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Ölpreis: Erst Absturz, jetzt im „Leitstrahl“ von Donald Trump

Der Ölpreis befindet sich mitten im Strudel des Handelskriegs. Und das G7-Wochenende hat keine Entspannung gebracht. Im Gegenteil. Erst meldete China am Freitag neue Zölle auf US-Importe. Dann forderte Donald Trump alle US-Unternehmen auf China zu verlassen. Danach folgte am Samstag seine Ankündigung von Erhöhungen bestehender US-Zölle gegen China.

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Ölpreis im Strudel des Handelskriegs

Schon am Freitag war der Ölpreis zügig gefallen von 55,33 auf 53,40 Dollar, nach der Bekanntgabe Chinas. Denn nicht nur, dass der Handelskrieg damit weiter eskaliert. Auch betrafen die neuen chinesischen Zölle Öl-Käufe aus den USA. Damit wird US-Öl für chinesische Käufer teurer, und somit dürfte die Einfuhrmenge sinken. Damit sollte die Angebotsmenge in Nordamerika steigen, was noch mehr Druck auf den WTI-Ölpreis ausübt.

Obwohl es am Freitag noch so aussah, als könne der Ölpreis den schockartigen Abrutsch wieder ausgleichen, ging des weiter bergab. Insgesamt fiel WTI-Öl im Tief auf 53 Dollar heute früh. Und jetzt? Ganz aktuell kommen Meldungen auf den Tisch, dass China laut Donald Trump an den Verhandlungstisch zurückkehren wolle. China wolle wohl einen Deal mache, und Gespräche könnten bald beginnen. Tja, wie immer. Hin und Her, vorwärts und zurück. Bei Donald Trump ist immer alles möglich. Chaos oder Absicht? Auf jeden Fall schöpfen Aktienmarkt und Ölmarkt in den letzten Minuten wieder Hoffnung auf Entspannung im Handelskrieg.

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Aktuelle Mini-Erholung – nicht überbewerten!

Der WTI-Ölpreis stiegt vorhin schnell an um 60 Cents. Aktuell notiert er bei 53,99 Dollar in einer unklaren Tendenz. Das Problem bei Trumps aktuellen Äußerungen ist folgendes. Jetzt gibt es wohl Gespräche. Verlaufen die (wie so oft in den letzten Monaten) ohne das von ihm gewünschte Ergebnis, folgt schon bald wieder ein negativer Tweet, und der Markt kann wieder abrutschen. Die Lage bleibt mehr als instabil. Im folgenden Chart sieht man den Verlauf im WTI-Ölpreis seit Freitag früh. Erst der Absturz, und ganz aktuell die kleine Hoffnung, erkennbar in den letzten beiden grünen Candles.

Ölpreis WTI seit Freitag

Schauen wir im folgenden Chart auf das etwas größere Bild, nämlich den Verlauf des Ölpreis in den letzten 12 Monaten. Mehrmals seit Juni versuchte der Markt nach oben zu gehen, aber immer war er zu schwach. Nun gibt es aus charttechnischer Sicht eine dreifache Unterstützung bei 50,60 Dollar. Die drei Tiefpunkte (zwei Mal Juni und ein Mal August) sind gut zu erkennen. Aber ist die Charttechnik viel wert, wenn nach vielleicht neuen Trump-Tweets der Markt brutal runtergeprügelt wird? Wer kann das schon vorher sagen? Der aktuelle Verlauf zeigt jedenfalls einmal mehr: Bitte lieber Leserinnen und Leser, klammern Sie sich nicht an einzelne Aussagen von „Experten“ oder an Artikel von Presseorganen. Bitte immer eine eigene Meinung von der Gesamtlage bilden! Nach unserer Meinung jedenfalls bleibt die Lage ziemlich wacklig! Tendenz grundsätzlich eher fallend als steigend. Aber wie gesagt… auch nicht unseren Worten blind folgen! Und bitte behalten Sie doch stets den Twitter-Account von Donald Trump im Auge!

Ölpreis WTI-Verlauf der letzten 12 Monate



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5 Kommentare

  1. Was noch keiner bemerkt hat, Gold hat heute ein neues Allzeit Hoch auf Eurobasis ! Ob weitere Rohstoffe jetzt auch dauerhaft anspringen werden ?

    1. Columbo hat es sicher wohlwollend zur Kenntnis genommen :)

  2. @Leftutti, ja, freu mich echt. Eigentlich sollte ich verkaufen, da über Gold schon in jedem Käse-Provinz-Blatt geschrieben wird. Das tu ich dann doch nie und ärgere mich dann, wenns wieder runtergeht.
    Werde es wohl vererben, außer ich brauch es im ultimativen Krall-Weik-Homm-Faber-Müller-Crash😉.

    1. @Columbo, du kannst ja auch einen Teilverkauf in Erwägung ziehen, es müssen ja nicht gleich die ganzen 10 kg sein ;)

      Andererseits, wenn du das Geld nicht unbedingt brauchst, was soll’s

      1. Sein Problem ist, die 12,5kg Barren lassen sich so schlecht teilen und die Gebühren sind bei kleineren Größen so hoch ;)

        Umschichten in defensive Aktien kann sich evtl. auch sehr lohnen. (Ab-)Wasserversorger usw., welche noch relativ niedrig bewertet sind und stablie/hohe Dividende zahlen. Aber in GB aufpassen, da will Labour die verstaatlichen. Auch z.B. in Spanien wurden wie in GB die Netzentgelte nach unten angepasst (da warte ich schon jahrelang in D drauf, wie kann es denn sein, dass die immernoch mit 10/15% (garantierte) Rendite/Zinsen auf s Kapital rechnen/bekommen, wenn die Zinsen bei -0,4% liegen? Also lieber in Ländern, wo die Gebühren schon nach unten angepasst wurden oder wo es nicht droht (staatlich nicht reguliert wird, sondern natürliches Monopol)

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