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Märkte

Ölpreis -1,5 Dollar: Erst die Korrektur, dann kommt noch Trump dazu

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Seit Tagen erleben wir eine (überfällige?) Korrektur am Ölmarkt. Seit Monaten stieg der Ölpreis immer weiter an, um bis zu 57% seit Jahresanfang. Seit dem Hochpunkt am 23. April hat WTI-Öl bis jetzt 6 Dollar verloren. Von Freitag Abend bis jetzt ist es ein Minus von gut 1,5 Dollar auf aktuell 60,41 Dollar. Das Gap (Kurslücke im Chart) ist übers Wochenende gut zu erkennen im folgenden Chart.

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WTI Ölpreis Verlauf seit 11. April
WTI-Öl seit 11. April.

In den letzten Tagen sprachen wir schon davon, dass nach einer gesunden Korrektur ein neuer Anlauf nach oben genommen werden kann. Nun ist die Korrektur im folgenden Langfrist-Chart noch deutlicher erkennbar. Wo ist der Tiefpunkt erreicht? Wann dreht der Markt nach oben und nimmt einen neuen Anlauf für neue Höchststände? Das wissen wir auch nicht! Und ob es überhaupt so kommt, ist auch ungewiss, aber die Möglichkeit besteht. Denn die Fakten haben sich nicht geändert.

Nur gibt es ganz aktuell übers Wochenende die durch Donald Trump neu geschaffene Angst vor einem deutlichen Abschwächen der globalen Konjunktur. Denn er hat angekündigt die Zölle auf chinesische Einfuhren in die USA weiter kräftig anzuheben. Weniger Welthandel bedeutet auch weniger Nachfrage nach Öl, was den Ölpreis aktuell fallen lässt.

Die letzten Monate zeigen, dass diese Maßnahmen und Drohungen von Trump nie lange Zeit Einfluss auf den Ölpreis hatten. Ist es dieses Mal anders? Nochmal: Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar. Wir können nur ein mögliches Szenario aufzeigen für Trader, die aktiv im Öl handeln mit CFDs, Zertifikaten, Optionen, Futures. Nach dem langen Aufstieg jetzt die gesunde Korrektur. Damit ist die Chance entstanden für einen neuen Anlauf nach oben. Chartisten finden nun einen Widerstand im Hoch bei 66,50 Dollar vom 23. April, den es zu überwinden gilt.

Ölpreis WTI seit Sommer 2018

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Finanznews

Aktien: Flash Mob – jetzt wird es gefährlich! Marktgeflüster (Video)

Ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen verabredet, kauft Aktien über Call-Optionen. Warum das für die Märkte gefährlich ist!

Markus Fugmann

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am

Die Dinge werden immer extremer: ein Flash Mob, der sich auf social media-Kanälen wie Reddit verabredet, kauft Aktien über weit aus dem Geld liegende Call-Optionen – und bringt damit sowohl Short-Seller (wie heute Citron im Falle der Aktie Gamestop) unter Druck. Aber auch die Broker, die diese Call-Optionen verkaufen, denn diese müssen sich dann häufig durch den (physischen) Kauf der jeweiligen Aktie absichern: gelingt das nicht, bringt das immense Risiken mit sich, die zum „Aus“ des Brokers (und des Short-Sellers) führen können. War es ein Zufall, dass heute in den USA fast alle Neo-Broker Probleme hatten und phasenweise offline waren? Wohl nicht. Für die Märkte bringen solche Flash Mobs Instabilität und unkalkulierbare Risiken mit sich..

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Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Aktien

Quartalssaison: Hier die wichtigsten Termine

Claudio Kummerfeld

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am

Wall Street Schild

Die Quartalssaison hat begonnen. Letzte Woche meldeten bereits die großen US-Banken und Netflix. Aber nun geht es so richtig los. Hier eine Übersicht der wichtigsten Termine von deutschen und US-Konzernen für die nächsten Tage. Wichtig: Diese Termine haben wir direkt aus den Finanzkalendern der Unternehmen entnommen. Denn manchmal sind Webportale mit ihren Terminübersichten zu den Quartalszahlen unzuverlässig, da hier zukünftige Termine zu Finanzkennzahlen manchmal einfach nur basierend auf den Terminen vergangener Quartale von einer Computersoftware abgeschätzt werden, und daher fehlerhaft sein können.

Microsoft: 26. Januar

General Electric: 26. Januar

BASF: 26. Februar

Facebook: 27. Januar

Boeing: 27. Januar

Apple: 27. Januar

Caterpillar: 29. Januar

SAP: 29. Januar

Alphabet (Google): 2. Februar

Amazon: 2. Februar

Exxon: 2. Februar

Deutsche Bank: 4. Februar

Twitter: 9. Februar

Delivery Hero: 10. Februar

Commerzbank: 11. Februar

Daimler 18. Februar

Walmart: 18. Februar

Bayer: 25. Februar

Deutsche Telekom: 26. Februar

Volkswagen: Ende Februar

Zalando: 2. März

Lufthansa: 4. März

Adidas: 10. März

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Indizes

Rüdiger Born: Charttechnik bei Nasdaq und Gold

Rüdiger Born

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am

Nasdaq und Gold will ich mir im folgenden Video genauer anschauen. Was sagt die Charttechnik, was ist für uns Trader machbar?

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