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Märkte

Ölpreis auf extrem tiefem Niveau, heute wichtiger Tag – Lager und OPEC

Claudio Kummerfeld

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Beispielbild einer Ölpumpe vor Sonnenuntergang

Der Ölpreis notiert inzwischen auf einem sehr niedrigen Niveau. In weniger als 30 Tagen hat WTI-Öl mehr als 15 Dollar verloren! Und die letzten Tag ging es wie auf einer Treppe immer stufenweise nach unten, wie der folgende Chart gut erkennen lässt, der den Kursverlauf der letzten zehn Tage zeigt. Gestern Abend lag das Tief sogar bei 49,30 Dollar, und danach kämpfte der Markt um die Marke von 50 Dollar. Ganz aktuell geht es etwas nach oben auf 50,56 Dollar.

OPEC-Hoffnung stützt Ölpreis

Ganz aktuell könnte man sagen, dass die Hoffnung rund um die OPEC den Ölpreis ein klein wenig stützt. Was nicht bedeuten muss, dass der Markt nicht weiter fallen kann. Aber wie gesagt, wir sind schon weit gefallen, und die Nachfrageschwäche nach Öl in China (dank Coronavirus) ist schon gut im Ölpreis berücksichtigt worden. Bereits gestern berichteten wir darüber, dass die OPEC darüber nachdenkt, die Fördermengenkürzung aus Dezember (-500.000 Barrels pro Tag) kurzfristig nochmal auszuweiten, um dem Verfall im Ölpreis entgegenzuwirken. Gestern sprach man bereits in Kreisen der OPEC, und nach Berichten zum Beispiel von Amena Bakr soll ein technisches Gremium der OPEC womöglich heute eine Empfehlung über eine zusätzliche Kürzung aussprechen. Also, könnte der Ölpreis heute spürbar nach oben springen? Augen auf! Die Saudis wollen wohl kürzen, aber Russland könnte sich quer stellen.

Heute Lagerbestände in den USA und aktuelle Meldung

Gestern Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit wurden die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl in den USA veröffentlicht. Sie stiegen um 4,2 Millionen Barrels, bei einer Erwartung von +3. Der Ölpreis verlor daraufhin einige Minuten lang gut 30 Cents, um dann bis heute früh wieder höher zu steigen. Hält die OPEC-Hoffnung den Markt derzeit auf diesem Niveau? Heute um 16:30 Uhr folgenden die staatlichen Lagerbestände in den USA.

Ganz aktuell kommt eine Meldung aus Großbritannien auf den Tisch, dass ein britischer Wissenschaftler (Professor Robin Shattock) von einem „Durchbruch“ bei der Entwicklung eines Impfstoffs gegen das Coronavirus berichtet (laut Sky News). Die Aktienmärkte springen aktuell gut nach oben, was den Ölpreis ganz aktuell auch unterstützen könnte (nicht muss!).

Analystenkommentar

Naeem Aslam von AVATRADE spricht heute früh (geschrieben vor dieser Coronavirus-Info), dass Öl etwas überverkauft sei. Hier sein Statement:

Oil prices have been under tremendous selling pressure since the breakout of Coronavirus as investors are concerned about oil demand. It is widely anticipated that the Chinese oil import, which was sitting at nearly 11 million b/d at the start of this month, is going to see significant weakness. We believe that this number has dropped to 7mb/d. We have already seen this number kissing the 8mb/d mark towards the end of January. The Relative Strength Index has dropped below the critical level of 30—an oversold zone. Currently, the reading is 19, a level that we have not witnessed since Nov 2018. Given that the crude price dropped below the $50 mark, it is highly likely that the current bearish trend may push the price towards the $45.00 price level. Saudis are crying for supply cut but Russia has pushed against it. If the Coronavirus situation continues to deteriorate and we do not see any supply cut, the above target can easily be hit.

Der WTI Ölpreis im Verlauf der letzten zehn Tage

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Finanznews

Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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