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Ölpreis: Achtung Bullen! Short-Chance?

Wohin geht der Ölpreis? Über kurzfristige und langfristige Chancen..

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Eine Analyse von forexhome.de

Der neue WTI Öl Kontrakt steht uns bereits zur Verfügung und bietet sich daher für eine aktuelle Einschätzung der Ausgangslage an. Die heutige WTI Öl Prognose befasst sich natürlich mit der überaus interessanten Situation im Monats- und Wochenchart, aber auch mit der dortigen Gefährdungslage der Bullen. Darüber hinaus sehe ich im H4-Chart aktuell eine attraktive Short-Chance auf mich zukommen und möchte diese gern thematisieren.

Katze noch nicht im Sack

Zwar konnten wir bereits in der jüngsten WTI Öl Analyse vom wichtigen Monatsschlusskurs oberhalb des markanten vermeintlichen Widerstandes bei rund 54 USD sprechen, doch das Überwinden jenes Bereichs und auch des damit verbundenen 61.8er Fibonacci Expansion Level ist höchstwahrscheinlich noch nicht in Sack und Tüten.


(Alle Charts durch Anklicken vergrößern!)

Ich warte bekanntlich immer ein paar Kerzen nach dem Ausbruch ab, ob sich dieser auch als nachhaltig erweist bzw. die Kerzen auch alle übereinander schließen. Das kann ich aktuell noch nicht einschätzen und bleibe deshalb vorsichtig optimistisch, was die derzeitige Lage im Monatschart betrifft. Natürlich gehe ich sehr langfristig von einer positiven Entwicklung aus, fokussiere mich auf den kleineren Zeitebenen jedoch nicht ausschließlich auf Long-Setups. Dass sich der Kurs aktuell am Monthly 34er EMA und den 30er Fibonacci Retracements der Abwärtsbewegung seit 2014 abmüht, macht die Situation für die Bullen womöglich nicht unbedingt besser.

Gleichwohl ändert diese Einschätzung nichts an meiner positiven Erwartungshaltung. Schließlich gehe ich weiterhin davon aus, dass wir auf lange Sicht Kurse bei rund 77 USD sehen werden. Die Überschneidungen des von mir ermittelten Kursziels der Flagge mit dem 61.8er Retracement und 161.8er Expansion Level sowie dem Monthly 233er EMA sprechen eine eindeutige Sprache. Fundamental betrachtet sowieso. Das Ölzeitalter ist noch lang nicht zu Ende.

Kursziel erreicht. Nun die Korrektur?

Über die mutmaßliche abwärtsgerichtete Flagge im Wochenchart sprachen wir schon das eine oder andere Mal und auch über den augenscheinlich noch nicht erfolgten Retest des Ausbruchsniveaus bei inzwischen ca. 50.94 USD. In diesen Bereich fallen wahrscheinlich auch ein Test des 61.8er Fibonacci Expansion Level und des zuletzt überwundenen Widerstandes vor dem Ausbruch bei rund 49.70 USD.

Es macht also durchaus Sinn, dass der Kurs nach dem jüngst abgearbeiteten primären Kursziel der Flagge solch eine Korrektur absolvieren könnte. Doch die erwähnten Ausbrüche im Wochenchart könnten als durchaus nachhaltig bezeichnet werden, weshalb jene Korrekturerwartungen nicht in Stein gemeißelt sind. Konkret bedeutet dies, dass ich den zuletzt überwundenen Widerstand bei rund 54 USD, in Verbindung mit dem Weekly 8er und 144er EMA sowie der Pufferzone beim 89/100.0er Expansion Level in den Fokus rücke. Hier ergibt sich meiner Meinung nach eine attraktive bullishe Positionierungsmöglichkeit. Basierend auf der Annahme einer weiteren Stabilisierung und dem entsprechenden Vormarsch in Richtung von ca. 60.20 USD. Hier treffen der Weekly 233er EMA, das Formationshoch aus dem Monatschart, das 189.0er Expansion Level und der nächste vermeintliche Widerstand im Wochenchart aufeinander.

Interessante Überschneidungen

Wir hatten zwar über die Möglichkeit einer weiteren bullishen Entwicklung in unmittelbarer Entfernung im Wochenchart gesprochen, doch die Fibonacci Retracements der letzten Rally im Tageschart richten das Scheinwerferlicht auf einige interessante Testbereiche und damit auch auf eine evtl. weitreichendere Korrektur.

