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Märkte

Ölpreis seit gestern deutlich gefallen – zwei Faktoren spielen eine Rolle

Claudio Kummerfeld

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Öl-Quelle in der Wüste

Der Ölpreis ist seit gestern Mittag deutlich gefallen. WTI-Öl fiel von 43 Dollar bis jetzt auf 40,55 Dollar (vorhin im Tief bei 40,31 Dollar). Gut 2,50 Dollar Abwärtsbewegung, das ist fast schon eine sensationell große Bewegung nach der komatösen Volatilität am Ölmarkt in den letzten Wochen. Aber was ist passiert?

Eigentlich gute Daten für steigenden Ölpreis

Gestern Nachmittag wurden die wöchentlichen Lagerbestände für Öl in den USA veröffentlicht. Sie fielen deutlich um 9,4 Millionen Barrels. Dies war der sechste Rückgang der Lagerbestände in Folge! Eigentlich hätte der Ölpreis daraufhin deutlich steigen müssen? Aber nein. Man muss schon berücksichtigen, dass dank des jüngsten Hurrikans, der im Golf von Mexiko wütete, die Lagerdaten etwas durcheinander kamen, und daher von den Tradern am Terminmarkt derzeit offenbar weniger beachtet werden. Aber dennoch darf man sagen: Sechs Wochen am Stück deutlich fallende Lagerbestände, das ist schon was!

Gründe für fallenden Ölpreis

Gestern wurden von der US-Energiebehörde (EIA) nicht nur die Lagerbestände veröffentlicht, sondern auch Daten zur Benzinnachfrage in den USA. Und die ist im Wochenvergleich von 9,16 auf 8,78 Millionen Barrels pro Tag gefallen. Dies drückt natürlich negativ auf den Ölpreis. Verdammt wichtig ist derzeit aber der US-Dollar. Er ist wochenlang deutlich gefallen, um vorgestern seinen Tiefpunkt zu finden (sichtbar im Dollar-Index). Seitdem steigt der US-Dollar aber an, was gegen den Ölpreis drückt. Im folgenden Chart sehen wir seit Dienstag in blau den steigenden Dollar, gegen den fallenden Ölpreis in rot-grün.

Interessant in diesem Zusammenhang ist ein Analystenkommentar, erwähnt von CNBC am gestrigen Mittwoch. Was die Fundamentaldaten betreffe, so gebe es wirklich nicht viel, um den Ölpreis in die eine oder andere Richtung zu bewegen, weshalb man gesehen habe, dass sich Öl in einer ziemlich engen Spanne bewegt habe. Aber innerhalb dieser Spanne schleiche der Ölpreis wegen eines schwächeren Dollars weiter nach oben, so sagte es Vandana Hari, Gründerin von Vanda Insights, einem Energieberatungsunternehmen. Das war die einzige Unterstützung, würde ich sagen… so wird sie zitiert. Und umgekehrt kann man daher zum jüngst gestiegenen Dollar sagen, dass der Ölpreis darunter leidet, so möchten wir es abschließend kommentieren. Im Augenblick scheint Öl wirklich stark unter der Fuchtel des US-Dollar zu stehen. Also, achten sie auf eine mögliche Kehrtwende im Dollar, was auch wieder für den Ölpreis eine Kehrtwende bedeuten könnte. Ganz aktuell könnte so ein Dreh gerade stattfinden.

Chart zeigt Ölpreis-Verlauf gegen den US-Dollar seit Dienstag

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Gold/Silber

Goldpreis – jetzt aufwachen!

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Ein Stapel Barren aus Gold

Nachdem Markus Fugmann im Marktgeflüster am Freitag auf die Schwäche im Goldpreis eingegangen ist, möchte ich die Edelmetalle aus charttechnischer Sicht unter die Lupe nehmen.

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Goldpreis – der Trend ist intakt, kurzfristige Schwäche nutzen

Im langfristigen Chartbild befindet sich der Goldpreis weiterhin im Aufwärtstrend. Die wichtigsten Unterstützungen liegen zwischen 1.670 bis 1.800 USD. Denn solange sich der Goldpreis über diesem Niveau aufhält, können wir weiterhin von einem langfristig starken Markt sprechen. Erst bei Kursen unter diesem Auffangniveau trübt sich meine bislang bullische Stimmung ein. Denn je tiefer der Goldpreis fällt, desto geringer die Wahrscheinlichkeit einer weiteren Trendfortsetzung mit neuen Höchstständen.

Chart zeigt Goldpreis-Verlauf mit Charttechnik

Entsprechend gilt es jetzt auf Zeichen einer Bodenbildung zu achten. Für eine langfristige Positionierung ist ein gestaffelter Einstieg im aktuell angelaufenen Unterstützungsniveau sehr interessant.

Silberpreis steuert wichtige Unterstützung an

Im Silberpreis wurde das letzte Verlaufstief vom 24. September 2020 bislang nicht unterschritten. Die Chancen stehen aktuell auch gar nicht so schlecht, dass diese Unterstützung auch der aktuellen Verkaufswelle standhält. Denn aus technischer Sicht dürften die aktuellen Verkäufer zwischen 19,00 und 22,00 USD auf eine Wand an Kauforders treffen. Seit 2014 hat sich der Silberpreis an diesem Niveau den Kopf gestoßen. Nach dem Ausbruch im Juli, ist dieser alte Widerstand zu einer sehr markanten Unterstützung geworden.

Chart zeigt Silberpreis-Verlauf

Minenaktien – der Hebel zum Goldpreis

Schauen Sie sich auch das Video an und erfahren, welche Minenaktien aktuell einen näheren Blick wert sind!

Mario Steinrücken ist Daytrader. Er hat sich auf das Orderflow Trading im E-Mini S&P 500 Futures (ES), Nasdaq 100 Futures (NQ) und Dow Jones Futures (YM) spezialisiert. Seine professionelle Trader Laufbahn startete er 2004 im Aktienhandel der Börse Stuttgart. Später arbeitete er zusammen mit Dirk Müller an der Frankfurter Börse im Aktienhandel. Er besitzt die Xetra- und Eurex Lizenz und war ebenso als Futures Trader bei der Wertpapiereigenhandelsgesellschaft „Gass Capital Markets“ in Frankfurt tätig. Seine Begeisterung für Trading versucht er seinen Followern mit Tipps und Tricks auch auf seinem eigenen YouTube Kanal näher zu bringen.

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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