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Öl, Türkische Lira, Amazon – interessante Langfrist-Charts zum Jahresende

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So kurz vor Heiligabend wollen wir noch mal ein paar langfristige Entwicklungen ansprechen. Zum einen wäre da Öl. Der Chart seit 2002 zeigt den WTI-Ölpreis (US-Öl). Der erste gigantische Absturz erfolgte im Zuge der Finanzkrise 2008, weil die Nachfrage nach Öl massiv einbrach im Zuge der Wirtschaftskrise. Der Ölpreis stürzte von 146 auf 32 Dollar, und das in nur wenigen Monaten. Der zweite Absturz erfolgte von 2014 bis 2015. Der Preis stürzte von 105 auf 26 Dollar. Grund war hier die massive Öl-Überflutung der Märkte durch die OPEC, weil man die Fracker in den USA durch niedrige Preise kaputt machen wollte.

Die hatten damals noch sehr hohe Förderkosten. Sie überlebten, anders als die allermeisten Beobachter es erwartet hatten. Und jetzt im aktuellen Absturz sind die Fracker die Initiatoren, wenn auch ohne strategische Absicht. Sie fördern einfach was das Zeug hält. Immer mehr Öl aus dem Schiefergestein rausbrechen, mehr, mehr, mehr. Das übt Druck auf den Preis aus (Überangebot an Öl). Ob das Tief mit aktuell 46 Dollar schon erreicht ist? Das ist unklar. Mit 32 und 26 Dollar lagen die beiden letzten Tiefs aus 2008 und 2015 im Langfristchart auf einem ähnlichen Niveau. Also, könnte irgendwo dort eine echte harte Unterstützung für Öl liegen?

Öl

Türkische Lira

Im folgenden Chart sieht man die Entwicklung von Euro vs Türkische Lira seit dem Jahr 2006. Die Lira wertete massiv ab, von 2 Lira im Jahr 2006 für einen Euro auf 5,70 Lira für einen Euro im Sommer 2018. Dann erfolgte im August eine dramatische Abwertung der Lira aufgrund vieler Faktoren, die zeitlich aufeinander trafen. Der EURTRY-Kurs stieg von 5,70 auf 8,15 in nur wenigen Wochen. Bis heute ist diese Übertreibung vollständig ausgeglichen worden. Der Chart zeigt das sehr gut. Die jahrelange Abwertung der Lira ist aber auch geblieben. Strukturell ändert sich an ihrer Schwäche bislang nichts. Die Türkei importiert viele Güter, und ist daher sehr anfällig für eine immer schwächere heimische Währung. Dadurch werden Importe stetig teurer. Präsident Erdogan könnte in Kürze eine Offensive in Syrien starten – dies könnte die Lira wieder schwächen.

Euro vs Türkische Lira

Amazon

Die Amazon-Aktie war jahrelang der absolute Highflyer. Der Kurs ging nur bergauf, wie auch die stetige Umsatzsteigerung des Unternehmens. Im Jahr 2006 noch bei 27 Dollar, lief die Aktie bis September 2018 auf 2.045 Dollar! Aktuell notiert die Aktie bei 1.446 Dollar, und hat somit vom Top in sehr kurzer Zeit 29,3% verloren. Die Aktie ist also voll im Crash-Modus (Bärenmarkt). Der Chart lässt noch reichlich Platz nach unten. Wichtig ist, dass Amazon als Schwergewicht auch den Gesamtmarkt beeinflusst. Jeff Bezos müsste in den nächsten Quartalen schon richtig tolle Zahlen präsentieren, um die Aktie wieder hochzubekommen.

Amazon-Aktie

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Aktien

Deutsche Bank baut ab, Handelskrieg, Apple, Silber

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Diese Woche ist einiges los an den Märkten. Volatilität kommt in die Kurse durch den Handelskrieg. Sissi Hajtmanek und Manuel Koch besprechen im folgenden Video die aktuelle Gemengelage mit ihrer möglichen Auswirkung auf die Börse. Aber auch viele andere Themen bewegen die Börsianer derzeit wie die Deutsche Bank, Commerzbank, Apple und Silber.

