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Gold/Silber

Noch können Sie Silber relativ günstig erwerben – Werbung

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Lieber Börsianer,

Sechs Wochen nach meiner vorherigen Silber-Analyse kam es zu einem Abverkauf des Edelmetalls, den ich als kampferprobter Langzeit-Investor so nicht erwartet hätte. Der Preis brach binnen weniger Tage von 17,50 auf weniger als 12 US-Dollar ein. Inzwischen erholte sich der Preis auf mehr als 15 US-Dollar, notiert damit aber noch immer auf dem gleichen Niveau wie vor sechseinhalb Jahren. Gold konnte damit den Silberpreis nicht mit nach oben ziehen.

Die Silbernachfrage ist von der Industrie geprägt, während Anleger nur einen kleinen Teil der Nachfrage ausmachen. Fragt die Industrie im Zuge von Produktionseinstellungen kaum noch Silber nach, kann das zu einem Crash am Silbermarkt führen. Allerdings gibt es auf der Angebotsseite auch Effekte, die diesen Preiseinbruch kompensieren helfen. Silber wird häufig nur als Nebenprodukt zum Beispiel der Kupferförderung gewonnen. Reduzieren die Minen in Folge von Nachfrageeinbrüchen ihre Produktion, sinkt auch das Silberangebot. Und zwar selbst dann, wenn der Silberpreis im Zuge anziehender Investorennachfrage steigen würde. Denn für eine Kupfermine lohnt sich die Produktionsausweitung nicht, nur weil der Preis eines an sich unwichtigen Nebenprodukts steigt.

Schon 2008 sahen wir, dass Edelmetalle zum Start einer Krise nicht profitieren, sondern genauso unter Preiseinbrüchen leiden wie Aktien. 2008 kam es jedoch eher und schneller zu einer Erholung bei den Edelmetallen als am Aktienmarkt. Für Gold gilt das auch heute wieder. Nicht so jedoch für Silber.

Charttechnisch ist der Ausbruch nach oben geglückt

Ich gehe davon aus, dass es sich nur um einen temporären Effekt handelt. Charttechnisch gesehen brach der Silberpreis bereits aus der jüngst gebildeten Dreiecksformation nach oben aus. Da der Silbermarkt deutlich enger ist als der Goldmarkt, kann es passieren, dass der Silberpreis die Goldpreisentwicklung sogar prozentual gesehen…..

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Mit Börsianer-Grüßen,
Thomas Kallwaß
Chefanalyst Profit Alarm

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Finanznews

Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Gold/Silber

Silber: Korrektur geht weiter – das sind noch keine Kaufkurse

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Für Silber hatte ich vor acht Wochen den maximalen Anstieg bis ca. 21 USD (1.00 Retracement) in Aussicht gestellt. Über diesen Zielbereich ist das Edelmetall mit einem Hoch von ca. 30 USD deutlich hinausgeschossen. Dieser Aspekt ist der Auslöser für die relativ deutliche Umstellung der Wellenzählung, wie die Charts es zeigen. Mit dieser Performance erfüllt Silber meine Langzeitprognose, lediglich der Zeitfenster hierfür ist noch nicht passend. Seit einigen Wochen bildet sich eine schwache Korrektur aus, deren Verlauf bislang unkritisch ist.

Ausblick für Silber:

Die seit August laufende Korrektur bildet Welle (iv) der fünfteiligen Impulswelle (i-ii-iii-iv-v) aus. Wie für eine „4“ eher üblich als selten, bedient sich Welle (iv) eines Triangles (a-b-c-d-e) zur Ausbildung der internen Struktur. Solange Silber zwischen den beiden 0.24 und 1.38 Retracements (25.24/30.21 USD) pendelt, besteht keine größere Gefahr – allerdings auch keine Chance auf eine Auflösung der apathischen Phase. Im Chart ist daher den Verlauf von Welle (iv) bis tief in den Herbst hinein dargestellt.

Silber dürfte seine Korrektur noch fortsetzen

Nach Abschluss von Welle (iv) wird die sich anschließende (v; nicht dargestellt) Silber noch einmal steigen lassen. Da es sich bei Welle (v) um die abschließende Phase der Impulswelle handelt, ist deren Potenzial relativ eng begrenzt. Dazu werde ich in einer späteren, in der nächsten Ausgabe, näher eingehen. An den kommenden Tagen sollten leicht nachgebenden Notierungen ausgegangen werden. Dabei kann ein Bewegungstief unterhalb des 0.24 Retracements (25.24 USD) möglich werden. Lediglich ein Schlusskurs unterhalb sollte vermieden werden.

Fazit:

Die Korrektur wird sich noch einige Wochen behaupten, sodass ein Engagement zum momentanen Zeitpunkt bei Silber nicht zu empfehlen ist. Das bisherige Kaufsignal hat Freude bereitet und bleibt auch weiterhin bestehen..

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Gold/Silber

Goldpreis vor Ausbruch nach oben? Achtung, Blick auf US-Dollar

Claudio Kummerfeld

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Ein Stapel Barren aus Gold

Der Goldpreis dümpelt seit Freitag auch heute bei 1.954 Dollar vor sich hin. Steht der Anstieg nach oben kurz bevor? Möglich ist das allemal. Bereits am Freitag stellten wir die Frage in den Raum, ob der Goldpreis ansteigen könnte, weil der US-Dollar schon gut gefallen war. Gold stieg aber nicht an.

Charttechnik im US-Dollar entscheidend für Goldpreis?

Ganz aktuell sieht man, dass der US-Dollar in Form des Dollar-Index (Währungskorb) an einem Unterstützungsniveau um die 92,80 Indexpunkten hängt. Der Chart zeigt den Verlauf des Dollar-Index der letzten zehn Tage. Sechs Mal in den letzten zehn Tagen ist der US-Dollar nach unten gelaufen, an dieser Marke abgeprallt und wieder angestiegen. Derzeit hängt er genau auf diesem Niveau. Fällt er diesmal darunter, wäre vereinfacht gesagt Platz nach unten, was den Goldpreis kräftig nach oben pushen könnte.

Dies ist ein Wenn-dann-Szenario, also mit reichlich Unsicherheit behaftet. Aber es ist möglich. Bei der schwachen Dollar-Entwicklung seit letztem Donnerstag hat der Goldpreis auf den Weg nach oben auf jeden Fall nicht so performt wie man es erwarten würde. Also, Gold-Bullen sollten sich gerade jetzt die Dollar-Entwicklung genau anschauen. Für einen Anstieg im Goldpreis ist Potenzial vorhanden.

Fallender US-Dollar kann Goldpreis deutlich bewegen

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