Zwar muss es nicht unbedingt dazu kommen, nur weil die Retracements auf vermeintlich günstige Kursniveaus fallen, doch diese Ausgangslage im Hinterkopf zu behalten kann bestimmt nicht schaden. Ich habe die Werte im Screenshot gekennzeichnet.

WTI Öl Prognose aktuell

Kommen wir nun zum Abschluss der heutigen WTI Öl Prognose und damit zum H4-Chart. Hier stechen die abwärtsgerichtete Flagge und der scheinbar nachhaltige bearishe Ausbruch hervor, was den Bär in mir weckt. Vor allem, da das von mir ermittelte Kursziel wieder auf die Kursniveau aus dem Tages- und Wochenchart fällt, über die wir gerade gesprochen haben. Deshalb bereiten wir uns auch in meinem Signaldienst auf diese mögliche Chance vor.

Der interessante Bereich reicht in meinen Augen von ca. 56.46 USD bis 56.80 USD. Evtl. kommt es am 161.8er Expansion Level noch einmal zu einer leichten bearishen Gegenbewegung, die ich jedoch nicht als nachhaltig einschätzen würde. Da ich noch keinen nachhaltigen Ausbruch unter das 189.0/200.0er Expansion Level sehen kann, könnte die leichte Enttäuschung der Bären die Bullen etwas motivieren und den Kurs in Richtung des Retest-Bereichs der besagten Flagge führen.

Dazu der Autor im Video:

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Indizes

DAX daily: Die Wall Street hat ihren Auftritt während der Dax nur zuschaut

Stefan Jäger

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Im Theater der großen Wall Street bleibt dem Dax derzeit nur ein Zuschauerplatz. Während die US-Börsen von Allzeithoch zu Allzeithoch jagen, steht der deutsche Leitindex auf der Stelle und schaut zu. Am gestrigen Handelstag hat sowohl der S&P500, als auch der Nasdaq ein erneutes Rekordhoch erklommen. Währenddessen leidet der Dax unter dem weiter anziehenden Eurokurs, dieser nähert sich allmählich wieder der 1,22 US-Dollar Marke an. Zudem drücken Konjunktursorgen auf die Stimmung der Anleger. Die Wirtschaft muss aufgrund der neuerlichen Lockdown-Maßnahmen in vielen Länder ihren Tribut zahlen. Anders kann man die gestern veröffentlichten Einkaufsmanagerindizes nicht deuten. Diese liegen europaweit deutlich unter einem Wert von 50, was eine schwache Geschäftsentwicklung signalisiert.

Was passiert erst im Dax, wenn die US-Börsen in eine Konsolidierung übergehen? Der Leitindex schafft es ja nicht einmal mehr über die 13.300 anzusteigen, obwohl die Wall Street im Rally-Modus ist. Im gestrigen Handel verlor der Dax 60 Punkte (-0,45%) und schloss schließlich bei 13.252 Zählern. Damit ist das Hoch vom Montag bei 13.445 wieder etwas in die Ferne gerückt. Der Leitindex zeigt deutliche Ermüdungserscheinungen, zudem ist die nächste Handelswoche aus Sicht der Saisonalität auch keine gute Woche. Es riecht zwar schon nach Korrektur, aber noch ist nichts verloren. Zumindest so lange, wie die Wall Street ihr überschwängliches Schauspiel noch fortsetzt.

News und fundamentale Daten

Am gestrigen Abend hat die Nachricht über die Halbierung des Auslieferungsziels für den Impfstoff von Biontech/Pfizer die Märkte belastet. Probleme in der Lieferkette ermöglichen es nur die Hälfte der angedachten 100 Millionen Impfdosen auszuliefern. Die Aktienkurse von Pfizer (-1,8%) und Biontech (-2,5%) geben daraufhin nach.

Das heutige Highlight sind auf jeden Fall die US-Arbeitsmarktdaten. Um 14:30 Uhr werden die Anleger gespannt auf die Daten der Non Farm Payrolls schauen. Man geht zwar bereits von weniger neu geschaffenen Jobs aus, aber auch die Prognose von 469 Tsd. Stellen könnte unterboten werden. Zeitgleich erscheinen zudem noch die US-Handelsbilanz, die Daten der Exporte und Importe sowie die Auftragseingänge. Den Termin kann man sich somit als Trading-Event in seinem Kalender notieren. Die Volatilität dürfte ansteigen und folglich die US-Börsen und den Dax in Bewegung bringen.