Deutsche Bank und Commerzbank

Die Commerzbank schließt 250 Filialen. Die Deutsche Bank hat im Aktiengeschäft viel abgebaut. Wie geht es weiter? Es wird wohl zunehmend mehr weg verlagert von den Filialen ins Digitale. Die DB hatte jüngst nach Medienberichten eine Klarstellung veröffentlicht. Hier nochmal im Wortlaut:

Die Deutsche Bank plant keinen weiteren Stellenabbau über die Pläne hinaus, die der Vorstand am 7. Juli verkündet hat. Damals gab die Deutsche Bank eine neue Strategie bekannt, die mit dem Abbau von weltweit 18.000 Stellen bis 2022 auf dann 74.000 Stellen einhergehen soll. Ziel des Abbaus ist es, die bereinigten Kosten des Deutsche-Bank-Konzerns um mehr als ein Viertel auf 17 Milliarden Euro zu senken. Eine Aufteilung nach Regionen und Bereichen haben wir damals nicht kommuniziert, und wir werden dies auch weiterhin nicht tun. Sobald Entscheidungen über den konkreten Stellenabbau gefallen sind, werden sie zu allererst mit den Kolleginnen und Kollegen in den betroffenen Bereichen besprochen. Wiederholt hat der Vorstand deutlich gemacht, dass alle Teile unserer Bank ihren Beitrag leisten müssen. Selbstverständlich wird auch in Deutschland eine substanzielle Zahl von Stellen wegfallen, da es der mit Abstand größte Standort der Deutschen Bank ist. Dabei ist der schon geplante Abbau von Arbeitsplätzen im Zuge der Integration der Postbank bereits in der Gesamtzahl von 18.000 Stellen enthalten.

Apple und Silber

Die Apple-Aktie wird im folgenden Video ab Minute 3 im Detail besprochen, fundamental wie auch charttechnisch. Ist die Aktie ein Kauf? Im Video werden auch konkrete Kursmarken genannt. Aber auch Silber wird besprochen mit 37% Plus in wenigen Monaten. Auch hier wird für einen möglichen Kauf ein Einstiegsszenario besprochen.

Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018
Kursverlauf der Deutsche Bank-Aktie seit Mitte 2018.

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Aktien

Handelskrieg: Bringen neue Verhandlungen die Wende für den Aktienmarkt?

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Lieber Börsianer,

endlich redet man wieder miteinander! Derzeit befindet sich der chinesische Chefverhandler Liu He in Washington und ringt mit dem US-Handelsbeauftragten Robert Lighthizer um einen Kompromiss im zuletzt ausgeuferten Handelskrieg zwischen China und den USA. Der Druck, der auf beiden Seiten lastet, ist enorm. In den USA machen vor allem die Wirtschaftsverbände, aber auch führende Republikaner Druck auf den US-Präsidenten. Man will jetzt endlich eine Annäherung sehen und das leidige Thema von der Agenda nehmen. Vor allem die US-Industrie leidet unter den neuen Sonderzöllen: Dort ist die Stimmung so schlecht wie seit 2009 nicht mehr. Auch der Beschäftigungsaufbau in den Unternehmen der Industrie-Branchen stagniert bereits seit…..

Den gesamten Artikel können Sie lesen, wenn Sie sich für den Newsletter „Profit Alarm“ anmelden. Sie erhalten dann täglich per Email eine exklusive Analyse. Der Service ist für Sie völlig kostenfrei!

Klicken Sie dazu einfach an dieser Stelle
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SAP-Quartalszahlen glänzen, CEO tritt zurück, Aktie reagiert deutlich

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SAP hat heute Nacht schon seine Quartalszahlen veröffentlicht. Womöglich früher als gedacht, weil der langjährige CEO Bill McDermott überraschend seinen Rücktritt bekanntgegeben hat? Die Gründe für seinen Rückzug sind nicht bekannt, aber ein zweiköpfiges Führungsduo wird seine Arbeit fortsetzen.

Aber nun zu den Quartalszahlen von SAP. Die glänzen. Der Umsatz steigt im Jahresvergleich von 6,02 auf 6,79 Milliarden Euro (+13%). Der Gewinn nach Steuern klettert von 0,97 auf 1,26 Milliarden Euro. Ein sehr guter Zuwachs, der so kräftig nicht erwartet worden war! Die Erlöse aus dem Cloudgeschäft steigen von 1,3 auf 1,79 Milliarden Euro. Die operative Marge klettert von 20,5% auf 24,7%. Da bleiben keine Wünsche offen. Die Reaktion der Börsianer ist klar. Die Nachfolge des CEO findet reibungslos statt, die Zahlen sind mehr als gut. Die Aktie steigt heute um 7,3%.

SAP Quartalszahlen Details

Im Chart seit Ende 2018 kann man den aktuellen Anstieg in der SAP-Aktie gut sehen.

Verlauf SAP-Aktie seit Ende 2018

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