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Märkte

Ölpreis: Merkwürdige Kursbewegungen und eine eindeutige Korrelation

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Kursverlauf im Ölpreis kann Trader diese Woche in den Wahnsinn treiben. Der Chart zeigt WTI-Öl im Verlauf der letzten vier Tage. Gut, es ist Sommerloch, und die Nachrichtenlage ist dünn. Aber ein bißchen was ist ja dennoch los. Warum gibt es diese Kursschwankungen die letzten Tage, und kann man dabei etwas übersehen?

Ölpreis Kursverlauf seit Dienstag

Gründe für Ölpreis-Schwankung diese Woche?

Es geht fast nach der Chaos-Theorie auf und ab im Ölpreis diese Woche. Der ständig weiter fallende US-Dollar müsste dem Ölpreis eigentlich eine wunderbare Vorlage für Preisanstiege geben. Aber nein. Immer mehr Neuinfizierte beim Coronavirus in den USA sowie die jüngst ansteigenden Spannungen zwischen China und den USA belasten den Ölmarkt, wenn man zum Beispiel wichtige Medienberichte liest, die ja auch weltweit beachtet werden. So sah man seit Dienstag im WTI-Öl eine Preisspanne zwischen 40,83 und 42,40 Dollar. Mitten drin fielen die API-Daten für die Lagerbestände in den USA, die einen klaren Anstieg der Lager zeigten. Der Ölpreis fiel danach minimal. Als dann am Mittwoch die staatlichen Lagerbestände in den USA mit +4,9 Millionen Barrels veröffentlicht wurden, was die API-Daten bestätigte, machte der Markt was? Er fiel nicht, nein. Er stieg bis Donnerstag sogar um 1 Dollar. Mehr als komisch, oder?

Starke Korrelation zwischen Öl und Aktien

Aber vielleicht übersehen wir alle dabei die extrem starke Korrelation zwischen Aktien und Ölpreis dieser Tage? Denn wo die Aktien vor lauter Konjunktur-Euphorie immer weiter ansteigen, da kann man gleichzeitig auch immer sagen: Mehr Konjunktur-Hoffnung heißt immer auch Hoffnung auf mehr Öl-Nachfrage, und damit pusht man den Preis für Öl hoch. Umgekehrt gilt das selbe. Im folgenden Chart sehen wir in den letzten 30 Tagen den Ölpreis im direkten Vergleich zum Dow Jones auf CFD-Basis. Sie laufen quasi im Gleichschritt. Das erklärt auch besser die jüngsten merkwürdigen Bewegungen im Ölpreis. Obwohl die Lagerbestände dafür sprachen, dass Öl fällt, orientierte man sich lieber am Aktienmarkt, und ließ sich hoch ziehen. Und genau deswegen tendiert Öl auch seit gestern Mittag negativ, weil nämlich der Aktienmarkt seitdem fällt.

Ölpreis und Aktienmarkt im Verlauf der letzten 30 Tage

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Indizes

Dax, Wall Street: Das Erwachen

Rüdiger Born

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Der Thanks-Giving-Feiertag in den USA hat zwar einen Bruch im Ablauf, nicht aber einen Bruch in der Richtung bewirkt: der Aktienmarkt ist weiter gestiegen. Doch kann die Bewegung wirklich überzeugen? Eigentlich spricht noch immer einiges gegen eine direkte Fortsetzung, oder etwa doch nicht? Wie das gegenwärtige Bild sich verändert hat und wie Händler mit der aktuellen Situation umgehen können ist Thema dieses Beitrags.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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