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Märkte

Ölpreis: Achtung, die Lager kommen! Vierter Abwärtsschub in Folge?

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

In den großen Presseorganen bestimmte die Tanker-Krise im Nahen Osten zwar in den letzten Tagen die Headlines, wenn es um den Verlauf im Ölpreis ging. Real ausgewirkt hatte sich dieses Ereignis aber nur ganz kurz auf den Preisverlauf am letzten Donnerstag mit einem Anstieg von 2 Dollar im WTI-Ölpreis. Seitdem geht es langsam aber gemächlich wieder abwärts.

Tanker-Angriffe nicht relevant am Terminmarkt

Bis jetzt scheinen sich unsere Vermutungen zu bewahrheiten, dass solche vermeintlichen Krisen im Nahen Osten bezogen auf den Ölpreis-Verlauf eine sehr kurze Halbwertzeit haben. Aber man sollte nie völlig ausschließen, dass es doch noch zu einer Eskalation kommt! Aber derzeit ignorieren die Profi-Zocker am Terminmarkt diesen Vorfall im Golf von Oman, und schauen eher auf andere Faktoren (hier unser gestriger Kommentar dazu).

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Lagerbestände

Heute Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit meldet das private „American Petroleum Institute“ (API) seine errechneten Lagerbestände für Rohöl in den USA (hier eine Datenrückschau der letzten Wochen). In den letzten beiden Wochen waren die API-Lagerbestände um 3,5 und 4,9 Millionen Barrels angestiegen. Obwohl sie nicht immer zuverlässig sind, so waren sie doch zuletzt gute Vorindikatoren für die stets Mittwoch Nachmittags vermeldeten offiziellen Lagerbestände der US-Regierung. Die Lagerbestände sind seit Monaten kräftig am Steigen. Geht es heute und morgen weiter aufwärts?

Ölpreis in Wartestellung vor viertem Absturz

Je voller die Lager werden, desto stärker sind sie als Indiz dafür zu werten, dass weltweit so viel Öl produziert wird, dass nicht genug Abnehmer zu finden sind. Daher wandern die Produktionsüberschüsse in die Lager. Dies drückt natürlich auf den Ölpreis. In den letzten drei Wochen stiegen die staatlichen Öl-Lagerdaten in den USA an, und jedes Mal gab es danach einen Abwärtsschub im Ölpreis (eingezeichnet im Chart). Die drei Abwärtspfeile zeigen den Kursverfall nach den steigenden Lagerdaten. Der Aufwärtspfeil zeigt die kurzfristige „Rettung“ vor einem weiteren Absturz durch den Tanker-Vorfall. Aber seitdem fällt Öl wieder Richtung neue Tiefstpunkte.

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Momentan notiert der WTI-Ölpreis bei 51,61 Dollar. Die Lagermengen hängen natürlich auch mit der weltweit schwächelnden Nachfrage zusammen, aufgrund der mauen Konjunktur. Beides ist quasi miteinander verbunden. Die volleren Lager sind letztlich die Auswirkung der schwachen Nachfrage. Also: Augen auf, was heute Abend und morgen Nachmittag zu den Lagern vermeldet wird. Der Ölpreis muss nur noch gut 1 Dollar abrutschen, dann ist im großen Bild Luft bis zum Tief aus Dezember bei 42-43 Dollar.

Ölpreis WTI seit Ende Mai

Ölpreis vor den Lagerbeständen - Ölpumpe in China
Symbolbild einer Ölpumpe in China. Foto: John Hill CC BY-SA 3.0

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am

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Andre Stagge über Dax-Turnaround nach großem Verfall und Sommerloch-Short-Strategie

Redaktion

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Der Experte Andre Stagge bespricht im folgenden Video zwei interessante Strategien im Detail. Als da wären Turnarounds im Dax nach dem jeweiligem großen Verfallstag, der viel Mal im Jahr stattfindet (fand erst letzten Freitag statt). Wie geht es dann ab morgen weiter im Dax? Auch die Sommerloch-Short-Strategie wird angesprochen. Mehr zu Andre Stagge und seinen Strategien finden Sie hier. Den YouTube-Kanal von Andre Stagge finden Sie hier.

Die hier gezeigten Analysen stellen keine Anlageberatung dar und sind daher auch keine Empfehlung zum Kauf bzw. zum Verkauf eines Wertpapiers, eines Terminkontraktes oder eines sonstigen Finanzinstrumentes. Die Wertentwicklung der Vergangenheit bietet keine Gewähr für künftige Ergebnisse. Die bereitgestellten Analysen sind ausschließlich zur Information bestimmt und können ein individuelles Beratungsgespräch nicht ersetzen. Eine Haftung für mittelbare und unmittelbare Folgen aus diesen Vorschlägen ist somit ausgeschlossen.

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Aktienmärkte: Tech-Aktien wieder schwach – Zufall? Marktgeflüster (Video)

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