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Obama wird die 9/11-Opfer öffentlich brüskieren – die Saudis können ihr 750 Milliarden-Geheimnis „bewahren“

Redaktion

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FMW-Redaktion

Nun ist es soweit. Der US-Senat hat gestern Abend ein Gesetz gebilligt, wonach US-Bürger Staaten verklagen dürfen, die in Terroranschläge auf US-Territorium involviert waren. Bisher gab es hierfür eine Art Immunität. Dieses Gesetz wird auch rückwirkend gelten – eigentlich weiß jeder, dass es hierbei nur um Saudi-Arabien und 9/11 geht. Das Repräsentantenhaus als 2. Kammer muss noch zustimmen, aber das gilt als Formsache. US-Präsident Obama muss jetzt die Angehörigen der 9/11-Opfer brüskieren…

Obama-Salman
US-Präsident Obama und Saudi-Arabiens König Salman 2015. Foto: White House

Seit dem 2. Weltkrieg gibt es ein enges untrennbares Band zwischen den USA und Saudi-Arabien – es dreht sich dabei nur ums Öl. Alle US-Präsidenten hielten eisern daran fest – auch Barack Obama lies bereits mehrfach verkünden er werde dieses gegen Saudi-Arabien gerichtete Gesetz mit einem Veto verhindern. Es ginge darum zu verhindern, dass US-Staatsangehörige im Ausland negative Folgen zu befürchten hätten – es geht also nicht darum, dass die saudische Regierung „ihr Gesicht verlieren würde“? Angesichts der Bedenken sei es nur schwer vorstellbar, dass der Präsident das Gesetz unterschreiben werde, so Obamas Sprecher gestern. Eine schwache Argumentation seitens der Obama-Administration, aber wohl besser als gar keine Argumentation.

Das muss dann Obama den Angehörigen der 9/11-Opfer erklären – die Abgeordneten haben im Sinne der eigenen Bevölkerung entschieden. Obama handelt, da gibt es keinen Zweifel, im Sinne einer stabilen Öl-Partnerschaft mit Saudi-Arabien, von wo die meisten der 9/11-Attentäter stammen. Und die Saudis hatten zuletzt in Washington gedroht US-Staatsanleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar zu verkaufen – mit der Begründung man hätte bei so einem Gesetz Angst, dass als Schadenersatz diese Werte von US-Gerichten eingefroren würden. Aber auch hier ist offensichtlich, dass die Ankündigung eine Art wirtschaftliche Drohnung Richtung Obama sein sollte – unterschreib bloß nicht dieses Gesetz!

Gestern berichteten wir über die allererste detaillierte Veröffentlichung, welches der Golfstaaten wie viele US-Staatsanleihen hält. Bei Saudi-Arabien sind es nämlich nicht 750 Milliarden Dollar, sondern „nur“ 116,8 Milliarden Dollar. Sicherlich nur ein Zufall, dass das US-Finanzministerium gerade jetzt diese Details zum allerersten Mal veröffentlicht? Und auch ist es bestimmt nur ein Zufall, dass seit Kurzem nicht mehr die Rede ist von US-Staatsanleihen im Wert von 750 Milliarden Dollar, die die Saudis drohen zu verkaufen – auf einmal hört man von „US-Vermögenswerten im Wert von 750 Milliarden Dollar“.

Das könnte schon eher hinkommen. Denn in diese Kategorie kann man ja alles reinpacken wie Anleihen, Aktien, Immobilien etc. Aber so ganz kommen wir da auch nicht auf 750 Milliarden Dollar. Denn was sagen die saudischen Statistiken dazu? Ende Januar wies die saudische Notenbank noch ein im Ausland gehaltenes Nettovermögen des saudischen Staates von 594 Milliarden Euro aus. Ende März (aktuellster bekannter Stand) waren es nur noch 512 Milliarden Euro – und in dieser Zahl sind wie gesagt ALLE im Ausland gehaltenen Vermögenswerte enthalten, nicht nur die in den USA. Dennoch könnten die Saudis mit Aktien, Anleihen etc im Wert von vielleicht 100 oder 200 Milliarden Dollar, die man verkauft, enormen Schaden in den USA anrichten – aber der wäre wohl zu verkraften.

