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Märkte

Ölpreis nach einer Woche Wachkoma: Chinesen bringen Leben in die Bude

Claudio Kummerfeld

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Was für ein Wachkoma letzte Woche. Der Ölpreis schwankte nur minimal hin und her in einem langweiligen Seitwärtstrend zwischen 61 und 62,40 Dollar (WTI-Öl). Wie langweilig. Und das bei all den News rund um den Handelskrieg zwischen China und den USA. Nachdem die USA verkündeten die Zölle auf China-Importe von 10% auf 25% zu erhöhen, haben die Chinesen vorhin geantwortet, und erhöhen ihrerseits die Zölle auf US-Importe.

So werden zu Beispiel die chinesischen Zölle auf importiertes US-Flüssiggas (LNG) auf 25% angehoben. Aber, und jetzt kommt´s: Öl-Importe aus den USA sind offenbar nicht von den Zoll-Anhebungen der Chinesen betroffen. Ja, China braucht eben verdammt viel Öl! Wäre das US-Öl für chinesische Importeure durch neue Zölle zu teuer geworden, dann würden die Chinesen vielleicht eher bei den Arabern kaufen. Das hätte bedeutet: Die Öl-Lager in Nordamerika wären übergelaufen, weil Kunden wegbrechen.

Immer größere Angebotsmengen in den Lagern und weniger kaufwillige Kunden, das hätte einen fallenden WTI-Ölpreis bedeutet (US-Öl). Aber da Öl ausgenommen wurde von den Zöllen, kann das US-Öl weiterhin nach China fließen. Und daher steigt der Ölpreis ganz aktuell auf 63,25 Dollar. Als Zeichen der Erleichterung? Damit wird die Langeweile-Range aus letzter Woche nach oben durchbrochen, zumindest für diesen Augenblick. Kann es jetzt weiter nach oben gehen? Im folgenden Chart sieht man den WTI-Ölpreis seit Anfang letzer Woche.

Ölpreis WTI

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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