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Märkte

Ölpreis Action geht weiter: IEA dämpft, OPEC pusht

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis steigt! Was ist da los? Betrachten wir den folgenden Chart. Er zeigt den Verlauf im WTI-Ölpreis seit letztem Freitag Abend. Letzte Woche gab es den massiven Crash im Zuge neuer US-Zölle gegen China, und diese Woche ließen die Ängste über weitere starke Nachfrage-Rückgänge Öl weiter crashen, von über 55 auf 50,50 Dollar. Seit Mittwoch Nachmittag ist der Markt wieder am Steigen. Aber Schritt für Schritt. Was passiert aktuell?

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Ölpreis WTI seit letztem Freitag

IEA senkt Nachfrage-Aussichten

Die Internationale Energie-Agentur (IEA), eine Tochter der OECD, hat heute ihren monatlichen Ölmarktbericht veröffentlicht. Darin hat sie ihren Ausblick für die Öl-Nachfrage in den OECD-Staaten gesenkt. Für 2019 und 2020 senkt man um jeweils 100.000 Barrels pro Tag die Nachfrage-Aussichten. Die IEA ist auch der Meinung, dass die konjunkturellen Sorgen am Ölmarkt derzeit deutlich wichtiger sind als die Geopolitik – womit man natürlich den Iran-Konflikt meint, der den Ölpreis ja jederzeit nach oben pushen könnte. Aber der IEA-Bericht als Ganzes scheint aktuell eher weniger wichtig zu sein am Ölmarkt.

OPEC macht Bullen Hoffnung auf weiter steigenden Ölpreis

Die ganz aktuelle Story, die seit gestern am Ölmarkt immer mehr Beachtung gewinnt, heißt OPEC. Zeitgleich mit der technischen Erholung im Ölpreis ab Mittwoch Abend begannen Äußerungen aus dem OPEC-Umfeld den Beobachtern ins Auge zu fallen. Von Mittwoch auf Donnerstag Nacht hörte man saudische Aussagen, dass man über alle Optionen nachdenke um den weiteren Absturz im Ölpreis zu stoppen. Puuhhhhhhh? Was ist das denn? Normalerweise äußern sich die Saudis nie direkt zum Ölpreis. Ölminister Al-Falih (die graue Eminenz des globalen Ölmarkts) sagt schon seit Jahren stets das selbe. Wichtig seien für ihn und die OPEC die Höhe der Öl-Lagerbestände, aber nicht der Ölpreis. Jetzt so eine offene Äußerung zum Ölpreis, das ist schon mal ein klares Zeichen.

Damit wird die Hoffnung geschürt, dass OPEC und Russland außerplanmäßig ihre Fördermengen noch stärker kürzen als ohnehin schon. Und was kam noch hinzu? Saudische Äußerungen, dass man seine Fördermenge auch in den nächsten Monaten unter 10 Millionen Barrels pro Tag halten wolle. Die „Koryphäe“ der arabischen Öl-Berichterstattung (wir möchten es mal so lobend ausdrücken) Amena Bakr verwendet das Zitat von Mario Draghi (alles tun was notwendig ist), um zu unterstreichen, dass die OPEC offenbar bereit ist viel mehr zu tun in Sachen Fördermengenkürzungen. Schließlich braucht man deutlich steigende Ölpreis für die eigenen Staatshaushalte! Aus den VAE hört man, dass man weiterhin Aktionen unterstützen werde, die dabei helfen den Ölmarkt auszubalancieren. Also, bringt die OPEC die große Wende am Ölmarkt? Oder schwenkt der Markt nächste Woche weiter gen Süden, wenn Donald Trump sich neue Zoll-Grausamkeiten ausgedacht hat? Seit Heute Nacht kann WTI-Öl weitere 55 Cents zulegen auf 53,25 Dollar. Somit hat der Kurs seit Mittwoch Abend vom Tief aus schon 2,75 Dollar zugelegt.

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Indizes

Markus Koch zur Lage an der Wall Street – und Impfstoff-Optimismus

Markus Fugmann

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Markus Koch weilt bekanntlich derzeit in Deutschland, berichtet aber dennoch über das Wichtigste an der Wall Street. Fast schon peinlich für Deutschland, wie schwer Koch mit dem schlechten Internet hierzulande kämpfen muß – heute ist er am Tegernsee.

Der Wall Street-Reporter spricht heute über Nike, die den Dow Jones nach oben ziehen nach den gestrigen sehr starken Ergebnissen, dazu über den gestrigen Battery Day von Tesla, der doch eher enttäuschte.

Und: Markus Koch glaubt mit Goldman Sachs an den Wunder-Impfstoff, der das Coronavirus-Problem schlagarig beseitigen könne schon gegen Ende des Jahres. Das ist eher Wunder-Glaube – aber der Glaube versetzt bekanntlich Berge. Und führt zu Portfolio-Umschichtungen in jene Branchen, die von der Coronakrise so stark betroffen sind – Stichwort Rotation.

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Rüdiger Born: Gold und Nasdaq im Fokus

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Aktuell: Öl-Lagerbestände -1,6 Mio Barrels (jetzt 494,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 494,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Minus von 1,6 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -2,3 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -4 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -0,6.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +0,69 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-4 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +7 Cents auf glatt 40,00 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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