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Märkte

Ölpreis mit Pullback nach oben – was ist das für ein irrer Markt!

Claudio Kummerfeld

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am

Was für ein irrer Markt. Der WTI-Ölpreis war gestern deutlich gefallen von 55 auf bis zu 52,83 Dollar im Tief (wir berichteten). Allgemein waren die am letzten Wochenende dann doch tatsächlich in Kraft getretenen neuen Zölle auf beiden Seiten (USA und China) der Grund für den fallenden Ölpreis.

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Und heute, was das ist da los? Der WTI-Ölpreis springt in einem Pullback wieder rauf auf sogar 55,42 Dollar. Also ist man jetzt wieder genau da, wo man gestern früh war. Was ist passiert? Hat irgendjemand den Terminhändlern in Chicago gesagt, dass es gar kein Problem mit dem Handelskrieg gibt, und die Trades der letzten 24 Stunden wurden rückabgewickelt? (billiger Scherz) Nein, heute früh wurde ein privat ermittelter Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor in China besser veröffentlicht als erwartet. Somit gibt es aktuell den besten Wert in diesem Bereich seit drei Monaten. Das gab etwas Euphorie auch für den Ölmarkt.

Gründe für Pullback im Ölpreis

Abgesehen von den Daten aus China glaubt der Markt offenbar aktuell auch daran, dass die US-Lagerbestände für Rohöl womöglich weiter rückläufig sein werden. Aufgrund des Feiertags am Montag in den USA werden die privaten API-Daten für die Rohöl-Lager erst heute Abend um 22:30 Uhr veröffentlicht, und die offiziellen staatlichen Daten erst morgen um 17 Uhr deutscher Zeit. Also: Es ist eine womöglich äußerst wacklige Wette auf sinkende Lager. Und wir können wie in den letzten Tagen auch nur erneut warnen. Auf kurze Aufwärts-Phasen im Ölpreis folgte danach immer der Rückfall. Und erst gestern warnte Donald Trump, dass er Peking in Zukunft noch härter als ohnehin schon behandeln werde, wenn die Handelsgespräche nicht so laufen wie gewünscht (sinngemäß ausgedrückt).

Wacklige Kiste

Schauen wir auf den aktuellen Chart. Der WTI-Ölpreis ist hier im Verlauf seit 28. August dargestellt. Gut sichtbar ist der gestrige Absturz, und heute der Pullback. Nochmal unser Hinweis: Eine mehr als wacklige Nummer!

Ölpreis WTI seit 28. August

Hier der Verlauf im WTI-Ölpreis seit April. Man sieht gut, dass alle Versuche von Anstiegen immer wieder abgewürgt wurden. Und nein, wir haben auch keine Glaskugel. Bilden Sie sich bitte ihre eigene Meinung. Wir können nur warnen, dass diese Anstiege eine wirklich wacklige Nummer sind. Vor allem weiß man derzeit ja nie, wann zum Beispiel Donald Trump mit einem Tweet eine kleine Euphorie wieder kaputt machen könnte.

Ölpreis WTI seit April

2 Kommentare

2 Comments

  1. Avatar

    Gixxer

    4. September 2019 16:11 at 16:11

    Und jetzt wieder abwärts?
    Schaun mer mal wie der Franz sagen würde.

  2. Avatar

    Marcus

    4. September 2019 16:33 at 16:33

    Es gibt nach wie vor keinen Grund für dauerhaft hohe Ölpreise. Abzeichnende Rezession und die hohe Ölförderung in den USA selbst. Der Ölmarkt ist der Markt welcher am schlimmsten ist, da hier Bewegungen stattfinden die nicht nachvollziehbar sind.

