Nvidia hat soeben seine Quartalszahlen gemeldet. Hier die wichtigsten Kennzahlen.
Der Umsatz liegt bei 46,7 Milliarden Dollar (Vorjahresquartal 30,04 / für heute erwartet 46,23). Für das aktuell laufende Quartal erwartet das Unternehmen jetzt 52,9 bis 55,1 Milliarden Dollar (bisherige Markterwartung 53,46). Wichtige Aussage im Quartalsbericht: „Das Unternehmen hat in seiner Prognose keine H20-Lieferungen nach China berücksichtigt.“ Es gab im zweiten Quartal auch keine H20-Verkäufe an Kunden aus China.
Der mit Abstand größte Umsatzbringer bei Nvidia – der Bereich Data Center – liegt im letzten Quartal bei 41,1 Milliarden Dollar Umsatz (Vorjahresquartal 26,27 / für heute erwartet 41,29).
Der Gewinn pro Aktie liegt bei 1,05 Dollar (Vorjahresquartal 0,68 / für heute erwartet 1,01).
Wichtig: 60 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe!
Gross Margin 72,7 %. Soll im laufenden Quartal bei 73 bis 74 % liegen (bisher erwartet 73,4 %).
Die Aktie notiert nachbörslich mit 2,3 % im Minus.
Schnell-Fazit nach einem ersten Blick auf die Daten: Umsatz und Gewinn über Erwartung. Aber: Data Center-Umsätze leicht unter Erwartung. Und die Erwartung für den Gesamtumsatz für das laufende Quartal trifft so ziemlich genau die Markterwartung, was für Anleger zu wenig sein könnte, die auf eine positive Überraschung gehofft hatten.
CEO-Aussage übersetzt: „Blackwell ist die KI-Plattform, auf die die Welt gewartet hat, und sie sorgt für einen außergewöhnlichen Generationssprung – die Produktion von Blackwell Ultra läuft auf Hochtouren, und die Nachfrage ist enorm“, sagte Jensen Huang, Gründer und CEO von NVIDIA. „NVIDIA NVLink Rack-Scale-Computing ist revolutionär und kommt gerade rechtzeitig, da KI-Modelle mit Schlussfolgerungsfähigkeit eine um ein Vielfaches höhere Trainings- und Inferenzleistung ermöglichen. Der KI-Wettlauf hat begonnen, und Blackwell ist die Plattform, die dabei im Mittelpunkt steht.“
Hier die aktuelle Berichterstattung von Bloomberg zu den Quartalszahlen: Nvidia gab eine verhaltene Umsatzprognose für den aktuellen Zeitraum ab und schürte damit Befürchtungen, dass der massive Anstieg der Ausgaben für künstliche Intelligenz nachlässt. Der Umsatz werde im dritten Quartal, das bis Oktober läuft, bei rund 54 Milliarden US-Dollar liegen, teilte das Unternehmen in einer Erklärung mit. Dies entsprach zwar den durchschnittlichen Schätzungen der Wall Street, einige Analysten hatten jedoch mehr als 60 Milliarden US-Dollar prognostiziert.
Die Prognose berücksichtigte nicht die Umsätze mit Rechenzentren in China, einem Markt, auf dem das Unternehmen mit US-Exportbeschränkungen und Gegenmaßnahmen seitens Pekings zu kämpfen hat. Die verhaltenen Aussichten des Unternehmens verstärken die Befürchtung, dass das Tempo der Investitionen in künstliche Intelligenzsysteme nicht nachhaltig ist. Auch die Schwierigkeiten in China haben das Geschäft von Nvidia getrübt. Obwohl die Trump-Regierung kürzlich die Exportbeschränkungen für bestimmte KI-Chips in dieses Land gelockert hat, hat sich diese Entlastung noch nicht in einer Erholung der Umsätze niedergeschlagen.
Nvidia hat weiterhin mit den Folgen der wachsenden Rivalität zwischen den USA und China zu kämpfen, in der die Halbleitertechnologie zu einem wichtigen Streitpunkt geworden ist. Im April verschärfte die Trump-Regierung die Exportbeschränkungen für Prozessoren für Rechenzentren an chinesische Kunden und schloss Nvidia damit praktisch aus dem Markt aus. Washington hat diese Maßnahme inzwischen zurückgenommen und erklärt, dass die USA einige Lieferungen im Gegenzug für einen Anteil von 15 % an den Einnahmen zulassen werden.
Gleichzeitig hat Peking dazu aufgefordert, bei KI-Systemen, auf die die chinesische Regierung Zugriff hat, auf die Verwendung von US-Technologie zu verzichten. Die sich wandelnde Politik hat es für die Wall Street schwierig gemacht, vorherzusagen, wie viel Umsatz Nvidia auf dem Markt wieder erzielen könnte. Einige Analysten haben Prognosen in Milliardenhöhe abgegeben, während andere sich geweigert haben, Prognosen für den Umsatz in China abzugeben, bis das Unternehmen mehr Klarheit über die Situation schafft.
Im Vorfeld der Veröffentlichung des Gewinnberichts lagen die höchsten und niedrigsten Schätzungen der Nvidia-Analysten für den Umsatz im dritten Quartal um rund 15 Milliarden Dollar auseinander – eine der größten Spannen in der Geschichte des Unternehmens.
FMW/Bloomberg
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60 Milliarden Aktienrückkauf entspricht bei aktueller Marktbewertung ca. 1,5 % . Mal zur Einordnung…
Es gab kurz einen dip nach unten, den viele zum Nachkaufen genutzt haben. Aktuell ist wieder der Schlußkurs von gestern erreicht, was der selbe Kurs wie vor 2 Wochen ist. Vuelleicht ein Plateau?
wer schon mal versucht hat ein Ticket umschreiben zu lassen wegen Namensänderung …
3 Wochen 3h täglich mit KI geschrieben (weil kein Mensch zu sprechen)
immerhin 1 Tag vor Flugtermin hats irgendwie geklappt …
am besten man ersetzt auch die Konsumenten durch KI dann wirds rund …