Zuvor sehen wir heute aber auch noch Daten aus Deutschland. Vor wenigen Minuten wurden bereits die Auftragseingänge der Industrie veröffentlicht. Diese sind mit 2,9% deutlich besser wie erwartet ausgefallen (Prognose 1,5%; Vormonat 1,1%). Um 9:30 Uhr erscheint dann noch der IHS Markit Einkaufsmanagerindex für das Bauwesen.

Die wichtigen Marken für den Handelstag im Dax

Im Vergleich zu den starken US-Indizes ist es ein Trauerspiel, was der Dax diese Woche an Performance abgeliefert hat. Seit Montag geht es in kleinen Schritten abwärts. Von dem Hoch bei 13.445 sind wir heute Nacht im Tief bei 13.180 angekommen. Im frühen Handel notiert der Kurs wieder über der 13.200er Marke. Vielleicht gelingt es den US-Futures den Dax wieder mit hochzuziehen. Um nochmal die Oberseite anzugreifen, muss der Dax zunächst den Widerstand bei 13.270 überwinden. Dadurch würden sich weitere Ziele bei 13.325 und 13.370 ergeben.

Kann der Dax allerdings das gestrige Tagestief bei 13.232 nicht nachhaltig überwinden, dann sollte sich der Abwärtstrend fortsetzen. Zunächst dürfte er das Nachttief bei 13.180 anlaufen, bevor an der 13.140 ein Unterstützungsbereich wartet. Dort könnte der Dax vorerst wieder drehen. Ansonsten kann es noch eine Etage tiefer gehen, bei 13.050 und 13.020 befinden sich dann die nächsten Unterstützungen.

Der Börsen Jäger

Haben Sie Interesse an konkreten Trading-Ideen, dann werfen Sie doch einen Blick auf unseren neuen Service „Der Börsen Jäger“. In dem kostenlosen Börsenbrief nehme ich Sie mit auf die Jagd und vermittle interessante Anregungen zu fundierten Handelsmöglichkeiten sowohl für die bekannten Indizes und Aktien, als auch für die Devisen- und Rohstoffmärkte.

Dax daily: Tagesausblick 04.12. - H1-Chart - Wall Street stark, Dax schwach

Heutige Pivot Punkte (PP):

13.292 – Pivot Punkt R1

13.236 – Pivot Punkt

13.146 – Pivot Punk.t S1

13.090 – Pivot Punk.t S2

Dax Unterstützungen (US):

13.232 – Tagestief 03.12.

13.180 – Nachttief

13.137 – Schlusskurs 20.11.

13.054 – Tagestief 20.11.

13.004/020 – Doppelboden (Tief 13.11. / 12.11.)

Dax Widerstände (WS):

13.270 – ehemals US

13.325 – mehrfacher WS

13.370 – WS aus dem H1

13.434 – Tageshoch 01.12.

13.460 – September-Hoch

13.500 – offenes Gap vom 21.02.

Disclaimer

Die hier angewandte fundamentale und technische Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Es handelt sich auch nicht um Kauf- oder Verkaufsempfehlungen von Wertpapieren und sonstige Finanzinstrumenten. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können eine individuelle Anlageberatung nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Märkte

Ölpreis im Fokus – OPEC+ mit Entscheidung über Fördermenge

Claudio Kummerfeld

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Öl-Pumpe vor Sonnenuntergang

Diese ganze Woche war der Ölpreis besonders stark im Fokus der Börsianer. Am Montag sollte sich die OPEC (Kartell für Erdölproduktion) eigentlich schon auf ihre Meinung für eine neue Öl-Fördermenge ab Januar einigen. Dann sollte die sogenannte Gruppe OPEC+ (Mitglieder der OPEC und externe Länder wie Russland etc) am Dienstag eine Gesamtentscheidung treffen. Aber die OPEC kam am Montag zu keiner Entscheidung, und das große Meeting der OPEC+ wurde auf heute vertagt. Seitdem weiß der Ölpreis nicht so wirklich, ob er steigen oder fallen soll. Aber jetzt haben wir endlich eine Entscheidung.

