zu verlassen – leben aber in einer Wohung vier Personen, kann eine Person nicht mehr hinaus (siehe hierzu den Bericht der CNBC-Korrespondentin Eunice Yoon aus Peking).

Coronavirus: Die Behörden werden immer nervöser

Die zuletzt pandemische Ausbreitung des Coronavirus macht nun auch die Gesundheitsbehörden immer nervöser. Bei der gestrigen Pressekonferenz der WHO sagte der Generaldirektor der Behörde Dr. Tetros, dass die Zeit davonlaufe, um eine weltweite Pandemie zu stoppen („The window of opportunity is narrowing“). Die US-Behörde für Seuchenbkämpfung CDC hält eine weitere Ausbreitung in den USA inzwischen für wahrscheinlich, wie es auf der Homepage der Behörde heißt:

„More cases are likely to be identified in the coming days, including more cases in the United States. It’s also likely that person-to-person spread will continue to occur, including in the United States.“

In Deutschland hat das „Bundesministerium für gesundheitliche Aufklärung“ (BZgA) bundesweit eine Zeitungsanzeige lanciert, wie man sich selbst und andere vor der Infektionskrankheit schützen könne.

Inzwischen wird immer wahrscheinlicher, dass das Coronavirus nicht nur sich viele Tage an Gegenständen halten kann (Bargeld, technische Geräte etc.) – sondern auch bereits genesene Patienten sich erneut infizieren können (so aktuell ein Fall in der chinesischen Provinz Sichuan).

Folgendes Video von „China in Focus“ faßt die Lage kompakt zusammen – und macht dabei auch auf die sich widersprechenden Aussagen von Behörden aufmerksam:

Das Coronavirus verbreitet sich in immer mehr Ländern

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Coronavirus und die Folgen für die Wirtschaft – Interview mit Markus Fugmann

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Welche Folgen hat das Coronavirus und der de facto-Stillstand der chinesischen Wirtschaft? Vor allem die Wall Street handelte nach dem Motto: das sei vergleichbar wie 2003 mit dem SARS-Virus – und wenn nicht, werde es die Fed schon richten. Aber die US-Indizes beginnen nun zu reagieren – zumal nach den extrem schwachen US-Einkaufsmangerindex heute.

Im Interview mit cryptowelt.ch geht es um das Coronavirus, um Inflation – und um Bitcoin:

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