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Märkte

Ölpreis gefallen nach Iran-Phantasie – Abdulaziz-Kommentare + EZB

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis ist gestern Abend überraschend eingebrochen (wir berichteten). Nach der Entlassung des Nationalen Sicherheitsberaters John Bolton durch Donald Trump wurde bekannt, dass Trump offenbar daran denkt (oder dachte) die Sanktionen gegen den Iran zu lockern. Das führte womöglich zum endgültigen Bruch mit Bolton, der tendenziell erst mal daran denkt Probleme mit Krieg zu lösen. Mögliche Sanktions-Lockerungen gegen den Iran lockern natürlich die Lage im Nahen Osten auf!

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Ölpreis seit gestern Abend fallend dank Trump-News

Gestern Nachmittag gab es die Veröffentlichung der Öl-Lagerbestände in den USA, die mit -6,9 Millionen Barrels ungefähr genau so hoch ausfielen wie am Dienstag Abend die API-Daten. Der Markt hatte gestern Nachmittag wohl gedacht die offiziellen Lagerdaten könnten die API-Daten noch übertreffen (also noch mehr Lagerrückgänge). Und so konnte der WTI-Ölpreis auf dem Niveau von 57,50 Dollar nicht gehalten werden. Und kurz danach dann noch die Nachricht über Trump-Bolton-Iran. Das brachte den Ölpreis runter von 57,50 auf 55,60 Dollar im Tief gestern Abend.

Dann trat bis heute früh eine Ruhephase ein auf heute früh bis zu 56,30 Dollar im WTI-Ölpreis. Aber aktuell fällt er wieder auf 55,85 Dollar. Tendenz eher fallend. Heute früh gibt es nämlich erste Kommentare vom neuen saudischen Energieminister Prinz Abdulaziz. Heute später am Tag findet in Abu Dhabi die Tagung des JMMC statt, einer Lenkungsgruppe der OPEC und ihren Partnerländern. Der Prinz sagt heute früh, dass alle Teilnehmerländer (vereinbarte Fördermengenkürzungen um einen höheren Ölpreis zu erzielen) ihren Teil beitragen sollten. Damit will er wohl die Disziplin erhöhen.

Wie geht es weiter?

Auch sagt der Prinz, dass die OPEC ein hohes Maß an Zusammenhalt aufrechterhalten müsse. Nach dem heutigen Meeting des JMMC werde man seine Strategie verkünden. Aber so meinen wir, eine „große“ Strategie wird heute wohl kaum verkündet werden. Aber man wird darauf schauen, welche Kommentare der Prinz abgeben wird. Diese ersten vorsichtigen Äußerungen haben am Markt heute früh nicht für Euphorie gesorgt. Man ist eher leicht enttäuscht. So fällt de WTI-Ölpreis wie gesagt aktuell ein wenig auf 55,85 Dollar.

Heute Nachmittag erhält man eventuell weitere Kommentare des Prinzen, oder auch nicht. Das könnte den Ölpreis beeinflussen. Aber noch stärker könnte vielleicht die EZB-Entscheidung ab 13:45 Uhr auch den Ölmarkt bewegen. Kommt ein kräftiges Signal der EZB, könnte der Ölmarkt es so interpretieren: Ein kräftiger Stimulus für die europäische Wirtschaft, das ist tendenziell gut die die Öl-Nachfrage, und somit ein bullisches Signal für den Ölpreis. Das könnte so interpretiert werden, muss es aber nicht.

Ölpreis WTI seit dem 3. September
WTI-Ölpreis seit dem 3. September. Versuche anzusteigen wurden immer wieder nach unten abgewürgt.

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Heute ist Feiertag in den USA. Mit Futures oder CFDs wäre der Handel in den Indizes auch heute möglich. Geht das was im Chart? Schauen wir und das mal an im Video.

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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am

Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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