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Bitcoin

Öl als neue Kryptowährung voll im Kommen? US-Bürger könnten damit sogar ihre Steuerpflicht in die Zukunft verlagern

Vielleicht ist es realistischer, dass Öl-Förderstaaten wie Russland und Iran gemeinsam so ein Projekt auflegen, und Venezuela mit einbeziehen, und zwar als global handelbare und nicht mit Sanktionen ausbremsbare…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Aus Venezuela hört man zwar viele Ankündigungen seitens des Präsidenten Maduro, aber ob man das alles glauben muss, ist eine andere Frage. Aber da war auch die Ankündigung dabei die eigene Öl-Kryptowährung „Petro“ einführen zu wollen. Ob das wirklich geschieht? Vielleicht ist es realistischer, dass Öl-Förderstaaten wie Russland und Iran gemeinsam so ein Projekt auflegen, und Venezuela mit einbeziehen, und zwar als global handelbare und nicht mit Sanktionen ausbremsbare Alternative zum US-Dollar.

Für die drei Länder wäre das sehr interessant, da sie mit der „harten Sanktionshand“ der USA leben müssen. Mit einer Kryptowährung, die durch Öl besichert ist, hätte man etwas Vergleichbares wie Gold oder besicherte Anleihen. Eine Kryptowährung wäre global in Sekunden handelbar und vertrauenswürdig – von daher könnten solche Staaten diese Währung einnehmen, und damit dann international ihre Importgüter bezahlen, ganz ohne auf das US-Finanzsystem angewiesen zu sein.

Es hängt immer nur davon ab, wie viele wichtige Handelspartner bei so einem Projekt mitspielen. Entscheidend hierbei wären wohl die Chinesen. Laut dem russischen Staatsmedium RT könnte (nicht „wird“) Russland zusammen mit anderen dazu tendieren genau so eine Öl-besicherte Kryptowährung zu etablieren. Findet sie Akzeptanz, wäre das eine besicherte reale Handelsalternative zum US-Dollar. Öl-Krypto statt US-Dollar, machen die Chinesen da mit? Das ist die Frage.

OilCoin

Und abseits staatlicher Gedankenspiele planen derzeit Börsenexperten in den USA ebenfalls den Durchbruch im Ölsektor. Im Januar 2018 soll die mit Öl unterlegte Kryptowährung „OilCoin“ eingeführt werden. Hinter einem OilCoin soll ein Barrel (Fass) Öl stehen. Damit wäre dies zum ersten Mal eine Kryptowährung mit einem echten realen Wert im Hintergrund, auch deutlich realer als Papiergeld begeben von EZB oder Fed. Einer der Gründer dieses Projekts ist Bart Chilton, der jahrelang einer der Führungskräfte bei der US-Börsenaufsicht für Termingeschäfte „CFTC“ war. Diese Behörde war auch maßgeblich verantwortlich für die Genehmigung des Bitcoin-Future an den Terminbörsen in Chicago.

Man darf also davon ausgehen, dass dieses Projekt Hand und Fuß hat. Wo könnte der große Vorteil für US-Bürger sein so einen Öl-Token zu besitzen? OilCoin macht dazu folgende Rechnung auf. Besitzt ein US-Bürger dauerhaft einen börsengehandelten Fonds auf Öl (ETF), so muss er den Ertrag jährlich bei den US-Steuerbehörden deklarieren, und womöglich jährlich Steuern zahlen. Bei der Kryptowährung OilCoin gäbe es keine jährliche Pflicht zu Versteuerung, sondern die Steuer würde irgendwann in der Zukunft fällig, wenn der Anleger denn mal den OilCoin wieder verkauft.

Man kann diese Art von Vehikel steuerlich ganz grob vergleichen mit Zerobonds, wo auf jährliche Zinszahlungen verzichtet wird. Emittiert wird zu einem niedrigen Kurs, und beim Rückzahlungszeitpunkt weit in der Zukunft werden 100% zurückgezahlt, worauf dann volle Steuern fällig sind. Es könnte also für US-Bürger ein interessantes Produkt sein um jetzt Steuern zu vermeiden, die dann vermeintlich in der Zukunft gezahlt werden müssen. Aber bitte, nehmen sie uns nicht beim Wort. Liebe Leser/innen. Wir sind keine Steuerberater, weder für Steuerpflichtige in den USA noch außerhalb. Wir können dazu keine definitive Auskunft geben!

Der OilCoin soll auf der Blockchain-Technologie von Ethereum basieren. Dort ist die Abwicklungsgeschwindigkeit deutlich besser als bei Bitcoins, womit der OilCoin auch bei großen Umsätzen schnell handelbar sein sollte.


