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Notenbanken und Trump: Was wird passieren?

Redaktion

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am

Kommt die große Inflation durch die Politik der Notenbanken? Und was passiert, wenn Trump wiedergewählt wird?

Trump mache keine Deals – auch nicht mit China. Das sagt der Vermögensverwalter Hendrik Leber. Zwar behaupte der US-Präsident, dass er ein Deal-Maker sei, aber faktisch schließe er dann doch keine Deals ab, so Leber. Der US-Präsident habe einen Keil zwischen Europa und die USA getrieben, vor allem aber zwischen China und die USA – was beides für die Weltwirtschaft extrem schädlich sei. Aber gleichwohl werde Trump erst einmal etwas zurück stecken, um seine Wiederwal nicht zu gefährden, so Leber.

In Sachen Notenbanken zitiert der Vermögensverwalter Goethe: sie würden die Geister, die sie riefen, nicht mehr los. Denn würden die Zinsen steigen, würden viele Unternehmen kippen – eine Rezession wäre dann die Folge. Das führe zunächst zu einer zunächst schleichenden Inflation, weshalb Immobilien noch teurer würden, aber auch Aktien profitierten. Dagegen würden Schuldpapiere wie Anleihen abverkauft, schon weil die Investoren einen Inflationsausgleich fordern würden, meint Leber. Daher sei Papiergeld der große Verlierer.

Mit dem Anstieg der Inflation müssen die Notenbanken aber sich dann entscheiden: entweder sie sorgen für ihren eigentlichen Auftrag, die Geldwertstabilität, oder sie stützen weiter auch Unternehmen, die nicht profitabel sind.

Sehenswertes Interview mit Hendrik Leber über wahrscheinliche Entwicklungen in der Zukunft!

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Die Notenbanken werde mit ihrer Politik Inflation erzeugen

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Columbo

    7. Januar 2020 13:23 at 13:23

    Interessante Aussagen. Gold scheint er nicht zu mögen, beim Thema Sachwerte und Inflation erwähnt er es nicht.

  2. Avatar

    Bitte kein Coin

    7. Januar 2020 13:33 at 13:33

    Gold scheint er nicht zu mögen, aber er war doch ein grosser Verfechter des Bitcoin !

    • Avatar

      Columbo

      7. Januar 2020 13:43 at 13:43

      @bitte kein coin

      aber nur im Spielgeldbereich, wenn ich mich recht erinnere.

  3. Avatar

    Bitte kein Coin

    7. Januar 2020 19:46 at 19:46

    @ Columbo. meines Wissens gab es auf FMW ein Video Streitgespräch Herr Dr. Leber gegen Homm ?
    wo ich mich fürchterlich aufregte, dass ein Dr. für ein Ponzisystem einstehen kann.Vielleicht kann FMW dieses Video ausgraben?

  4. Avatar

    Columbo

    7. Januar 2020 20:14 at 20:14

    @bitte kein coin

    Hab nur das gefunden, aber das reicht mir völlig…

    https://www.youtube.com/watch?v=2efSs-CYnck

  5. Avatar

    Bitte kein Coin

    7. Januar 2020 20:18 at 20:18

    @ Columbo, das mit dem Spielgeld war ein Anderer.Wenn sie auf FMW die Beiträge unter dem Stichwort
    BITCOIN zurückverfolgen, tritt der Herr Doktor immer als Verfechter des Bitcoin auf, während Homm u.der berühmte Shiller die neue anonyme Schattenwährung ablehnen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff-Montag 3.0

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Den dritten Montag in Folge veröffentlicht ein Pharmahersteller einen konkrete Impfstoff-Meldung.

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SAP nach Kurssturz antizyklisch kaufen? – Werbung

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Lieber Börsianer,

das war nicht das Gelbe vom Ei, liebe SAP! Während die US-Konkurrenz in den Coronazeiten mit Cloud und anderen digitalen Anwendungen punktet, tritt die europäische Branchengröße auf der Stelle. Unter dem Strich sank der Umsatz um 4 %, während der operative Gewinn sogar um 12 % schrumpfte.

Offensichtlich sind die schwachen Quartalszahlen keine Eintagsfliege. So hat man die Umsatz- und Gewinnprognosen auch für die Jahre 2021 und 2022 gleich nach unten korrigiert. In der Folge erlebte die Aktie einen mächtigen Ausverkauf und verlor zeitweise über 20 % ihres ursprünglichen Wertes. Das kommt einem mittelprächtigen Erdbeben gleich.

