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Finanznews

Ölpreis crasht, Aktienmärkte auch? Videoausblick

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Der Ölpreis bricht in der Nacht von Sonntag auf Montag um ca. 30% ein (zweitgrößter Fall in der Geschichte nach 1991), nachdem Saudi-Arabien faktisch eine Art Öl-Krieg (gegen Russland) erklärt hat nach dem Scheitern der OPEC. Die Aktienmärkte dürften heute turbulent werden: die US-Futures sind seit Stunden vom Handel ausgesetzt (limit down, endet 08.30Uhr), der Dow Jones verliert ca. 1200 Punkte seit Freitag (als die Märkte in den letzten Handels-Minuten nach „oben crashten“). Pamik auch am Markt für Staatsanleihen, die 10-jährige US-Staatsanleihe fällt unter 0,5%, die 30-jährige unter 1%. Der fallende Ölpreis macht einen deflationären Schock wahrscheinlicher – und die Märkte warten auf eine weitere Not-Zinssenkung der Fed von mindestens 0,5%, am Besten noch vor dem offiziellen Sitzungsergebnis am Mittwoch..

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7 Kommentare

7 Comments

  1. Avatar

    Jesse

    9. März 2020 09:57 at 09:57

    Jetzt können sich alle diejenigen die immer nach crash gerufen haben freuen. Jetzt dürfen sie sich darüber freuen, das die weltweite Wirtschaft und besonders natürlich die lokale einbricht. Jetzt können sie sich darüber freuen, das sie eventuell kurzarbeit leisten müssen wenn nicht sogar beim Arbeitsamt sitzen müssen. jetzt dürfen sie sich darüber freuen, dass die Wirtschaft in Depression fällt und es wahrscheinlich noch andere Verwerfungen geben wird und zahlreiche Menschen geben wird die ihr Reihenhaus oder ihre Eigentumswohnung nicht mehr abzahlen können. Jetzt können sie sich endlich darüber freuen das auch sie „…mal…“ recht hatten, auch wenn es nicht vom Finanzmarkt kam :-)

    • Avatar

      Kritisch on fire

      9. März 2020 10:39 at 10:39

      @JESSE!
      Keiner freut sich über die Zustände so wie sie sich abzeichnen! Einzig und alleine die Politiker dies-u. jenseits des Atlantiks sind für die Entwicklungen verantwortlich. Die sog. Crash-Propheten haben nichts anderes getan als die sich Abzeichnenden Verwerfungen zu deuten und vor möglichen Auswirkungen zu warnen. Das Coronavirus ist ein Auslöser (der berühmte Flügelschlag) dessen es bedurfte um dieses irrationale Kartenhaus ins wanken und vielleicht auch zum Einsturz zu bringen. Es bleibt nur zu hoffen, dass die Gesellschaft die Lehren daraus zieht!
      LG

    • Avatar

      Andreas M.

      9. März 2020 10:57 at 10:57

      @Jesse, sie haben nicht jetzt „ mal“ recht, sie hatten die ganze Zeit recht. Kausalitäten! Einfache Finanzbildung.

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      Koch

      9. März 2020 11:29 at 11:29

      Heul doch,Jesse und lies dir das,unter Anwendung eines funktionierenden Gehirns,von Kritisch on Fire geschriebene aufmerksam durch.Da werden Sie geholfen.Die Alternativlosigkeit der Aktienanlage gilt natürlich weiter,behaupten zumindest die für kurze Zeit aus dem Wachkoma geholte Kanzlerin und ihr Mentalitätsmonster in Sachen Finanzen,der Olaf.Ausserdem ergibt sich momentan die „einzigartige“Chance wieder „Buy the fucking Dip“ anzuwenden!Jetzt wird sich zeigen,wer die „Eier“hat auch ohne die abartigen Unterstützungsmassnahmen der Nuttenbanken im Markt zu bestehen.Die wirklich grossen Jungs,welche schon seit einiger Zeit abgeladen haben sehen in dieser Phase lediglich unvermeidbare Kollateralschäden.The Show musst go on und immer daran denken:Die Welt da draussen ist besser als wir denken!

  2. Avatar

    Lausi

    9. März 2020 10:21 at 10:21

    Oh ja, mit meinen Puts werde ich jetzt reich! :-)

  3. Avatar

    Marcus

    9. März 2020 10:41 at 10:41

    @Markus Fugmann: Was gibt es denn eigentlich vom „Frachtcontainerindex“ neues? Sieht man schon Auswirkungen bei den Transporten von Gütern?

    • Markus Fugmann

      Markus Fugmann

      9. März 2020 10:46 at 10:46

      @Marcus, die Beladungen sind nicht so schlecht der Schiffe, allerdings sind die Schiffe nicht sehr häufig :)

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Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Die Aktienmärkte gestern am US-Feiertag erwartungsgemäß uninspiriert – auch heute ist durch den verkürzten Handel in den USA am Black Friday nicht viel zu erwarten. Aber übergeordnet gilt: es gibt einen Chart, der die ganze (Wirtschafts-)Welt erklärt: dieser Chart zeigt, dass seit den 1980er-Jahren die Schulden schneller wachsen als die Wirtschaft! Und dieser Trend explodiert seit der Finanzkrise geradezu, die Coronakrise wiederum bringt dann die nächste Eskalationsstufe in Sachen Schulden und Geld drucken. Die Notenbanken versuchen mit ihrem Liquiditäts-Exzess diese Verschuldungs-Spirale und damit die Wohlstandsillusion am laufen zu halten – die Aktienmärkte und die Anleihemärkte spiegeln diesen Exzess geradezu beispielhaft wider!

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