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OECD-Konzept soll Steuer-Dumping der Konzerne verhindern

FMW-Redaktion

Die OECD hat heute ihr finales Konzept vorgelegt, wie globale Konzerne wie Amazon und Google zukünftig davon abgehalten werden sollen durch grenzüberschreitendes Geldverschieben ihre Steuerlast fast auf 0 zu drücken. Am Donnerstag sollen die G20-Finanzminister dieses OECD-Konzept beraten. Der Kern des Papiers: Der Konzern soll Steuern dort zahlen, wo er seine Leistung erbracht hat. Hat z.B. Amazon mit seinen Versandzentren in Deutschland Geld verdient, soll der Gewinn auch hier versteuert werden. Dazu müssen Steuergesetze verschiedener Ländern abgestimmt werden, damit Steuerkanzleien die Gesetze verschiedener Länder nicht gegeneinander ausspielen können. Hier ein Erläuterungsvideo der OECD:

EU-Kommissar Moscovici lies heute verkünden er begrüße das OECD-Konzept. Auch Jean-Claude Juncker? Das dürfte seine Heimat Luxemburg nämlich schwer treffen!

Hier der Link zum OECD-Konzept.



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2 Kommentare

  1. Viel wird sich fuer Google, Amazon & co nicht wirklich aendern. Deren unversteuerte Gewinne sind zu dem Peanuts im Vergleich zu den s.g. fiktiven Quellensteuergewinnen der Banken. Keine Bank mit Fondsgeschaeft in Deutschland die nicht uber Tochterfirmen in Luxemburg, Irland usw. mit Anlegergeld mittels dieser Karussellgeshaefte seit Jahrzehnten unglaubliche Summen verdient.
    DAS lassen sich die Jungs nicht ohne weiteres weg nehmen. Amazon, Google ect. koennten sich zukünftig in großem Stil auch an „system relevanten“ Banken beteiligen.
    Denen tut keiner wirklich etwas weil sie das Schneeballmodell von Politik und Zentralbanken abwickeln. So duerfte auch diser Versuch eher eine Berührungspille fuer die arbeitenden Steuerzahler und ein erneuter Sturm im Wasserglas sein.

    beste Grüße & gute Trades

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