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Norwegen verlässt Nullzins – erste Leitzinsanhebung seit Corona-Ausbruch

Norwegen Flagge

Die Zentralbank in Norwegen hat verkündet, dass man sich beim Leitzins erstmals seit Ausbruch der Coronakrise wieder weg bewegt von der Null-Linie. Mit Start der Krise war er nämlich auf 0,00 Prozent gesenkt worden und verharrte seitdem dort. Jetzt aber erhöht die Norges Bank den Leitzins auf 0,25 Prozent (hier die aktuelle Mitteilung). Eine wirtschaftliche Normalisierung bedeute, dass man auch seine Geldpolitik normalisieren müsse, so die aktuelle Aussage der Notenbanker. Auf der Grundlage der aktuellen Bewertung der Aussichten und der Risikobilanz werde man der Leitzins im Dezember höchstwahrscheinlich weiter anheben.

Die Wiedereröffnung der Gesellschaft hat laut der Norges Bank zu einem deutlichen Aufschwung der norwegischen Wirtschaft geführt, und die Wirtschaftstätigkeit liegt jetzt über dem Niveau vor der Pandemie. Die Arbeitslosigkeit sei weiter gesunken, und die Kapazitätsauslastung scheint sich einem normalen Niveau anzunähern. Die zugrundeliegende Inflation sei niedrig, aber die zunehmende Aktivität und das steigende Lohnwachstum würden dazu beitragen die Inflation in Richtung des Inflationsziels von 2 Prozent zu treiben.

Der Verlauf der norwegischen Leitzinsen in den letzten fünf Jahren:


source: tradingeconomics.com



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