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Ölpreis: Aktuelle Statistiken und Aussagen sorgen für Auftrieb

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat heute ihren Monatsreport veröffentlicht, und sorgt weiter für Auftrieb im Ölpreis. In ihrem Report fragt sie in der Headline Mission accomplished? Damit ist gemeint, dass man die Frage aufwerfen…

Redaktion

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Von Claudio Kummerfeld

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) hat heute ihren Monatsreport veröffentlicht, und sorgt weiter für Auftrieb im Ölpreis. In ihrem Report fragt sie in der Headline Mission accomplished? Damit ist gemeint, dass man die Frage aufwerfen kann, ob die OPEC ihre Ziele der Fördermengenreduzierung aus Ende 2016 vielleicht schon erreicht hat.

Bei der OPEC tut sich was

Die gezeigten aktuellen Grafiken der IEA zeigen ihre aktuellste Meinung. Im laufenden Jahr 2018 soll die Öl-Nachfrage (gelbe Linie) eindeutig größer sein als die Angebotsmenge. Die Lagerbestände (obere Grafik) sind fast zurück auf ihrem Fünfjahresdurchschnitt. Zum Mengenwachstum bei Nachfrage und Angebot hat sich im Vergleich zum März laut IEA übrigens nichts geändert. Aber bei der OPEC habe sich etwas geändert.

Wie man als Beobachter der OPEC weiß, haben die Saudis seit der Kürzungsvereinbarung stets deutlich kräftiger gekürzt als ihre „Partner“, weil man denen wohl kaum vertraut. So entstand eine Über-Erfüllung der Kürzungsquote für die ganze OPEC. Die IEA bemerkt aktuell, dass es innerhalb der OPEC ein „zweites“ Saudi-Arabien gebe. Damit meint man, dass die Fördermenge zuletzt immer weiter zurückgeht, weil andere Mitglieder auch stark kürzen (wir berichteten erst gestern über die aktuellsten OPEC-Zahlen). Dazu möchten wir anmerken, dass hier vor allem Venezuela zu erwähnen ist. Das Land kürzt, weil die staatliche Ölgesellschaft in die Brüche geht. Zitat IEA:

As far as the OPEC/non-OPEC output cuts are concerned, some countries party to the 2016 Vienna agreement, have, for different reasons, seen production fall by more than they promised. These extra cutbacks total over 800 kb/d. To all intents and purposes, more than a second Saudi Arabia has been added to the output agreement. The overall state of the cuts in March shows OPEC’s compliance rate at 163% with its non-OPEC partners achieving a rate of 90%. With just under half of global oil supply subject to restraint and oil demand growing steadily, the impact on stocks has been substantial.

Gut für den Ölpreis

Gleichzeitig steigt die weltweite Nachfrage nach Rohöl weiter an. Somit gibt es für den Ölpreis mehr Auftrieb. Die OPEC habe zuletzt eine Kürzungsquote von 163% aufgewiesen, womit man also drastisch mehr kürzt als selbst zugesagt. Auch die Quote der Nicht OPEC-Partner bei der Kürzung liege bei 90%. Also, OPEC-Bericht + IEA-Bericht unterstützen aktuell die Öl-Bullen. Mit aktuell 67,23 Dollar scheint der Ölpreis (WTI) basierend auf diese Berichte sowie dank der geostrategischen Unruhen gut gestärkt ins Wochenende zu gehen. Die Barriere von 66,50 (unser Dauer-Thema) war ja diese Woche nach oben durchbrochen worden – also, alles erstmal auf GO für die Öl-Bullen?

Ölpreis

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Finanznews

Aktienmärkte: Ganz normale Exzesse! Marktgeflüster (Video)

Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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Gold/Silber

Silberpreis: Ist das eine „Bärenfalle“ oder eine „Verkaufswelle“?

Jörg Bernhard

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Aus charttechnischer Sicht steigt beim Silberpreis die Spannung. Bergauf ging es in den vergangenen Handelstagen aber auch mit dessen Volatilität, die in der Finanzwelt vor allem als Risiko-Barometer dient.

Silberpreis: Marke von 22 Dollar im Auge behalten

Noch zum Wochenstart herrschte an den Silbermärkten eine besonders starke Verunsicherung. Die Impfstoff-Euphorie hat unter den Investoren zu einem verstärkten Appetit auf Aktien geführt und somit bei den altbewährten „sicheren Häfen“ Gold und Silber – insbesondere im ETF-Sektor – erhebliche Abflüsse generiert. Zugleich trübte sich die charttechnische Lage beim Silberpreis mit dem Verletzen der im Bereich von 23 Dollar angesiedelten Unterstützung markant ein. Diese erwies sich im Juli, September und Oktober als solider Boden. Weil der Kursrutsch darunter lediglich von temporärer Natur war, kann man das Verkaufssignal mittlerweile als „Bärenfalle“ betrachten. Um keinen chartindizierten Verkaufsdruck auszulösen, sollte sich das Edelmetall in den kommenden Wochen möglichst über 22 Dollar halten.

Trotz der jüngsten Kursschwäche kann man den Silberpreis als relativ widerstandsfähig bezeichnen. Nach Rückschlägen tauchen regelmäßig „Schnäppchenjäger“ auf und verhindern Schlimmeres. Wie bei Gold und beim Bitcoin verspüren in diesem Jahr vor allem institutionelle Investoren einen starken Appetit. Dies bringt der weltgrößte Silber-ETF SPDR iShares Silver Trust besonders gut zum Ausdruck. Seit dem Jahresultimo kletterte nämlich die Anzahl institutioneller Anteilseigner in den ersten neun Monaten von 481 auf 630 und legte damit um über 30 Prozent zu. Besonders interessant: Die Zahl der von dieser Investorengruppe gehaltenen Anteilsscheine hat sich im selben Zeitraum von 76,6 Millionen auf über 156 Millionen Anteile glattweg verdoppelt.

Der Blick auf die größten Anteilseigner spricht ebenfalls für sich, schließlich befanden sich unter den Top-Ten (Stand: Ende September) so klangvolle Namen wie zum Beispiel Morgan Stanley, Bank of America, UBS, Wells Fargo und Royal Bank of Canada. Deren Investitionssummen reichten von 118 Millionen bis 244 Millionen Dollar.

Fazit: In der Finanzszene werden institutionelle Investoren häufig als „smart money“ also „schlaues Geld“ bezeichnet. Schlaue Privatanleger sollten deren Geldflüsse genau beobachten. Ihre verstärkten Käufe von Bitcoins, Gold und Silber sowie diverse andere Faktoren sprechen daher für die Anlageklassen Edelmetalle und Kryptowährungen – zumindest als Depotbeimischung.

Mehr zur aktuellen Lage beim Silberpreis sehen Sie in einem Video von David Jones, chief market startegist bei capital.com, hier..

 

Der Silberpreis ist derzeit volatil - Bärenfalle oder doch Verkaufswelle?

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Indizes

Rüdiger Born: Dynamik im Nasdaq – was tun?

Rüdiger Born

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Im Nasdaq ist derzeit Dynamik vorhanden. Im folgenden Video bespreche ich ausschließlich die aktuelle charttechnische Lage im Technologieindex, und was für Trader machbar ist.

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