Folgen Sie uns

Märkte

Ölpreis im Crash-Modus – nach den API-Daten ist vor den EIA-Daten

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Als wir gestern über den aktuellen Ölpreis-Crash berichteten, lag WTI-Öl bei 48,34 Dollar, und der Preis schwankte innerhalb des Absturztes zwischen 48 und 49 Dollar hin und her (großer blauer Kreis im Chart). Danach ging es den Rest des gestrigen Tages weiter in den Keller bis auf 46 Dollar. Was für ein wahnsinniger Absturz! Übervolle Lager und die Ängste um weniger Nachfrage treffen aufeinander.

Ölpreis WTI seit gestern früh

Gestrige API-Lagerbestände

Dann folgten gestern Abend um 22:35 Uhr deutscher Zeit die privat erhobenen API-Lagerbestände für Rohöl in den USA. Danach fiel der WTI-Ölpreis von 46,26 auf 45,87 Dollar (zweiter blauer Kreis). Denn die API-Daten zeigen für die Woche bis 14. Dezember einen Anstieg der Lager um 3,5 Millionen Barrels. Also noch vollere Lager – das brachte den Kurs somit noch etwas weiter nach unten. Aber er war gestern und vorgestern wohl schon so extrem stark gefallen (von über 51 auf 46 Dollar), dass über Nacht eine kleine Verschnaufpause eintrat. Der Ölpreis bleibt weiter im Crash-Modus! Ist er inzwischen schon so überverkauft, dass bald nach unten nichts mehr geht? Eine gute Frage!

Vorschau auf EIA-Daten

Also: Die API-Daten zeigen einen weiteren Aufbau der Lage um 3,5 Millionen Barrels im Rohöl. Analystenschätzungen zeigen für heute Nachmittag um 16:30 Uhr für die offiziellen staatlichen verkündeten EIA-Lagerbestände einen Rückgang von 3 Millionen Barrels. Dazu muss man auch beachten, dass die API-Daten in den letzten Wochen alles andere als zuverlässig waren. So gab es am Folgetag in den EIA-Daten oft Überraschungen für alle, die sich als Vorschau auf die API-Daten verlassen hatten!

Ölpreis im großen Bild

Der Ölpreis ist in nicht mal drei Monaten von über 76 auf 46 Dollar gefallen. Was für ein wahnsinniger Absturz in so kurzer Zeit! Die OPEC konnte bislang diesen Absturz nicht aufhalten. Das Dilemma ist nun mal, dass ihre Maßnahmen erst mit Verzögerung wirken, und nicht über Nacht. Wir erneuern unseren Hinweis, dass im ganz großen Chartbild mit jahrelanger Rückschau bei ca 43 Dollar eine Unterstützung liegt. Aber ist die viel wert in diesem verrückten Markt? Heute um 16:30 Uhr sind wir schlauer, ob die EIA-Daten den Ölpreis-Absturz erst einmal aufhalten können. Wir berichten dann sofort.

Ölpreis WTI seit März

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Aktienmärkte: Ich glaube an die Jahresendrally! Marktgeflüster (Video)

Sehen wir nun also jetzt schon den Beginn der Jahresendrally, kommt jetzt also die weitere, ungebrochene Aufwärtsbewegung der Aktienmärkte?

Markus Fugmann

Veröffentlicht

am

Die Aktienmärkte heute einmal mehr stark – weil Trump nun den Übergang zu Biden ermöglicht hat und Janet Yellen wohl neue US-Finanzminsterin wird (allerdings überschätzen die Märkte ihre Möglichkeiten, sie muß sich mit Mitch McConell auseinandersetzen!). Sehen wir nun also eine Jahresendrally, also die ungebrochene weitere Aufwärtsbewegung? Eher unwahrscheinlich – zuvor braucht es eher noch einmal eine Korrektur der völlig überhitzten Aktienmärkte (vor allem Energie-Werte etc.), bevor dann eben diese Jahresendrally einsetzen kann. Was für diese Korrektur fehlt ist ein Katalysator, eine Meldung, die die bereits all-in Investierten auf dem falschen Fuß erwischt und aus dem Markt kegelt, bevor dann die starken Hände wieder kaufen..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Gold/Silber