Nachhaltiger wäre der Schaden für die USA, wenn die Saudis zusammen mit ihren Golf-Verbündeten (VAEs etc) die jahrzehntealte Öl-Partnerschaft mit den USA aufkündigen würden – und noch schlimmer für die USA wäre es, wenn die Golfstaaten plötzlich auf die Idee kämen ihre Ölgeschäfte mit den Europäern in Euro statt in US-Dollar abzuwickeln, mit den Chinesen in Yuan statt in US-Dollar usw. Das würde die USA wohl viel härter treffen als ein relativ kurzzeitiger Verkaufsdruck in US-Aktien und Anleihen. Obama wird sein Veto einlegen, das Gesetz wird nicht durchkommen – das scheint klar zu sein. Der Preis ist für ihn und sein Ansehen hoch. Wie gesagt, er ganz alleine muss sich mit seiner dünnen Argumentation gegenüber den 9/11-Angehörigen rechtfertigen. Und auch für Hillary Clinton könnte das im Kampf gegen Donald Trump ein echtes Problem werden. Als ehemalige Außenministerin unter Obama und eng an ihn gebundene Parteifreundin dürfte diese Nähe für sie problematisch werden. Wird Trump diese Karte ausspielen? „Seht da, die beiden verraten die Opfer von 9/11?“ Wird das bald von Trump zu hören sein?

5 Kommentare

5 Comments

  1. Avatar

    Helmut Josef Weber

    18. Mai 2016 09:36 at 09:36

    In Ländern, in denen je nach politischer Ausrichtung Recht gilt oder nicht, ist das eben so.
    Von Menschenrechten, die auch in den USA mit Füßen getreten werden, will ich hier erst gar nicht anfangen.
    Wo ist das anders?

    Viele Grüße
    H. J. Weber

  2. Avatar

    Wolfgang Koch

    18. Mai 2016 12:14 at 12:14

    Wes Brot ich ess,des Lied ich sing!So einfach ist das&wird es immer sein!

  3. Avatar

    Steven

    18. Mai 2016 15:52 at 15:52

    Die Mehrzahl der Terroristen kam nicht aus S-A!

    Die Mehrzahl der Terroristen ist nach 9/11 irgendwo lebend aufgetaucht . ganz normale Büromitarbeiter ect !

    Die Mehrzahl der Terroristen wird noch lange unbekannt sein!

    Bei 9/11 gilt immer ! : „die angeblichen Terroristen “ . immer !

  4. Avatar

    Hansruedi Tscheulin

    18. Mai 2016 16:03 at 16:03

    Was von offizieller Seite über den Hergang von 9/11 verbreitet wird, ist falsch. Es waren nicht 19 Islamisten, die in die Hochhäuser und angeblich ins Pentagon flogen. Hier ist überhaupt kein Flugzeug-Wrack, das im Gebäude stecken müsste, zu sehen. Die Trümmer auf dem Rasen besagen nichts.

  5. Avatar

    MadChinese

    18. Mai 2016 20:23 at 20:23

    Obama the Antichrist!

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Dank Notenbanken immun: Vermögen wachsen trotz Krisen immer weiter

Claudio Kummerfeld

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Vermögen in Form vieler US-Dollars

Die Gelddruck-Orgien der Notenbanken haben die weltweiten Vermögen immunisiert gegen Verluste, egal wie schlimm die Krise in 2019 auch war, und jetzt in 2020 dank Corona noch geworden ist. Zu diesem Schluss kommt der ganz frisch veröffentlichte „Allianz Global Wealth Report“, in dem das Wort „Immunisiert“ sogar explizit so genannt wird.

