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Märkte

Ölpreis fällt immer weiter – zwei aktuelle Infos sind zu beachten

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis fällt, und fällt, und fällt. Seit Tagen berichten wir darüber. Nichts mehr zu 100 Dollar pro Barrel, sondern es geht nur noch um das Überangebot am Weltmarkt. Auch der Ausschluss des Iran vom Weltmarkt soll angeblich keine Probleme bringen, weil Saudis und Russen kräftig auf die Pumpe drücken.

Gestern Abend erreichte der WTI-Ölpreis im Tief sogar das Niveau von 61,30 Dollar. Nach ein paar Ticks nach oben kamen dann gestern Abend die API-Lagerbestände aus den USA, die mal wieder einen kräftigen Zuwachs der Lager anzeigen. Und zack, der Ölpreis fiel erneut, diesmal auf 61,62 Dollar, wo er über Nacht verblieb.

Heute nun schwirren Gerüchte aus Russland am Terminmarkt umher. Angeblich sollen Russland und Saudi-Arabien begonnen haben darüber zu beraten, ob man in 2019 die Fördermenge kürzen solle. Nachvollziehbar wäre das, denn der Ölpreis fällt derzeit wie ein Stein in den Keller. Saudis und Russen sind de facto von einem ordentlichen (hohen) Ölpreis abhängig, denn sonst hat man nicht wirklich ernsthafte Einnahmequellen.

Dieses Gerücht lässt den Ölpreis momentan ein klein wenig ansteigen auf 62,62 Dollar. Aber wie so oft sind Gerüchte aus Moskau nach kurzer Zeit wieder vergessen, weil von dort relativ inflationär Gerüchte zum Thema Öl an die Öffentlichkeit gelangen. Ganz aktuell beachten sollte man auch die in 30 Minuten anstehenden Öl-Lagerdaten aus den USA, über die wir dann sofort berichten werden. Die API-Daten zeigen schon einen erneuten Aufbau, was im Preis natürlich schon berücksichtigt ist.

Der WTI-Ölpreis seit 26. Oktober
Der WTI-Preis seit 26. Oktober.

Ein Kommentar

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  1. Avatar

    Anton Duhacek

    8. November 2018 15:20 at 15:20

    „Saudis und Russen sind de facto von einem ordentlichen (hohen) Ölpreis abhängig, denn sonst hat man nicht wirklich ernsthafte Einnahmequellen.“

    Der Anteil den der Export von Öl in Russland am Bruttosozialprodukt ausmacht, liegt nichtmal bei 15%.

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Finanznews

Aktienmärkte: Ich werde bullisch – schnell verkaufen! Marktgeflüster (Video)

Wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen! Deshalb werde ich jetzt extrem bullisch – Aktien steigen immer!

Markus Fugmann

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Die Konjunktur in den USA brummt, wie heutige Daten zeigen – also werde ich jetzt bullisch für die Aktienmärkte! Denn wenn die Wirtschaft anspringt, dann müssen auch die Aktienmärkte steigen, oder? Dazu kommt jetzt auch noch der Stimulus in den USA – besser geht nicht! Und nächste Woche werden Apple, Facebook und Tesla ihre Zahlen berichten – das wird sicher extrem bullisch werden, denn die tollen Zahlen sind bestimmt noch nicht ausreichend eingepreist, oder? Ausserdem: Aktien steigen immer – das zeigt schon der Blick in die Geschichte! Und heute ist Janet Yellen als Finanzministerin bestätigt worden – können Sie sich an einen einzigen Tag erinnern, an dem die Aktienmärkte gefallen sind, als Yllen noch Fed-Chefin war? Eben..

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Allgemein

Dirk Müller über das Börsenjahr 2021: „Mit Gas und Bremse durch den Markt“

Claudio Kummerfeld

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Bulle und Bär - Dirk Müller will mit Gas und Bremse durchs Jahr kommen

Dirk Müller hat in einem aktuellen Interview über das Börsenjahr 2021 gesprochen, aber auch über die Corona-Restriktionen und den Bitcoin. Beim Thema Corona ist er der Meinung, dass die Beschränkungen nach einer flächendeckenden Impfung und rückläufigen Infektionszahlen nicht verschwinden würden. In welcher Form genau es weitergehe, könne er auch nicht sagen, aber gewisse Arten von Einschränkungen im Alltag würden dauerhaft bestehen bleiben. Dirk Müller erwähnt in dem Zusammenhang die auch bei der Grippe ständigen Mutationen und jährlich neuen Impfungen, um sich dagegen zu schützen. Corona käme dauerhaft als neues Risiko hinzu.

Dirk Müller über das die Aktienmärkte in 2021

Immer weiter steigende Börsenkurse sind laut Dirk Müller auch im Börsenjahr 2021 möglich, auch dank der Notenbanken. Aber, so seine Worte, alle Welt glaube es gehe an der Börse jetzt nur noch nach oben. Man frage sich nur noch, wie kräftig die Kursgewinne im Jahr 2021 ausfallen werden. Aber ein großer Börsencrash sei jederzeit möglich. Was dafür exakt der Auslöser sei, könne man vorher nie sagen. Ein Problem für die Aktienmärkte sei aktuell das Ansteigen der Anleiherenditen in den USA (aktuell 1,09 Prozent). Diese würden laut Dirk Müller unabhängig von der Politik der Notenbanken anziehen, weil die Inflationserwartungen in den USA zunehmen. Es stehe für 2021 eine Sektorenrotation bevor. Das Anlegergeld verlasse die Tech-Aktien. US-Banken würden interessanter werden, aber auch Branchen wie der Flüssiggas-Sektor. Er gehe mit Gas und Bremse durch das kommende Börsenjahr. Man solle für weiter steigende Kurse offen sein, aber mit Absicherung.

Bitcoin

Und was ist mit dem Bitcoin? Wochenlang war der Kurs ja kräftig gestiegen, dann wieder deutlich gefallen (hier unsere aktuellste Berichterstattung). Dirk Müller bleibt bei seiner bisherigen Meinung. Der Bitcoin sei eine eindeutige Zockerei, dahinter stehe kein echter Wert. Er könnte kräftig verlieren, aber auch unendlich weiter steigen.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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