Aktuell: Dow mit Allzeithoch, Ölpreis steigt – warum der Goldpreis bei 1.800 Dollar hängt

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Aktuell tut sich einiges an den Märkten. Der Dow Jones hat vorhin mit 29.996 Punkten ein neues Rekordhoch erreicht. Die Aktienmärkte sind in guter Laune. Der Dax ist von seinem Hoch aus dem Frühjahr immer noch gut 500 Punkte entfernt, aber er klettert auch mit nach oben. Der Ölpreis steigt, der Goldpreis fällt weiter. Aber warum? Neben den positiven Corona-Nachrichten bringt heute eine weitere gute Nachricht neuen frischen Schub für die Aktienmärkte. Donald Trump macht nun offenbar den Weg frei für die Amtsübergabe an die Biden-Administration. Damit haben die Märkte mehr Sicherheit, dass in den USA wohl doch kein großes Chaos oder eine Verfassungskrise ausbrechen wird.

Außerdem scheint Joe Biden die ehemalige Fed-Chefin Janet Yellen zur neuen US-Finanzministerin machen zu wollen. Auch das freut den Markt. Die Geldflut kann weiter gehen, und die Konjunktur in den USA dürfte weiteren staatlichen Stimulus erhalten. Das pusht die Aktienmärkte, und auch der Ölpreis steigt kräftig. Alleine seit heute Nacht bei 43 Dollar steigt der WTI-Ölpreis aktuell auf 44,94 Dollar. Mehr Konjunktur-Stimulus bedeutet auch mehr Öl-Nachfrage. Logisch, dass da der Ölpreis ansteigt.

Goldpreis verliert gegen Aktienmärkte

Gold ist der Verlierer. In so einem positiven Umfeld schichten die Börsianer in risikoreichere Geldanlagen wie Aktien um, und der Goldpreis fällt. Nach positiven US-Konjunkturdaten von gestern war der Goldpreis bereits spürbar gefallen, von gestern 1.868 Dollar bis vorhin auf genau 1.800 Dollar im Tief. Ein große runde Marke ist immer wichtig für die Börsianer. Drüber und drunter liegen in der Regel viele Stop-Orders.

In den letzten Augenblicken kann der Goldpreis leicht auf 1.807 Dollar steigen, aber die Lage ist doch sehr wacklig. Es kann auch in Kürze einen Abwärtsschub unter 1.800 Dollar geben. Interessant: Die Bewegung im US-Dollar scheint derzeit weniger Einfluss auf den Goldpreis zu haben. Die negative Korrelation zwischen den beiden funktioniert diese Woche nicht so richtig. Vielmehr ist es aktuell eine negative Korrelation zwischen Gold und Aktienmärkten. Der Chart reicht bis Mitte letzter Woche zurück. Wir sehen den steigenden Dow Jones gegen den fallenden Goldpreis. Die aktuell gute Stimmung für risikoreichere Assets drückt gegen Gold.

Chart zeigt Kursverlauf von Dow Jones gegen Goldpreis seit letzter Woche

weiterlesen

Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq

Rüdiger Born

Veröffentlicht

am

Die aktuelle Lage bei Dow Jones und Nasdaq bespreche ich direkt am Chart im folgenden Video. Sind derzeit gute Tradingchancen zu finden?

Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

BORN-4-Trading – Trading-Ideen kostenfrei aufs Smartphone! Aktuelle Trading-News, Handelsideen und Trader-Know-how, Rüdiger Born sendet seine Einschätzungen direkt auf Dein Smartphone, entweder als Video- oder Voice-Nachricht oder einfach als schneller Text mit Bild. Welche Märkte kann man handeln, wo gibt es interessante aktuelle Trading-Setups, wo wären Einstiege möglich oder aber Stopps sinnvoll? Brandaktuell, überall und in gewohnt professioneller und spritziger Art. Klicke dazu einfach an dieser Stelle.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

weiterlesen

Anmeldestatus

Meist gelesen 7 Tage