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Märkte

Ölpreis steigt deutlich – neben Impfstoff-Hoffnung zusätzlicher Grund!

Claudio Kummerfeld

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am

Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis steigt weiter kräftig an. Seit der frohen Kunde von Biontech und Pfizer von Montag Mittag, welche die Impfstoff-Hoffnung schürte und die Aktienmärkte kräftig steigen ließ, konnte auch der Ölpreis deutlich nach oben springen. Bei 38 Dollar im WTT-Öl begann die Aufwärtsfahrt bei Öl am Montag. Gestern Abend lag man dann bei 41,30 Dollar.

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Ölpreis mit weiterem Schub dank Lagerdaten

Dann gestern Abend um 22:30 deutscher Zeit wurden in den USA die privat ermittelten API-Lagerbestände für Öl veröffentlicht. Sie zeigten einen Rückgang der Lagermengen für Rohöl um 5,1 Millionen Barrels (Erwartungen lagen bei -0,9 Mio). Die Lager für Benzin leerten sich um 3,3 Millionen Barrels, und die für Destillate um 5,6 Millionen Barrels. Dies kann man als Zeichen werten, dass die Nachfrage nach Öl in den USA doch stärker ist als angenommen.

Daraufhin stieg der Ölpreis weiter deutlich an, von 41,30 Dollar bis auf aktuell 42,39 Dollar im WTI-Öl. Die Kombination aus Impfstoff-Hoffnung und rückgängigen Lagerbeständen treibt den Ölpreis also in weniger als zwei Handelstagen von 38 auf über 42 Dollar nach oben. Derzeit scheint das Momentum auf der Seite der Bullen zu sein.

Wichtige Termine

Aber halt. Da stehen jetzt einige wichtige Termine an. Heute Mittag meldet die OPEC in ihrem Monatsbericht auch die offiziellen Fördermengendaten für den Monat Oktober. Und ebenfalls heute Mittag meldet die Internationale Energie-Agentur ihren Monatsbericht für November mit wichtigen Aussagen zum Ölmarkt. Ob die beiden Reports den Ölpreis wirklich beeinflussen werden? Unklar, aber dennoch möglich. Und da wären noch die offiziellen Öl-Lagerbestände aus den USA, die eigentlich heute um 16:30 Uhr veröffentlicht werden müssten. Aber sie werden erst morgen um 17:00 deutscher Zeit veröffentlicht. Sie können erneut Bewegung in den Ölpreis bringen.

Chart zeigt Ölpreis im Kursverlauf seit dem 30. Oktober

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff- und Merger-Montag

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die vierte Woche in Folge gibt es pünktlich Montag Mittag eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Und IHS Markit soll von S&P Global gekauft werden. Markus Koch spricht von einer massiven Konsolidierung im Bereich der Finanzdaten.

Hier klicken, um den Inhalt von YouTube anzuzeigen

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Märkte

Aktuell: OPEC-Meeting, wichtig für Ölpreis – LIVE-Blog

Claudio Kummerfeld

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am

Öl-Pumpe in der Wüste

Zwei Mal im Jahr veranstaltet die OPEC in ihrer Zentrale in Wien ihre Treffen. Dieses Mal findet es wegen der Coronakrise nur virtuell statt. Morgen dann folgt die Absprache mit den externen Partnern im Rahmen der „OPEC+“-Vereinbarungen (wichtig hier ist vor allem Russland). Für den Ölpreis ist sehr interessant, worauf man sich heute im Kartell einigt. Wird man wie bisher angedacht ab Januar die Fördermengen für Öl wieder ansteigen lassen, oder die Kürzungen erst einmal weiter aufrecht erhalten? Für die Erholung im Ölpreis könnte die Beibehaltung der bisherigen Fördermengenkürzungen durchaus wichtig sein. Denn die derzeitige zweite Corona-Welle schwächt weltweit die Öl-Nachfrage. Hier zeigen wir fortlaufend aktualisiert die wichtigsten Aussagen vom aktuellen OPEC-Meeting.

14:33 Uhr:

Nach Eröffnungsrede geht man jetzt in die geschlossene Sitzung.

14:24 Uhr:

Das OPEC-Meeting beginnt. Es könnte aber möglicherweise stundenlang dauern bis Tendenzen über eine mögliche Einigung erkennbar werden. Erstmal wird eine Rede verlesen – hier beim Klick an dieser Stelle der Original-Redetext.

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Aktien

Performance-Check: Das sind die härtesten Aktien der Welt – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht.

Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt?

Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden.

Börsianer bezeichnen solche unverwüstlichen Unternehmen als „Dividendenaristokraten“. Diese Dauerbrenner zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

1)
Naturgemäß verfügen die Dividendenaristokraten über langjährig bewährte und unantastbare Geschäftsmodelle.

2)
Deshalb erhöhen diese Unternehmen die Dividende seit mindestens 25 Jahren, und zwar jährlich.

Und das Regelwerk für Dividendenaristokraten ist knallhart. Wenn ein Unternehmen, sagen wir, im 43. Jahr die Dividende einmal nicht mehr jährlich erhöht, dann wird ihm der Aristokraten-Titel sofort entzogen. Folglich verlässt das Unternehmen dann auch den entsprechenden Index und muss sich nun wieder aufs Neue beweisen. Mit anderen Worten: Hier ist wirklich kein Platz für Verlierer oder

Nicht nur mehr Stabilität, sondern einfach auch mehr Rendite

Wie bereits angedeutet schaffen nur eine Handvoll Unternehmen diese Kriterien. Gegenwärtig gelten rund 10 % der Unternehmen des marktbreiten S&P 500 als Dividendenaristokraten. Die anderen 90 % des S&P 500 sind eben ganz normale Unternehmen, deren Gewinne im Einklang mit der Konjunktur mal fallen und mal steigen.

Gegenwärtig finden Sie im Dividendenaristokraten-Index zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriesparten. Namhaft sind hier etwa Caterpillar, 3M oder etwa der Maschinenbauer Illinois Tool Works. Natürlich bringt auch die nicht-zyklische Konsumgüter-Branche…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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