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Konjunkturdaten

Ölpreis-Anstieg: Um 16:30 Uhr weiter Schub? Das ist durchaus möglich!

Gestern Abend ab 22:35 Uhr stieg der Ölpreis (WTI) von 66,43 Dollar bis jetzt auf 67,39 Dollar. Grund dafür warn die vom privaten Institut „API“ vermeldeten Schätzungen zu den…

Redaktion

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FMW-Redaktion

Der Ölpreis (WTI) hatte vor Kurzem die extrem wichtige Marke von 66,50 Dollar überlaufen, und hat damit nach oben jede Menge Luft. Das jüngste Hoch liegt jetzt bei 67,73 Dollar am 13. April. Der Ölmarkt ist derzeit bullisch, auch nach den jüngsten OPEC-Daten, die eine weitere deutliche Senkung der Fördermenge der OPEC angezeigt hatten.

Gestern Abend ab 22:35 Uhr stieg der Ölpreis (WTI) von 66,43 Dollar bis jetzt auf 67,39 Dollar. Grund dafür warn die vom privaten Institut „API“ vermeldeten Schätzungen zu den Öl-Lagerbeständen in den USA. Nicht nur Rohöl sank im Lagerbestand laut API auf Wochenbasis um 1,05 Millionen Barrels (Erwartung +0,6 Millionen). Auch die Benzinbestände sanken um 2,47 Millionen Barrels, sowie Destilate um 0,8 Millionen. Es ist schon ungewöhnlich, dass alle drei Kategorien gleichzeitig rückläufig sind.

Deutet dies auf eine positive Überraschung für heute Nachmittag um 16:30 Uhr deutscher Zeit hin? Da werden nämlich die offiziellen staatlichen Öl-Lagerbestände in den USA vermeldet. Geht die Lagermenge noch stärker zurück als vom API geschätzt, sollte für den Ölpreis der Weg Richtung 68 Dollar und mehr offen sein (bitte, dies ist keine Garantie!). Heute um 16:30 Uhr berichten wir so schnell wie möglich über die offiziellen Daten, sowie über die US-Fördermenge. Die bringt von Woche zu Woche neue Rekorde. Für Ölpreis-Bullen ist das noch erträglich, solange die OPEC gleichzeitige ihre Fördermenge noch deutlich stärker kürzt (insgesamt sinkende Angebotsmenge).

Ölpreis
Der Ölpreis (WTI) seit Juli 2017.

6 Kommentare

6 Comments

  1. Avatar

    Denker

    18. April 2018 14:20 at 14:20

    Ähm, ja… Silber macht sich auch irgendwie vom Acker,… wohl doch nicht alles so toppi wie gedacht. Naja, schaun wir mal ob um 14.30 das Fixingmanagement wieder eingreift.

  2. Avatar

    Marko

    18. April 2018 15:35 at 15:35

    Aber, eine ganz kurze Frage : wenn der Ölpreis (also die Konjunktur) steigen sollte, wie passt sowas zusammen mit Euren „Bären-Crash-Szenarien “ ?
    Ich nix verstehen ? ;)

  3. Avatar

    Marko

    18. April 2018 15:45 at 15:45

    Und was sagt uns das ? Da unten bei 11700 – 11800 hängt eine riesengroße Barriere, wir haben den Drehpunkt gesehen, macht das Beste daraus, liebe Bären.
    Also soo schwer kann Börse doch nicht sein ?
    Börse ist nicht einfach ich weiß, aber wer da mal a bisserl aufpasst…

  4. Avatar

    Marko

    18. April 2018 23:47 at 23:47

    Colombo, manche Bären denken bei dem Markt hier viel zu einseitig ! Warum ? Das werde ich euch Bären nicht erzählen, shortet doch den Markt wie Ihr wollt, ich hole mir eure Kohle ab – so läuft`s Business. :D
    Wie der Franz schon sagte…

    Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Und ich versuche schon a bisserl „Marktverständnis“ zu erzeugen, wenn Ihr sture Bären seid, na Bitte schön. Dann lasse ich es lieber bleiben. Ist ja sowieso eine Bärenseite hier.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,4 Mio Barrels (jetzt 486,6 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 486,6 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,4 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -1,1 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,3 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei +2,8 Millionen Barrels.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (-0,3 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -7 Cents bei 52,43 Dollar.


source: tradingeconomics.com

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Konjunkturdaten

US-Verkäufe bestehender Häuser besser

Markus Fugmann

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am

Die Verkäufe bestehender US-Häuser (Dezember) sind mit +0,7% auf eine Jahresrate von 6,76 Millionen deutlich besser ausgefallen wie erwartet (Prognose war -2,0% auf eine Jahresrate von 6,55 Millionen; Vormonat war -2,2% auf eine Jahresrate von 6,71 Millionen).
Die Daten aus dem Dezember sind Transaktionen, die in der Regel im November abgeschlossen und dann im Dezember finalisiert werden..

Die Verkäufe bestehender Häuser machen etwa 90% des amerikanischen Immobilienmarkts aus und sind daher von besonderer Bedeutung!

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Konjunkturdaten

US-Einkaufsmanagerindizes: zweitbester Wert seit sechs Jahren!

Markus Fugmann

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Soeben wurde die Einkaufsmanagerindizes für die USA (Markit PMI; Januar) veröffentlicht:

Verarbeitendes Gewerbe: 59,1 (Prognose war 56,5; Vormonat war 57,1)

Dienstleistung: 57,5 (Prognose war 53,6; Vormonat war 54,8)

Gesamtindex: 58,0 (Vormonat war 57,1)

Auffallend: die Input-Kosten steigen so stark wie seit dem Jahr 2009 nicht mehr!

 

Dazu schreibt Markit, das die Daten erhebt:

“US businesses reported a strong start to 2021, buoyed by hopes that vaccine developments will mean the worst of the pandemic is behind us, and
that the new administration will provide a stable and supportive environment for stronger economic growth. Output growth accelerated in January to the second-fastest in almost six years, and business optimism about the year ahead surged higher. Over the past three months, business sentiment has been running at its highest since the start of 2015. “However, capacity constraints are biting amid the growth spurt. Not only have the last two months seen supply shortages develop at a pace not previously seen in the survey’s history, but prices have also risen due to the imbalance of supply and demand. Input cost inflation consequently also hit a survey high and exerted further upward pressure on average selling prices for goods and services. “There was also disappointing news on the labour market, as near-term concerns over the impact of the pandemic, notably on demand for consumer-facing services, and rising costs led to the weakest employment reading since July.”

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