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Märkte

Ölpreis mit Stärke, Ausbruch nach oben nicht weit entfernt

Claudio Kummerfeld

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am

Am letzten Freitag berichteten wir darüber, wie wichtig aktuell die Charttechnik im Ölpreis ist. Die Zone um die 54 Dollar im WTI-Öl ist extrem wichtig, damit er sein Tal nachhaltig nach oben verlässt, in welchem er sich im Dezember und Anfang Januar befunden hat (erster Chart).

Ölpreis Tal
WTI-Ölpreis seit August 2018.

OPEC-Daten und schlechte Gemengelage gestern

Im folgenden Chart sieht man den Ölpreis-Verlauf (WTI) seit 11. Januar. Im erstern Kreis vom 17. Januar sieht man den Zeitpunkt, wo es aufwärts ging nach den Fördermengen-Daten er OPEC. Vor allem die Saudis hatten schon im Dezember kräftig gekürzt, was dem Ölpreis nach oben half. Dann gab es (Aufwärtsschwenk) gestern nach einem US-Feiertag die Rückkehr der Termin-Trader in den USA.

Gestern kam ein kleiner Mix zusammen. Der IWF kürzte die globalen Wachstumsaussichten. Dazu verschlechterte sich die Lage in Sachen Verhandlungen zwischen China und den USA. Auch kamen noch „allgemeine“ Ängste über eine schwächelnde Weltwirtschaft hinzu. Und natürlich oben drauf packt man noch die Angst, dass die USA so viel mehr fördern, dass die OPEC-Kürzungen dagegen verblassen. Und in der Tat, dieser letzte Punkt könnte noch ein Problem werden.

Ölpreis-Ausbruch nach oben?

Und so fiel der WTI-Ölpreis gestern von 54 auf 51,75 Dollar. Aber bis heute früh hat er sich wieder schnell erholt auf aktuell 53,14 Dollar. Der Chart zeigt, wie robust die Lage momentan offenbar ist. Nun müsste er nur noch den kleinen Weg über das Gebiet von 54 oder 54,50 Dollar gehen, damit aus charttechnischer Sicht deutlich mehr Platz nach oben ist.

In diesem Zusammenhang vergesse man bitte nicht, dass heute Abend um 22:35 Uhr die API-Lagerdaten kommen, und dann morgen um 17 Uhr deutscher Zeit die offiziellen Öl-Lagerdaten aus den USA zusammen mit der US-Fördermenge (um 1 Tag verschoben wegen US-Feiertag am Montag). Das könnte dem Ölpreis den nächsten Preisimpuls geben. Für diesen Augenblick (!) zeigt er Stärke, wenn man die gestrige negative Gemengelage betrachtet! Wir sagen ganz bewusst „für diesen Augenblick“, denn der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar.

Ölpreis WTI seit 11. Januar
WTI-Ölpreis seit 11. Januar.

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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am

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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