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Märkte

Ölpreis gefallen: Trump der Öl-Guru Teil 4 – gute Long-Chance?

Claudio Kummerfeld

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Schon drei Mal hatte Donald Trump dieses Jahr die OPEC und explizit die Golfstaaten dazu aufgefordert mehr Öl zu fördern, damit der Ölpreis und somit auch der Benzinpreis für seine Wähler daheim fallen kann. Jedes Mal reagierte der Terminmarkt nur ganz kurz auf seine Tweets. Der Ölpreis fiel jedes Mal ein wenig, nur um dann wieder Fahrt aufzunehmen nach oben. Vor allem die Saudis ließen sich von Trumps Twitter-Drohungen, die zuletzt eher wie eine Bitte klangen, nicht beeindrucken.

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Ölpreis soll fallen

Aktuell folgte nun Teil 4 der Serie „Trump der Öl-Guru“. Diesmal aber zunächst nicht via Twitter. Am Freitag sagte er, dass die Bezinpreise endlich fallen müssten. Er habe mit der OPEC gesprochen. Er habe denen gesagt, sie müssten die Ölpreise endlich runter bringen (also mehr Öl auf den Markt werfen). Offenbar aber scheint weder die OPEC-Zentrale in Wien (laut WSJ) noch die Saudis einen Anruf zu dem Thema erhalten zu haben. Aber egal. Donald Trump hat auch gleich mit verkündet, dass nach seiner Forderung der Bezinpreis in den USA tatsächlich schon gefallen sei. Na ja, die landesweiten Durchschnittswerte für Benzinpreise untermauern diese Aussage nicht, aber was soll´s. Wahrscheinlich war Donald Trump gerade dabei sich selbst voll hochzupushen, weil er kurz vor einer Rede bei der Waffen-Lobby „NRA“ stand.

Die Saudis hatten Anfang letzter Woche zwar angedeutet, dass sie grundsätzlich bereit seien mehr Öl zu fördern, wenn durch das totale Öl-Embargo gegen den Iran auf dem Weltmarkt eine Knappheit entstehen würde. Aber von aktuellen und konkreten Maßnahmen sprach man nicht. Man wolle die Angelegenheit erst mal beobachten. Wie auch immer. Von Donald Trump gab es dann am Freitag doch noch einen Tweet zum Thema Öl. Er habe mit den Saudis und anderen Produzenten gesprochen. Man sei sich einig mehr Öl zu fördern. Wirklich? Details bleiben unklar. Vielleicht hat Trump die allgemeine Saudi-Aussage von vor einer Woche für sich selbst umgedeutet in eine konkrete aktuelle Bestätigung, dass man jetzt mehr Öl fördern wird?

Szenario nach Trumps viertem Tweet

Geht man davon aus, dass Donald Trump´s Grantler-Aussagen wie bei den letzten drei Malen auch dieses mal schnell wieder verpuffen, dann könnte man (nicht „muss“) folgendes Szenario annehmen. Der Ölmarkt hat nun letzte Woche bis heute früh 3,5 Dollar im WTI-Ölpreis verloren, und somit endlich mal im monatelangen Aufwärtstrend (+24 Dollar in vier Monaten) etwas verschnaufen können. Das könnte eine gute Chance für einen Long-Einstieg sein. Natürlich ist es für Bullen immer schwierig den besten Zeitpunkt zu finden. Ist der aktuelle WTI-Ölpreis von um die 63 Dollar das Tief, oder geht es auf 62 oder 61 Dollar runter, bevor der Markt wieder kräftig nach oben dreht und weiter steigt? Dies ist nur ein Szenario, und natürlich muss es nicht so eintreten. Aber wie gesagt, nach den letzten drei inhaltlich identischen Forderungen von Donald Trump stieg der Ölpreis wieder an.

WTI Ölpreis seit März
WTI-Ölpreis seit 11. März.

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Finanznews

Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Allgemein

Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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