Vermögen steigen weiter an

Die Headline-Aussage der Allianz besagt, dass die Vermögen in den letzten zehn Jahren noch nie eine so große Zunahme des Wohlstands verzeichnen konnten. Weltweit sei das Brutto-Geldvermögen im Jahr 2019 um 9,7 Prozent gewachsen, und habe damit das stärkste Wachstum seit 2005 hingelegt. Angesichts der Tatsache, dass das Jahr 2019 von sozialen Unruhen, eskalierenden Handelskonflikten und einer industriellen Rezession geprägt war, sei diese Leistung mehr als erstaunlich, so die Allianz. Doch als die Zentralbanken einen Kursschwenk hin zu einer breit angelegten geldpolitischen Lockerung vollzogen, habe dies zu einem kräftigen Plus von 25 Prozent an den Aktienmärkten geführt, losgelöst von den Fundamentaldaten. Dadurch seien auch die Geldvermögen kräftig angehoben worden. Allein die Anlageklasse der Wertpapiere nahm 2019 um satte 13,7 Prozent zu – nie war das Wachstum im 21. Jahrhundert stärker, so die Headline-Aussage. Versicherungen und Pensionen erreichten laut Allianz ein Plus von 8,1 Prozent, was hauptsächlich auf den Anstieg der zugrundeliegenden Vermögenswerte zurückzuführen sei – die Bankeinlagen stiegen um 6,4 Prozent.

Vermögen auch in 2020 immunisiert gegen Verluste

Und was wird 2020 unterm Strich passieren? Es geht wohl nach dem Motto „Je schlimmer die Krise, desto mehr drucken die Notenbanken, und helfen damit Aktien und Immobilien nach oben“. So sagt der Report nämlich, dass „die selbe Geschichte sich im Jahr 2020 wiederholen“ dürfte, nur ins Extrem gewendet. Denn als die Coronakrise die Weltwirtschaft in die tiefste Rezession seit 100 Jahren stürzte, legten Zentralbanken und Finanzbehörden auf der ganzen Welt beispiellose geld- und fiskalpolitische Hilfspakete auf und schirmten so die Haushalte und ihr Geldvermögen vor den Folgen einer Welt in Unordnung ab, so die Allianz. Man gehe davon aus, dass die privaten Haushalte ihre Verluste aus dem ersten Quartal wettmachen konnten und bis zum Ende des zweiten Quartals 2020 einen leichten Anstieg des globalen Geldvermögens um 1,5 Prozent verzeichneten. Hauptreiber der Entwicklung seien die Bankeinlagen, die dank großzügiger öffentliche Unterstützungsprogramme und vorsorglicher Ersparnisbildung um kräftige 7,0 Prozent zunahmen. Es sei daher sehr wahrscheinlich, dass das Geldvermögen der privaten Haushalte im Jahr 2020 im Plus enden werde.

Die Allianz merkt kritisch an, dass die Geldpolitik im Moment zwar die Vermögen gegen Corona quasi immunisiert habe. Aber man solle sich nichts vormachen. Null- und Negativzinsen seien ein süßes Gift. Sie würden die Vermögensbildung untergraben, und verschärfen die soziale Ungleichheit, da Vermögenseigentümer satte Mitnahmegewinne einstreichen können. Das sei nicht nachhaltig. Auch noch interessant: Das Wohlstandsgefälle zwischen reichen und armen Ländern habe sich wieder vergrößert. Im Jahr 2000 sei das Netto-Geldvermögen pro Kopf in den Industrieländern im Durchschnitt 87-mal höher gewesen als in den Schwellenländern. Bis 2016 war dieses Verhältnis auf 19 gesunken. Seither ist es wieder auf 22 (2019) angestiegen, so die Allianz.

Was lernen wir daraus?

Nun, die Allianz steht wohl kaum im Verdacht gegen den Kapitalismus zu hetzen, oder Notenbanken arg kritisch gegenüber zu stehen. Von daher ist es schon interessant, dass sie so klipp und klar ausspricht, was viele andere Kommentatoren (wie auch wir bei FMW) seit geraumer Zeit sagen. Nämlich dass die obszöne Geldschwemme von EZB, Fed und Co Assetpreise wie Immobilien oder Aktien kräftig antreibt, losgelöst von der Realwirtschaft. Dies ist also kein Mythos und keine Verschwörungstheorie, wenn man die Allianz als seriöse Informationsquelle für diese Information zählt.

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Fed: US-Bürger ignorieren die mächtigste Notenbank der Welt

Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland

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Für die Finanzmärkte ist die US-Notenbank Fed das Maß aller Dinge – aber auch für die US-Bürger, also die „normalen Leute“, die Main Street?

