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Märkte

Ölpreis nach 24 Stunden ohne Bewegung – ein Lebenszeichen

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis lag 24 Stunden im Koma. Aber wie. Fest angenagelt notierte der WTI-Ölpreis bei 58 Dollar oder knapp darüber. Nur wenige Cents Schwankungen. Wann hat es so eine enge Spanne das letzte mal gegeben? Das zeigte, dass sich von gestern bis heute der Markt exakt die Waage hielt bei der Frage, ob der Huthi-Iran-Raketen-Spuk nun vorbei ist, oder ob die Saudis dem Markt etwas vormachen und nur so tun, als bekäme man die Öl-Anlagen in kürzester Zeit wieder normal an den Start.

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Ölplattform Beispielfoto - Ölpreis vor unklarer Lage
Foto: pixabay / catmoz

Ölpreis gibt Lebenszeichen

Aber heute Mittag, da ist der WTI-Ölpreis relativ schnell um 1,50 Dollar auf 59,50 Dollar angestiegen. Grund dafür sind offenbar Ängste, dass nach den Attacken auf die saudischen Öl-Anlagen am letzten Wochenende globale Reserven begrenzt sind um mögliche weitere Lücken aufzufangen – für den Fall, dass Iran, Huthis oder wer auch immer weitere Anlagen im Nahen Osten beschießen sollte. Kuwait zum Beispiel hat heute offenbar seine Schutzmaßnahmen für die eigenen Ölanlagen ausgeweitet. Immerhin, man liegt verdammt nahe am Iran, beziehungsweise an möglichem iranischen Raketenbeschuss (wenn der Iran denn wirklich der Aggressor hinter den Angriffen war).

Der saudische Energieminister hatte zusammen mit dem Aramco-Chef am Dienstag im Rahmen einer PK schöne Welt gemacht, gute Laune verbreitet. Exportausfälle gebe es überhaupt nicht, weil man kurzfristig Kunden aus Reserven bediene. Die Öl-Anlagen seien Ende September wieder repariert usw. Aber so ganz scheint der Markt der Blitz-Reparatur nicht glauben zu wollen. Zwar beteuern die Saudis aktuell alle Anlagen schützen zu können. Aber will man das wirklich glauben nach den massiven Angriffen letztes Wochenende?

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Merkwürdige Unruhe im Markt

Unsere Meinung: Eine gruselige Unruhe liegt über dem Markt. Denn niemand weiß, wie es weitergeht. Gibt es weitere Attacken? Und von wem? Wie will man bei solchen Luftangriffen seine Anlagen überhaupt schützen? Entspannend auf den Ölmarkt wirkt derzeit die Nachrichtenlage in Sachen „Möglicher Krieg gegen den Iran“. Denn Donald Trump hat bisher nur konkret davon gesprochen, dass man die Sanktionen gegen den Iran erneut verschärfe (wie oft denn noch?). Und die Golfstaaten wollen offenbar die Schiffskontrollen intensivieren und mehr Präsenz zeigen. Tja, nach Krieg oder Gegenschlag klingt das nicht. US-Außenminister Pompeo, UAE und Saudis sind sich (ohhh Wunder) aktuell einig, dass der Iran schuld sei an den Angriffen. Man hängt derzeit als Beobachter in der Schwebe. Mehr Schiffskontrollen und Sanktionen klingen nicht nach Krieg. Oder ist die aktuelle mediale Zurückhaltung von Trump und MBS (Saudi-Kronprinz) nur die Ruhe vor dem Sturm, einem plötzlichen Militärschlag gegen den Iran?

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Und während dieser Artikel gerade fertig gestellt wird, kommt der WTI-Ölpreis zurück auf 58,54 Dollar, also nur noch 54 Cents über seinem vorigen Seitwärtstrend. Der folgende Chart zeigt den Verlauf im Ölpreis seit Mitte letzter Woche. Man sieht, dass immer noch ein Abstand von kanpp 4 Dollar vorhanden ist gegenüber dem Zustand des Marktes vor den Angriffen auf die Saudis. Eine große Unruhe und Unsicherheit bleibt im Markt. Frage: Gibt es eine militärische Reaktion, jetzt wo man sich offenkundig einig ist, dass der Iran dahinter stecken soll? Und kommen neue Angriffe in Richtung der Saudis, oder vielleicht VAE oder Kuwait?

