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Märkte

Ölpreis mit unglaublichem Höllenritt – hier die aktuellen Infos

Claudio Kummerfeld

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am

Was für ein Höllenritt findet da momentan im Ölpreis statt. Bitte fest halten, wir erklären die aktuelle Lage. Zunächst war da der tagelange Absturz im WTI-Ölpreis von 58 Dollar am 31. Juli (Chart) bis gestern Abend auf 50,50 Dollar. Was für ein Absturz. Den links im Chart sichtbaren Abfall letzte Woche hatten wir unlängst besprochen. Donald Trump hatte mit neuen Zöllen gegen China den Handelskrieg kräftig aufflammen lassen.

Ölpreis WTI seit 31. Juli

Lager geben weiteren Grund für Abwärtsschub

Dann folgte seit gestern der nächste Absturz im Ölpreis, weil die Ängste rund um den Handelskrieg und damit um eine weiter schwächelnde Konjunktur zunahmen. Der kräftige Schub nach unten wurde gestern ab 16:30 Uhr befeuert durch die in den USA veröffentlichten Lagerbestände für Rohöl. Der WTI-Ölpreis fiel danach von 52,20 auf 50,50 Dollar. Denn die Lager wurden um 2,4 Millionen Barrels voller, obwohl ein weiterer Rückgang der Bestände erwartet wurde. Und zack, da hatten die Shorties eine weitere Argumentationsgrundlage, um nochmal kräftig draufzuhauen!

Ölpreis mit kräftigem Dreh nach oben

Dann der Dreh im Ölpreis ab gestern Abend. Bis jetzt ist WTI wieder auf 52,75 Dollar gestiegen. Man kann natürlich als erstes Argument anführen, dass der Markt nach mal eben 7,5 Dollar Absturz binnen wenigen Tagen überverkauft war, und jetzt auch mal nach oben durchatmen musste. Hinzu kommt, dass einige Analysten den schwächelnden US-Dollar als weiteres Argument für den Kursdreh ansehen. Naja, aber so ganz kann das nicht hinhauen. Denn seit gestern Abend ist der Dollar-Index nämlich von 97,11 Indexpunkten im Tief bis jetzt auf 97,38 gestiegen (im folgenden Chart Öl und Dollar übereinander gelegt seit gestern früh).

Aber noch wichtiger als eine technische Reaktion oder eine mögliche Bewegung im US-Dollar sind aktuelle Gerüchte, wonach die Golfstaaten so langsam die Geduld mit dem fallenden Ölpreis verlieren könnten. Laut Berichten gäbe es zunehmende Hoffnungen, dass die OPEC womöglich weitere Fördermengenkürzungen erwägt (hier dazu Analystenkommentare). Weniger Angebot sollte den Ölpreis ja nach oben bringen – eigentlich. Aber wäre etwas weniger Angebot derzeit ein starkes Argument für steigende Preise, bei dem Monster namens Handelskrieg, welches auf den Preis drückt? Frage: Ist der aktuelle Anstieg im Ölpreis über Nacht nur ein weiterer Verschnaufer auf dem Weg nach unten? Oder kommt die OPEC um die Ecke mit einem wirklich kräftigen Signal weiterer Mengenkürzungen?

Ölpreis vs Dollar-Index

Interessant ist grundsätzlich der folgende Artikel von oilprice.com, wo man der Meinung ist, dass das Schlimmste noch bevorsteht im Sinne deutlich sinkender Preise am Ölmarkt. Dazu bitte hier klicken.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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