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Nike-Analyse: Das schaut nach einer Trendwende aus

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Gegen Ende September letzten Jahres markierte Nike bei 86,04 US-Dollar seinen vorläufigen Höhepunkt und schlug zunächst eine Korrektur ein. Diese reichte bis Ende Dezember auf ein Verlaufstief von 66,53 US-Dollar abwärts, mit leichten Kaufschüben hat der Wert aber bereits im Vorfeld Bekanntschaft gemacht. Das hieraus resultierende Chartbild könnte man jetzt wohlwollend in einem sich öffnenden Keil sehen. In der Regel kommen solche Formationen am Ende eines Trends vor und stehen für einen baldigen Wechsel. Gewisse Bedingungen müssen hierzu jedoch noch erfüllt werden, ehe tatsächlich bei dieser Formation mit Bestimmtheit ausgegangen werden kann und ein Trendwechsel wahrscheinlich wird. Noch zeigen sich Käufer etwas zurückhaltend, dies könnte sich in den kommenden Handelsstunden jedoch signifikant ändern.

Long-Chance bei Nike-Aktie

Kursnotierungen in der Nike-Aktie unterhalb der runden Marke von 80,00 US-Dollar sind zunächst noch als Kursgeplänkel anzusehen, erst darüber wird eine Aktivierung der vorliegenden Keil-Formation wahrscheinlich, anschließend könnte Nike sehr schnell wieder zu seinen Jahreshochs aus 2018 bei 86,04 US-Dollar zurückkehren. Genau auf diese Erholungsbewegung können interessierte Anleger über entsprechende Long-Instrumente setzen und am Ende eine satte Rendite erzielen. Der Anlagehorizont wird auf mehrere Wochen geschätzt, ein Stop sollte das Niveau von 77,40 US-Dollar zunächst nicht überschreiten. Solange kein nachhaltiger Tagesschlusskurs oberhalb von 80,00 US-Dollar vorliegt, müssen zwischenzeitlich noch einmal Rücksetzer auf das Niveau von 75,00 US-Dollar einkalkuliert werden. Der sich immer weiter ausdehnende Keil erlaubt es sogar auf ein Niveau unter die Dezembertiefs aus 2018 zurückzufallen, ohne dass die Formation in Mitleidenschaft gezogen wird.
Einstieg per Stop-Buy-Order : 80,00 US-Dollar
Kursziel : 86,04 US-Dollar
Stop : < 77,40 US-Dollar
Risikogröße pro CFD : 2,60 US-Dollar
Zeithorizont : 3 – 6 Wochen

Nike




Rafael S. Müller ist seit 20 Jahren Vorstand und Chefanalyst der direktbroker.de AG. Der FOREX & CFD Broker direktbroker-FX gehört weltweit zu den preisgünstigsten Brokern. Trading-Einsteiger erhalten von der hauseigenen Börsenakademie umfangreich Schulungen bis hin zu einem kostenfreien Trader-Camp. Testen Sie die Konditionen jetzt mit einem kostenfreien Demokonto.


Haftungsausschluss

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Facebook und die 5 Milliarden Dollar Strafzahlung in den USA

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Am 24. April veröffentlichten wir die Zahlen von Facebook für das 1. Quartal. Dazu schrieben wir Zitat „Der Gewinn liegt bei 1,89 Dollar pro Aktie. Die offiziell dargestellten 0,85 Dollar Gewinn pro Aktie berücksichtigen eine außerordentliche Ausgabe von 3 Milliarden Dollar für einen Rechtsstreit mit der U.S. Federal Trade Commission (FTC). Der Fall läuft noch. Facebook erwartet bis zu 5 Milliarden Kosten aus diesem Verfahren. 1,89 Dollar ist also die bereinigte Zahl aus dem Kerngeschäft.“ Tja, und jetzt haben wir Gewissheit. Es gibt zwar noch keine offizielle Meldung der FTC, aber mehrere große Zeitungen in den USA berichten übereinstimmend, dass die FTC ihre Strafe auf 5 Milliarden Dollar festlegen wird.

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Facebook muss „nur noch mal“ 2 Milliarden Dollar abzweigen

Das wäre das obere Ende der Markterwartungen. Also muss Facebook wohl im aktuell laufenden 3. Quartal noch mal 2 Milliarden Dollar vom Gewinn abzweigen, und dann war es das auch mit dem Cambridge Analytica-Skandal. Möglich gemacht haben das offenbar die Republikaner, die im Führungsgremium der FTC die Mehrheit stellen. Und, ist das für Facebook ein herber Schlag? Aus Sicht der US-Regierung mag es zwar eine Rekordstrafe sein. Aber aus Sicht von Facebook ist es eher ein Strafzettel, den man mal eben bezahlt, und dann weiter fährt.

2,4 Milliarden Dollar machte Facebook Gewinn im 1. Quartal, und zwar nach Rücklage der 3 Milliarden Dollar für die FTC-Strafe! Also werden die Gewinne von Facebook noch nicht einmal zeitweise aufgezehrt. Es ist eine Randnotiz, welche die Börse schon verarbeitet hatte. Zweifler in der Analystengemeinde können den Fall spätestens jetzt abhaken! Und was war mit den gestarteten Kampagnen wie zum Beispiel von Apple-Mitbegründer Steve Wozniak? Was hatten nicht zahlreiche Promis erklärt und gefordert? Leute, löscht eure Facebook-Konten! Und? Wieviele Menschen haben da mitgezogen?

Aufspaltung denkbar?

