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Märkte

Ölpreis: Dem schönen Schein nicht zu früh trauen…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Ölpreis (WTI) hat gestern insg. einen Sprung von 4 Dollar gemacht, von 39 auf 43 Dollar. Das war der größte Tagesgewinn seit 2009. Hut ab! Und das nur, weil gestern um 14:30 Uhr deutscher Zeit die Zahlen für das 2. Quartal beim US-Bruttoinlandsprodukt etwas besser ausfielen als erwartet. Da brauchte wohl jemand dringend einen Grund um kräftig zu kaufen. Was für ein Knall. Glückwunsch an jeden, der vorher schon Long dabei war!

Aber Vorsicht. Man sollte dem schönen Schein nicht trauen. Nur durch eine einzige positive Konjunkturzahl ist die Crash-Welt vom Montag und den letzten Wochen nicht auf Knopfdruck in eine Märchenwelt verwandelt worden. Charttechnisch gibt es nach unten keine Unterstützung mehr, die 42 und 40 Dollar-Marken wurden in den letzten Tagen unterschritten, und der Weg Richtung 32 Dollar ist nach wie vor frei. Fundamental hat sich an den Nachfrage- und Angebotsmengen bei Öl seit gestern auch nichts verändert. Es ist nur ein einzelnes positives Zeichen, dass diesen 4 Dollar-Schub ausgelöst hat. Also, nach wie vor ist Vorsicht angebracht. Am nächsten Freitag stehen ja auch schon die Arbeitsmarktdaten in den USA an, die alles wieder ändern können.

Ölpreis 28.08.2015
Was eine gute BIP-Zahl doch auslösen kann. Auf einmal wieder alles gut in der US-Konjunktur? Genau beim roten Pfeil kamen die Daten gestern um 14:30 Uhr deutscher Zeit raus, dann dauerte es ein paar Minuten, bis erst die ALGOS (Computerprogramme) und dann die „menschlichen“ Zocker auf den Long-Zug aufsprangen.

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Jan

    28. August 2015 14:09 at 14:09

    Ich finde eure Analysen ja oft gut, aber ganz ehrlich, wer schreibt, dass der Ölpreis nach der zurückliegenden Abwärtsbewegung angestiegen wäre „nur, weil gestern um 14:30 Uhr deutscher Zeit die Zahlen für das 2. Quartal beim US-Bruttoinlandsprodukt etwas besser ausfielen als erwartet“, der hat von Marktbewegungen nicht besonders viel Ahnung.

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Rüdiger Born

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Der Thanks-Giving-Feiertag in den USA hat zwar einen Bruch im Ablauf, nicht aber einen Bruch in der Richtung bewirkt: der Aktienmarkt ist weiter gestiegen. Doch kann die Bewegung wirklich überzeugen? Eigentlich spricht noch immer einiges gegen eine direkte Fortsetzung, oder etwa doch nicht? Wie das gegenwärtige Bild sich verändert hat und wie Händler mit der aktuellen Situation umgehen können ist Thema dieses Beitrags.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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