Wer sich die Mühe macht, die Statements der US-Notenbank Fed nach ihren Sitzungen zu lesen und die Pressekonferenzen zu verfolgen, die Jerome Powell jedes Mal „zelebriert“, so könnte man auf zwei Schlussfolgerungen kommen: Erstens, dass er sich mit seiner unglaublich gehäuften Darlegung des gesetzlichen Auftrags der Fed „Prize Stability and Maximum Employment“ eine kleine Entschuldigung für seine Geldpolitik sucht, die dem Open Market Committee keine andere Wahl lasse. Dass dies – zweitens – aber einen Versuch darstellt, die Öffentlichkeit zu informieren und den Bürger zu einem gewünschten Verhalten innerhalb der finanziellen Repression zu veranlassen. Dass Letzteres nicht gelingt, beweist eine Umfrage aus dem Wissenschaftsumfeld der Fed unter US-Bürgern.

Fed: Das flexible Inflationsziel

Ende August hatte Fed-Chef Powell in einer Rede ausgesprochen, was man schon längere Zeit vermutet hatte. Man würde zinspolitisch die „Füße stillhalten“, auch wenn die Inflationszahl für längere Zeit über der bisherigen Zielmarke (Inflation target) von zwei Prozent liegt. Klingt erst einmal unsinnig, denn schließlich sollte sich die Teuerung in den nächsten Jahren nicht einmal richtig der Zielzone nähern. Eindeutig dürfte dahinter sich die Absicht der Notenbank verbergen, dass man die finanzielle Repression dauerhaft fortsetzen wird: Zinsen für längere Zeit unterhalb der Teuerungsmarke, bei gleichzeitigem BIP-Wachstum, ergibt eine prozentuale Absenkung des Verschuldungsniveaus. Das ist ein Verfahren, welches die USA und Großbritannien nach dem Zweiten Weltkrieg für viele Jahre praktiziert hatten. Aber es gibt noch einen weiteren Aspekt: die Fed könnte durch eine höhere Inflationserwartung Konsumenten und Unternehmen zu höheren Ausgaben veranlassen. Dass die Kommunikation der Fed mit den US-Bürgern kaum Auswirkungen hat, zeigt jedoch eine Studie von vier Ökonomen der Notenbankstelle in Cleveland.

US-Bürger haben wenig Ahnung von der Fed-Politik

Targeting and Household Expectations heißt die Arbeit der Ökonomen, die sich mittels Befragung unter Bürgern mit der Frage beschäftigt haben, wie der kleine Mann den Wechsel in der Notenbankpolitik aufnimmt. Das Ergebnis dürfte recht erschütternd sein für den Chef der US-Notenbank: Nur eine kleine Minderheit gab an, überhaupt von einer neuen Strategie der Fed gehört zu haben. Und die, die davon gehört hatten, gaben auch noch falsche Ziele wieder. Man glaubt allgemein, dass das Ziel der Notenbank ein starker Dollar sei und niedrige Zinsen, damit sich der Staat seine Verschuldung leisten kann.

 

Fazit

Auch wenn das zigfache Wiederholen des gesetzlichen Auftrags der Fed (Maximum Employment und Prize Stability) durch Jerome Powell in den Pressekonferenzen schon fast nervig wird: beim Bürger kommt anscheinend nicht viel davon an, was die Damen und Herren im Elfenbeinturm des Geldes in Washington D.C. vorhaben.

So könnte seine letzte Strategie mit der Aufforderung beim Bürger mehr zu investieren auf taube oder gar keine Ohren gestoßen sein. Höhere Inflationserwartungen sollten zum Vorziehen von Konsumausgaben führen. Wobei man sich schon fragen muss, wie es sein kann, dass man das Volk mit den vielen (überzogenen) Kreditkarten überhaupt zum Geldausgeben animieren muss..

Die Fed dringt mit ihren Aussagen nicht wirklich zu den Bürgern durch

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Battery Day und Tesla: Live-Kommentar zum Event

Markus Fugmann

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Elon Musk hatte den „Battery Day“ im Vorfeld als „einer der aufregendsten Tage der Tesla-Geschichte“ bezeichnet, gestern jedoch die Erwartungen in einem Tweet deutlich gedämpft – die Tesla-Aktie daher heute mit 5% im Minus.

David Jones, chief market strategist bei capital.com, kommentiert den Battery Day live ab 22.15Uhr

:

Live-Kommentar zum lange erwarteten Battery Day von Tesla

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