Es ist schwierig als „moderner Mensch“ nicht bei Facebook aktiv zu sein. Schließlich betreibt das Unternhemen ja auch so „unwichtige“ Angebote wie Whatsapp und Instagram! Dennoch dürfte die Cambridge Analytics-Affäre ein Warnschuss für Mark Zuckerberg gewesen sein. Der öffentliche Aufschrei war groß. Und bei klassischen Sozialen Netzwerken ist man quasi Monopolist, wenn man mal Twitter nicht als direkte Konkurrenz betrachtet. Und sollten die Demokraten die nächste Wahl gewinnen, und ein erneuter Skandal rund um Facebook an die Oberfläche kommen – der Weg hin zur Zerschlagung des Konzerns wäre gar nicht mal so weit weg! Man denke hierbei mal an die US-Geschichte. Solche gigantischen Zerschlagungen gab es bereits. So wurde der Öl-Gigant Standard Oil des Moguls Rockefeller durch die US-Regierung zerschlagen, was dann vom Obersten Gerichtshof der USA bestätigt wurde. In den 80ern wurde auch der Telefon-Gigant AT&T aufgeteilt.

Also, eine Aufteilung von Facebook ist gar nicht mal so unrealistisch. Es braucht nur den politischen Willen aus dem Weißen Haus! Aber fürs Erste hat Facebook Ruhe. Das Geschäft läuft weiter. Wichtiger als diese FTC-Geschichte wird für die Aktionäre sein, ob das Unternehmen am 24. Juli bei der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen auch weiterhin die Wachstumsstory liefern kann, die den Kurs steigen lässt. Bei zunehmender Größe des Unternehmens wird das natürlich immer schwieriger. Aktuell notiert die Facebook-Aktie übrigens in der Vorbörse nur mit 0,7% im Minus – eine normale Schwankung.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg
Mark Zuckerberg. Foto: Anthony Quintano from Honolulu, HI, United States – Mark Zuckerberg F8 2018 Keynote CC BY 2.0

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Citigroup-Quartalszahlen: Erwartungen übertroffen

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Die Citigroup-Quartalszahlen läuten die Quartalssaison ein. Citi ist eine der vier großen Banken in den USA. Ihre Zahlen können auch darauf hindeuten, wie die anderen großen US-Banken im Laufe dieser Woche melden. Hier die wichtigsten Kennzahlen.

Der Umsatz liegt bei 18,76 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 18,47/erwartet 18,5).

Der Gewinn liegt bei 1,95 Dollar pro Aktie (Vorjahresquartal 1,63/erwartet 1,78). Flüsterschätzungen reichten bis 1,87 Dollar. Ein Netto-Gewinn von 4,8 Milliarden Dollar in 3 Monaten – davon kann die Deutsche Bank noch nicht mal träumen!

Die Aktie notiert vorbörslich mit +1,7%.

Hier de CEO-Kommentar im Wortlaut (Geschäft läuft bestens):

Citi CEO Michael Corbat said, “Our earnings per share of $1.95 for the second quarter were 20% higher than one year ago. We navigated an uncertain environment successfully by executing our strategy, and by showing disciplined expense, credit and risk management. We increased our Return on Assets year-over-year to 97 basis points; and generated a Return on Tangible Common Equity of 11.9%, over 100 basis points better than last year. We delivered positive operating leverage for the 11th straight quarter and improved our efficiency, while again increasing loans and deposits. We have good momentum and solid growth across our consumer franchise, particularly in the U.S., while in the ICG, our industry leading Treasury and Trade Solutions business continues to perform well and we gained share in market-sensitive products such as Investment Banking.

Citigroup-Quartalszahlen - Zentrale in New York
Der Sockel des Citigroup Center in New York. Eines der markantesten Bürogebäude der Stadt, weil die 59 Stockwerke auf drei großen Stelzen stehen. Foto: Tdorante10 CC BY-SA 4.0

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Quartalssaison startet: Terminübersicht der wichtigsten deutschen und US-Aktien

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Die Quartalssaison startet. Nach zahlreichen Gewinnwarnungen wird man sehen, ob die gesenkten Erwartungen denn eingehalten werden können, oder ob selbst sie noch unterschritten werden. An dieser Stelle listen wir die Termine von Quartalszahlen wichtiger und/oder
interessanter Unternehmen vom deutschen und US-Aktienmarkt auf.

Citigroup 15. Juli

Wells Fargo 16. Juli

Goldman Sachs 16. Juli

JP Morgan 16. Juli

Netflix 17. Juli

Bank of America 17. Juli

Morgan Stanley 18. Juli

SAP 18. Juli

 
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American Express 19. Juli

Texas Instruments 23. Juli

Snap 23. Juli

Caterpillar 24. Juli

Deutsche Bank 24. Juli

Boeing 24. Juli

Daimler 24. Juli

Facebook 24. Juli

Tesla 24. Juli

BASF 25. Juli

Volkswagen 25. Juli

Intel 25. Juli

Alphabet (Google) 25. Juli

Amazon 25. Juli

Twitter 26. Juli

Apple 30. Juli

Lufthansa 30. Juli

Bayer 30. Juli

Qualcomm 31. Juli

Zalando 1. August

BMW 1. August

Infineon 1. August

Siemens 1. August

Pinterest 1. August

Vonovia 2. August

Exxon 2. August

Deutsche Post 6. August

Lyft 7. August

Commerzbank 7. August

e.on 7. August

Wirecard 7. August

Deutsche Telekom 8. August

Uber 8. August

Adidas 8. August

Thyssenkrupp 8. August

Deutsche Wohnen 13. August

Walmart 15. August

Rocket Internet 19. September

Beyond Meat: Steht noch nicht fest

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