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Aktienmärkte: „Dreifaltigkeit“ Stimulus, Corona, US-Wahlen! Marktgefüster (Video)

Markus Fugmann

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Für die Aktienmärkte ist derzeit die „Dreifaltigkeit“ entscheidend: die Frage Stumlus ja oder nein bzw. wann und in welcher Größe, die Lage vor allem in Europa um das Coronavirus – und schließlich die immer näher rückenden US-Wahlen mit der Debatte heute Nacht zwischen Trump und Biden. Immer wieder wiederholt sich in den letzten Tagen ein Muster: die Aktienmärkte der Wall Street starten aufgrund von Stimulus-Hoffnugnen stark, um dann aber deutlich nachzulassen – weil dann doch wieder klar wird, dass die optimistischen Aussagen etwa von Pelosi noch lange nicht bedueten, dass man sich wirklich einigt. Noch jedenfalls handeln die Indizes in einem kurzfristigen Abwärtstrend..

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Devisen

Freudige Nachricht für Gold-Anleger, Robert Halver über Aktienmärkte, Ideen zu Pfund und Facebook

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Eine freudige Nachricht für Anleger, die in Gold-Produkte wie ETCs investieren. Bisher waren nämlich Gewinne auf physisches Gold nach 12 Monaten steuerfrei. Jetzt gibt es ein Gerichtsurteil, wonach ein Goldprodukt dem physischen Gold gleichgestellt wurde. Auch hier sind die Gewinne nach 12 Monaten steuerfrei. Dies liegt daran, dass man sich als Anleger bei diesem Produkt (ETC) das Gold auch physisch ausliefern lassen kann. Möglicherweise können Sie sich sogar gezahlte Steuern erstatten lassen. Fragen Sie hierzu Ihren Steuerberater. Manuel Koch geht im folgenden Video auf diesen Sachverhalt ein.

Auch bespricht er mit Robert Halver die aktuelle Lage am Aktienmarkt. Seine Empfehlung: Trotz aktueller Unsicherheiten sollte der Anleger am Ball bleiben und über Aktiensparpläne investieren. Auch bespricht Manuel Koch im Video zwei Handelsempfehlungen der trading house-Börsenakademie. Euro gegen Pfund sei eine Kaufidee über das Vehikel einer Stop-Buy-Order. Die Aktie von Facebook könne man shorten über eine Stop-Sell-Order. Beide Ideen werden im Detail erläutert.

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Marc Friedrich mit 5 Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade

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Marc Friedrich

Der Bestsellerautor Marc Friedrich spricht in seinem aktuellen Video „Der größte Vermögenstransfer der Geschichte“ über viele aktuelle Kapitalmarktthemen. Vor allem geht es um die große Anfeuerung von bestimmten Assetklassen, verursacht durch die immer größeren Gelddruck-Orgien der Notenbanken.

Marc Friedrich mit 5 Investment-Ideen

Im späteren Verlauf des Videos spricht Marc Friedrich seine fünf Top-Investment-Ideen für die nächste Dekade an. Auffällig dabei ist, dass die Kategorien Aktien und Immobilien nicht dazu gehören. Eben diese Assetklassen haben die letzten Jahre massiv von der Geldschwemme der Notenbanken profitiert. Marc Friedrich präferiert Gold, Silber, Bitcoin, Minenaktien und Diamanten. Gut, es sind doch Aktien vertreten, aber nicht als Gesamtkategorie, sondern nur weil es um Firmen geht, die Rohstoffe aus dem Boden holen.

Knappe Güter bevorzugen

Marc Friedrich spricht auch ganz konkret an, warum diese Ideen nach seiner Meinung die besten Investment-Ideen der nächsten Jahre sein sollen. Sie würden andere Assetklassen in der nächsten Dekade des „Vermögenstransfers“ outperformen. Sie seien (und das ist ein wichtiger Aspekt) begrenzt durch die Natur (Edelmetalle) oder durch die Mathematik (Bitcoin). Tja, und in der Tat, andere Assets wie das Fiat-Geld auf Bankkonten kann beliebig stark vermehrt werden. Je mehr Geld, desto stärker der Verwässerungseffekt, und desto stärker womöglich in Zukunft der Vertrauensverlust der Bürger in das Finanzsystem? Und alles was in seiner Menge limitiert ist, wird immer begehrter?

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