Ölpreis WTI seit Mitte letzter Woche

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Finanznews

Aktienmärkte: Das wird wichtig werden! Marktgeflüster (Video)

Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird..

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte heute ohne die Wall Street (Martin Luther King Day) erwartungsgemäß übeschaubar spannend – der Dax mit einem Freudensprung unmittelbar mit Kassa-Eröffnung, dann aber in der abeshbar schmalen Handelsspanne für den Rest des Tages. Da heute wenig passiert ist, lohnt ein Blick darauf, was für die Aktienmärkte – und hier speziell für die Wall Street – wichtig werden wird. Bei allem Jubel über neuen Stimulus durch die Biden-Administration wwird bisher übersehen, dass der neue US-Präsident zwei sehr linke Regulatoren in entscheidende Positionen gebracht hat. Diese werden es der Wall Street nicht so leicht machen wie die „Buddies“ von Donald Trump – der Gegenwind wird dadurch größer..

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Indizes

Rüdiger Born: Indizes am US-Feiertag – geht da was?

Rüdiger Born

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Heute ist Feiertag in den USA. Mit Futures oder CFDs wäre der Handel in den Indizes auch heute möglich. Geht das was im Chart? Schauen wir und das mal an im Video.

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Indizes

Dax: Ende der Fahnenstange – oder Kurse weit über 14.000 Punkte?

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Mit einer kleinen Korrektur hat sich der deutsche Leitindex, Dax 30 Performance, aus der zurückliegenden Handelswoche verabschiedet. Der kleine Nervenkitzel konnte indes nichts Weltbewegendes bewirken. Zudem haben sich die anfangs dramatisch darstellenden Kursverluste im Tagesverlauf wieder deutlich relativiert. Auch wenn keine Grundsatzentscheidung getroffen wurde, zeigt diese Performance das angeschlagene Vertrauen, der Marktteilnehmer in die nahezu unendliche Geschichte des Indizes, auf. Eine Verhaltensweise, an die wir uns wohl immer stärker gewöhnen müssen und werden.

Ausblick für den Dax:

Die seit Anfang Dezember laufende Aufwärtsbewegung des Dax dient immer noch der Darstellung von Welle (c) und damit des abschließenden Parts der übergeordneten Welle (B). Die zwingend fünfteilige (1-2-3-4-5) Impulswelle (c), gern auch Antriebswelle genannt, konnte mit der kleinen Korrektur, der letzten Handelstage, die Korrekturwelle (4) ausbilden. Ein sehr schönes Anzeichen hierfür ist der ausgebliebene Schlusskurs unterhalb der 0.38-Unterstützung bei 13.712 Zählern, mittels Schlusskurses.

Steigt der Dax weit über 14.000 Punkte?
Allein dieser Aspekt, als auch der Tagesverlauf der letzten Kerze, deuten sehr stark daraufhin, dass sich im Verlauf der folgenden 2-3 Wochen Welle (5) für den Dax ausbilden wird. In Folge dieser sich ebenfalls fünfteiligen Welle kann der Dax noch einmal ein kräftiges Momentum aufweisen. Das eigentliche Kursziel von (5), verbunden damit von (c) und (B), liegt im Bereich des 1.00-Widerstandes bei 14.476 Punkten. Der Anstieg bis zur zweiten 1.00-Linie (14.794 Punkte) liegt allerdings auch im Bereich des Möglichen.

Fazit:

Der Aufwärtstrend beim Dax wird sich auch weiterhin behaupten, wenn auch das Ende der Fahnenstange immer näher rückt. Ein erneutes Kaufsignal kann ich nicht benennen; das bisherige bleibt bestehen..

Der Ausblick für den Dax

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