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Märkte

Ölpreis fällt beim Warten auf Russland – Apple ist schuld

Claudio Kummerfeld

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Ölpumpe Beispielbild

Der Ölpreis fällt heute. Und das, wo sich der Markt doch letzte Woche ein wenig erholen konnte, nach den vorigen wochenlangen Abstürzen. WTI-Öl notierte vor einer Woche noch unter 50 Dollar, und gestern ging es in der Spitze rauf bis auf 52,29 Dollar. Heute Nacht aber kam der Absturz. Und der hat mit dem Unternehmen Apple zu tun.

Apple sorgt für Wende im Ölpreis

Tagelang war die Stimmungslage am Ölmarkt gefühlt so, dass die ganze Sache mit dem Coronavirus schon nicht so schlimm für die Wirtschaft werden wird. Aber Apple meldete sich heute Nacht zu Wort (hier die Originalmeldung, und hier dazu der Kommentar von Markus Fugmann). Hatte Apple bislang noch weitere Umsatzsteigerungen in Aussicht gestellt, so sagt man nun, dass das Coronavirus zu Lieferengpässen führe. Die Erwartungen seien nicht mehr zu halten. Die bisherige Umsatzprognose werde man auch deswegen verfehlen, weil wegen vieler geschlossener Apple Stores in China der Absatz gedämpft sei. Tja, der US-Aktienmarkt reagierte über Nacht daraufhin negativ, und auch dem Ölmarkt wurde mal wieder klar, dass das Coronavirus doch auf die Realwirtschaft und damit auch auf die Öl-Nachfrage durchschlagen kann, und wird. Und so fällt der Ölpreis von heute Nacht bei über 52 Dollar auf vorhin schon unter 51 Dollar. Aktuell pendelt der Kurs um die 51 Dollar-Marke.

Russland lässt die OPEC immer noch im Ungewissen

Immer noch gibt es keine definitive Aussage aus Russland. Wird man sich dem Wunsch der OPEC anschließen, und bei der geplanten zusätzlichen Fördermengenkürzung von 600.000 Barrels pro Tag mit machen? Falls ja, wäre das gut für einen steigenden Ölpreis (Angebotsverknappung). Aber es gibt einfach keine neuen Zeichen aus Moskau. Und so muss der Markt weiter bangen, dass die OPEC ohne Russland kürzt. Das wäre keine klare Kürzungsstrategie, wenn die OPEC kürzt, und Länder wie Russland und die privaten Fracker in den USA weiter auf die Tube drücken. Diese Meinung eines Commerzbank-Analysten bringt es auf den Punkt. Es fehlt eine klare Aussage von OPEC+ (OPEC und Russland).

API und EIA-Lagerbestände

Aufgrund des US-Feiertags gestern verschieben sich die aus den USA vermeldeten Wirtschaftsdaten allesamt um einen Tag nach hinten. Daher erhalten wir die privat ermittelten API-Daten für die Rohöl-Lagerbestände in den USA erst Mittwoch Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit. Die staatlichen Lagerbestände gibt es erst Donnerstag um 17 Uhr deutscher Zeit. Der Ölpreis bleibt labil. Im Augenblick ist der kleine Optimismus aus letzter Woche erst einmal wieder abgeflaut.

WTI Ölpreis seit Ende Januar
Der Verlauf im WTI Ölpreis seit Ende Januar.

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Finanznews

Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

Redaktion

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

Redaktion

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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