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Ölpreis: Laut IEA könnte es 2016 weiter abwärts gehen

FMW-Redaktion

Als hätte die OPEC nicht schon genug für den aktuell fallenden Ölpreis getan, legt jetzt die Internationale Energie-Agentur (IEA) nach. IEA-Direktor Fatih Biro sagte „CNBC“ gestern Abend, dass der Ölpreis in 2016 weiter fallen könnte. Die Nachfrage werde schwächer und der Iran komme zurück auf den Weltmarkt – da sei eine Menge Öl vorhanden (auf der Angebotsseite), Zitat:

„When we look at 2016, I don’t see many reasons why we can see upward pressure on the Prices. Demand is weaker and we may well see Iran come back (to the market) and there will be a lot of oil,“ Birol said, talking from the sidelines of the COP21 climate conference in Paris. So 2016 may well be another year with lower prices and this will have implications of course for investments in the oil sector.“

Wie schwach der Ölpreis derzeit unterwegs ist und wie nervlich angespannt die Lage ist, zeigten die gestrigen Lagerbestände in den USA. Diese gingen entgegen den Erwartungen zurück, und der Ölpreis (WTI) stieg auch sofort nach Veröffentlichung der Daten um knapp 1 Dollar an auf fast 39 Dollar. Wie man im Chart gut sehen kann, ging es kurz danach wieder runter und selbst diese kleine Euphorie war nicht zu halten. So notiert Öl aktuell nur 80 Cents über dem Tief vom Dienstag. Im Augenblick sorgt am meisten für Beruhigung, dass die Amerikaner schlafen und erst ab Mittag wieder dazu stoßen. Solange sehen wir wahrscheinlich noch eine Seitwärtsbewegung.

Ölpreis 10.12.



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