OPEC+ entscheidet sich für mehr Fördermenge

Eigentlich hoffte der Markt, dass OPEC+ ab Januar die Fördermenge für Öl nicht ausweiten würde. Das hätte dem Ölpreis womöglich mehr geholfen. Aber man hat sich ganz aktuell auf einen Kompromiss zwischen zwei Lagern geeinigt. Ab Januar werden die bisherigen Mengenkürzungen von insgesamt 7,7 Millionen Barrels pro Tag um 500.000 Barrels pro Tag auf 7,2 Mio reduziert. Es fließen also ab Januar offiziell 500.000 Barrels pro Tag mehr auf den Weltmarkt – eigentlich ist das eine Belastung für den Ölpreis.

Ab Januar sollen von OPEC und OPEC+ monatliche Treffen abgehalten werden, um die aktuelle Marktlage und eventuell weitere Anpassungen der Fördermenge zu prüfen. Bei diesen Treffen können weitere Reduzierungen der Kürzungen (also Produktionsausweitungen) um jeweils bis zu 500.000 Barrels pro Tag je Monat vorgenommen werden. Also könnte man ab Januar bis April maximal 2 Millionen Barrels pro Tag mehr Öl fördern.

Auch hat man heute beschlossen, dass diejenigen Teilnehmer dieser Vereinbarung bis Ende März 2021 die Fördermengen zusätzlich zu kürzen haben, die bisher zu viel Öl produziert hatten. Frage: Ob das wirklich funktioniert? Bisher gelang das nie so richtig, und weiterer Ärger bei OPEC und OPEC+ ist vorprogrammiert. Ehrlich gesagt (kleines FMW-Fazit): Das wirkt wie ein fauler Kompromiss, bei den Saudis und VAE ihre Zähne mit Pattex zusammenbeißen mussten. Man darf vermuten, dass Länder wie der Irak und einige andere munter drauf los fördern, und dass die Produktionssteigerung im Januar höher als 500.000 Barrels pro Tag ausfällt.

Szenarien für den Ölpreis

Das Szenario des großen Crash im Ölpreis, welches ich gestern erläutert hatte (siehe hier), scheint erstmal abgewendet zu sein. Aber man sollte nie vergessen: Es bleibt eine Möglichkeit in den nächsten Monaten, dass die Saudis über die vermutliche Disziplinlosigkeit anderer Förderländer so sauer sind, dass man seinen letzten Joker zieht, den Markt brutal mit viel zusätzlicher Fördermenge flutet und damit den Ölpreis zum Kollabieren bringt, wie man es schon im März tat. Dann würden die anderen Förderländer an den Verhandlungstisch kommen und wohl wieder zugänglicher für echte verbindliche Mengenkürzungen sein?

Aktuell notiert der WTI-Ölpreis mit 45,76 Dollar gut 50 Cents höher als noch vor ein paar Stunden. Diese jetzige Einigung auf mehr Fördermenge bewirkt also erstaunlicherweise keinen Abrutsch im Ölpreis. Abwarten, wie der Markt die Lage morgen einschätzt. Im Chart sehen wir den Ölpreis-Verlauf in den letzten 30 Tagen.

Ölpreis im Verlauf der letzten 30 Tage

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Finanznews

Aktienmärkte: Wall Street mit Allzeithochs, Dax dümpelt – warum? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte der Wall Street (S&P 500 und Nasdaq 100) erreichen heute neue Allzeithochs, aber der Dax dümpelt weiter vor sich hin mit heute leichten Verlusten. Warum? Ist es der starke Euro (bzw. der schwache Dollar)? Dabei sind heute die eher „Value“-lastigen US-Indizes Dow Jones und Russell 2000 stark, also jene Indizes, die wie der Dax sehr wenig Tech-lastig sind und viele einstige „Corona-Verlierer“ enthalten, die doch besonders von der Impfstoff-Hoffnung profitieren. Unterdessen überhitzen die Aktienmärkte in den USA ungebremst weiter, es werden historische Extreme überboten. Aber die Anleihemärkte senden eine andere Botschaft: die Renditen der US-Staatsanleihen fallen – ungewöhnlich, wenn wirklich die von den Aktienmärkten erhoffte riesengroße Erholung der Wirtschaft wirklich kommen sollte..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

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