Eine Ölquelle in Texas. Foto: Flcelloguy / Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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Aktien

Indiz für die jüngste Zocker-Orgie in US-Aktien und Bitcoin – man schaue auf die Such-Trends

Claudio Kummerfeld

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Bunte Kurstafel

Markus Fugmann hatte die letzten Tage darüber berichtet, so auch heute früh (siehe hier). Vor allem über einen gigantischen großen Zocker-Blog auf Reddit (siehe hier) formiert sich quasi täglich neu eine gigantische Crowd aus gierigen Jung-Zockern, um sich auf einzelne US-Aktien zu stürzen. Besonders interessant waren die letzten Tage kräftige Kursanstiege Aktien wie „Gamestop“, bei denen es hohe Short-Volumina gab. Profi-Spekulanten wie Hedgefonds hatten große Wetten auf fallende Kurse aufgebaut. Steigt der Aktienkurs nun aber kräftig, kann der Verlust dieser Profis ins Unendliche steigen.

Und die Banken und Broker, die solchen Hedgefonds oft Kredite für ihre Spekulationen gewähren, könnten kalte Füße kriegen und mehr Sicherheiten verlangen – oder die Short-Positionen zwangsweise schließen, wodurch der Aufwärtssog der Aktien noch mehr verstärkt wird. Auf genau diese Bewegung hofften die Zocker wohl bei Gamestop und anderen Aktien. Man schaue in der folgenden Grafik, wie die Beliebtheit für den Google-Suchbegriff „Short Squeeze“ in den USA in den letzten fünf Jahren aussah. Erst in den letzten Tagen explodierte die Beliebtheit dieses Suchbegriffs extrem. Mit Short Squeeze bezeichnen Börsianer einen stark steigenden Aktienkurs, der durch das Schließen von Short-Positionen verursacht wird. Der Wert 100 in der Grafik steht für die höchste Beliebtheit des jeweiligen Suchbegriffs.

Im folgenden Chart sehen wie in den Google Trends für die letzten fünf Jahre die weltweite Beliebtheit des Suchbegriffs „Bitcoin“. Man sieht, dass bei der ersten großen Hausse Ende 2017 die maximale Beliebtheit von 100 Punkten erreicht wurde, und Anfang diesen Jahres nur ein Wert von 69 – jetzt nur noch 42 Punkte. Die Gier der Internet-Gemeinde nach dem Thema war damals also wohl noch größer als heute. Offenbar scheint sich ganz aktuell die „Meute“ auf die kleinen US-Aktien zu stürzen – weil die wohl von einer Meute Klein-Zocker leichter kräftig im Kurs zu bewegen sind?

Chart zeigt Beliebtheit der Suche nach Bitcoin

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Bitcoin

Bitcoin als das trojanische Pferd zur Bargeldabschaffung? Blick auf das große Bild

Claudio Kummerfeld

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Bitcoin Symbolfoto

Ist der Bitcoin zusammen mit den anderen Kryptowährungen das große „trojanische Pferd“ für die Abschaffung von Bargeld? Dirk Müller zeigte in einem Video aus letzter Woche (siehe hier) erneut ganz klar, dass er nichts vom Bitcoin hält. Eine pure Zockerei sei diese wichtigste aller Kryptowährungen – sie könne weiter kräftig steigen, oder auch ins Bodenlose fallen. Alexander Weipprecht vom Krypto Magazin hat im folgenden aktuellen Video mehrere von Dirk Müllers Kritikpunkten angesprochen, und ihm dabei teilweise Recht gegeben.

Steckt hinter dem Bitcoin eine Art von Verschwörung um den Bürger noch gläserner und überwachbarer zu machen? Haben die Reichen und Mächtigen einen großen Plan mit dem Bitcoin? Wie ich meine, geht Alexander Weipprecht sehr gut und im Detail auf diese Themen ein. Superreiche und große Vermögensverwalter würden nach Jahren des Zuschauens nun die Chancen im Bitcoin nutzen, indem sie zunehmend Bitcoins aufkaufen. Der Bitcoin biete Wohlhabenden die mobil sein wollen, eine hervorragende Chance Vermögen weltweit in Sekundenschnelle zu verschieben. Auch ein gutes Beispiel sei der Iran, der laut Alexander Weipprecht versuche sich vom US-Dollar zu lösen, in dem man Öl gegen Kryptowährungen tausche. Sehen Sie hier seinen interessanten Beitrag.

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Bitcoin

Bitcoin: Verdoppelung JETZT?

Rüdiger Born

Veröffentlicht

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Steht die Verdoppelung unmittelbar bevor? Viele schwören ja auf die Bitcoins und rechnen ganz fest mit einem schnellen und deutlichen Anstieg. Doch nach der jüngsten Pause stellen sich manche nun die Frage, ob es jetzt schon wirklich Zeit dafür ist. Dieser Beitrag gilt einmal der charttechnischen Betrachtung, aber kann man das tatsächlich hier anwenden? Schauen wir uns das doch einfach mal an.

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