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Märkte

Ölpreis steigt – nehmen Sie sich in Acht vor dieser Mini-Euphorie!

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis ist von gestern Nachmittag bis heute etwas gestiegen. Dabei sah es vorher in dieser Woche überhaupt nicht gut aus. Und dies hatte verdammt gute Gründe, die über Nacht nicht verschwunden sind. Jüngst steigende Öl-Lagerbestände in den USA und gleichzeitig deutlich mehr Produktion, sehr stark ansteigende Corona-Infektionszahlen in den USA, und eine überfällige technische Reaktion drückten diese Woche gegen den Ölpreis. Aber jetzt, da zeigt sich WTI-Öl robust bei Kursen um die 39 Dollar, nachdem man gestern ein Tief bei 37 Dollar gesehen hatte. Der Chart zeigt den Kursverlauf seit Anfang der Woche.

Ölpreis klammert sich an Mini-Euphorie

Eine Euphorie befacht jüngst den Ölpreis, dass die Nachfrage nach Öl weiter steigen könnte, sollte, müsste. Laut Berichten sollen Satellitendaten angeblich zeigen, dass das Verkehrsaufkommen in China, Europa und den USA zunimmt, was die Stimmung der Investoren und das Vertrauen in eine Erholung der Nachfrage derzeit stärken soll.

Naja… Satellitendaten… meine Meinung dazu: Solche Nachrichten haben oft eine ganz kurze Überlebensdauer, und das vor allem am Ölmarkt! Die Infiziertenzahlen in den USA werden immer dramatischer, und die Angst vor neuen konjunkturellen Einschränkungen wächst schnell. Das wäre natürlich schlecht für die Öl-Nachfrage, und somit auch für den Ölpreis. Meine Meinung: Diese aktuelle Mini-Euphorie kann (nicht muss) sehr schnell wieder verflogen sein, und der Ölpreis sich weiter gen Süden begeben.

WTI Ölpreis seit Anfang der Woche

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Indizes

Rüdiger Born: Dax und S&P 500 im Absturz – Chance auf einen Dreh?

Rüdiger Born

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Die Aktienindizes fallen. Das schaue ich mir im folgenden Video direkt am Chart genauer an. Ob es nun eine Kaufchance zum Beispiel im Dax gibt, dieser Frage will ich nachgehen. Im S&P 500 schaue ich mir an, ob eine Zwischenrally möglich ist.

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,3 Mio Barrels (jetzt 492,4 Mio)

Claudio Kummerfeld

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 492,4 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,3 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei +1,2 lagen.

Die Benzinbestände wurden im Vergleich zur Vorwoche mit -0,9 Millionen Barrels veröffentlicht. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche bei -1,0.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +4,6 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (+1,2 erwartet).

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit +6 Cents auf 37,34 Dollar. Dazu muss man aber sagen, dass der Ölpreis im Verlauf des heutigen Tage bereits deutlich gefallen war.


source: tradingeconomics.com

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Devisen

Aktuell: Goldpreis fällt spürbar auf 1.878 Dollar

Claudio Kummerfeld

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Jetzt wo immer konkreter wird, dass Deutschland in Kürze die Corona-Restriktionen stark anzieht, verschärfen sich international die Ängste. Die Aktienkurse fallen weiter, und der US-Dollar als zentraler Fluchthafen zieht weiter an (wir berichteten vorhin bereits). Der Dollar steigt, und der Goldpreis rauscht aktuell runter auf 1.878 Dollar. Gold fällt aktuell gemeinsam mit den Aktienmärkten. Dies ist ein Phänomen, das man bereits im März beobachtete – auch damals funktionierte der US-Dollar kurzzeitig als Fluchthafen.

Goldpreis gegen US-Dollar-Verlauf im Chart

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