Wo hakt es bei der SAP, warum kann das Unternehmen aus Walldorf zunächst nicht an die starken Wachstumsraten der vergangenen Jahre anknüpfen? Ich sehe drei Faktoren:

1)
Negative Währungseffekte: Die Dollarschwäche bzw. Eurostärke hat die Gewinnentwicklung spürbar belastet. Die US-Konkurrenz hingegen profitiert vom weichen Dollar.

2)
Das Covid-Virus: Die Software-Palette des Unternehmens ist nur eingeschränkt Corona-fest. Ein Beispiel: Mit der SAP-Software Concur planen die Unternehmenskunden der SAP Dienst- und Geschäftsreisen ihrer Mitarbeiter. Es bedarf keiner besonderen Erklärung: Diese Anwendung war in diesem Jahr kein Verkaufsknüller, sondern schlichtweg überflüssig.

3)
Schwächen in der Cloud: Aus der Branche hört man, dass SAP derzeit Defizite im Cloud-Geschäft hat. Die Kunden streben in die Cloud, allein SAP konnte nicht immer liefern. Hier gilt also: US-Konkurrenten wie Oracle und Salesforce haben hier die Nase vorne. Deshalb schwächelt das Neugeschäft der SAP.

Gleichwohl haben die Investoren – wie so oft – das Kind mit dem Bade ausgeschüttet. Der Kursrücksetzer war zwar notwendig, aber in seiner Dimension stark übertrieben. SAP verfügt über eine treue Kundenbasis. Rund 74 % des Umsatzes beruhen auf langfristigen Software-Verträgen. Mit anderen Worten: Das Unternehmen wird auch künftig gut verdienen und verfügt über die Mittel, um den technologischen Rückstand im Cloud-Geschäft wettzumachen.

Trotzdem: Kurzfristig ist die SAP-Aktie sicherlich noch kein Kauf. Wie gesagt es wurde schon Porzellan zerschlagen und Vertrauen verloren. Das deutsche Software-Unternehmen muss sich also nun…..

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Achtung Trader: Deutsche Börse führt „Xetra Trade-at-Close“ ein

Claudio Kummerfeld

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Achtung Trader! Ab 24. November bietet die Deutsche Börse für Trades über Xetra eine neue Handelsmöglichkeit an, die „Xetra Trade-at-Close“ Order. Sie bietet laut aktueller Aussage der Deutschen Börse eine zusätzliche Möglichkeit für Handelsteilnehmer zum offiziellen Schlusskurs zu handeln. Der Service steht dann für alle Wertpapiere im Xetra-Handel zur Verfügung. Hier die Details zu dem neuen Angebot im Wortlaut von der Deutschen Börse:

„Schlussauktionen gelten als Säule der Marktstabilität und des Anlegerschutzes. Sie bündeln die Liquidität pro Wertpapier zu einem Zeitpunkt und gewährleisten eine effiziente Preisbildung unter Berücksichtigung aller relevanten Informationen. Xetra Trade-at-Close adressiert die wachsende Nachfrage nach Orderausführungen am Ende des Handelstages“, sagt Michael Krogmann, Geschäftsführer der Frankfurter Wertpapierbörse.

Der neue Service bietet verschiedene Vorteile: Mit Xetra Trade-at-Close können Marktteilnehmer Aufträge auch nach Ende der Schlussauktion auf Xetra eingeben. Sie profitieren davon, zu einem festen Preis zu handeln, ohne an der Preisbildung in der Schlussauktion teilzunehmen. Außerdem erhalten sie eine zusätzliche Möglichkeit, Positionen vor Ende des Handelstages zu schließen und dabei mit zusätzlicher Liquidität im börslichen Handel zu interagieren.

Wird die Option Trade-at-Close für eine Order ausgewählt, werden Aufträge, die in der Schlussauktion nicht ausgeführt wurden, automatisch in die Trade-at-Close-Phase übertragen. Während der Trade-at-Close-Phase können auch neue Orders eingegeben werden. Der Schlusskurs wird vor allem von Buy-side-Kunden wie Pensionskassen oder Investmentfonds zur Berechnung von Portfoliorenditen, zur Bewertung von Investmentfonds und als Grundlage für viele Derivategeschäfte verwendet.

Xetra-Bildschirme der Deutschen Börse
Xetra-Bildschirme. Foto: Deutsche Börse AG

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