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Märkte

Ölpreis steigt vor OPEC-Treffen – Deal scheint zu stehen!

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Am Freitag hatte der Ölpreis noch einen kleinen Einbruch erlebt, von 59,20 auf unter 58 Dollar im WTI-Öl. Vorher wurde der Bullenmarkt massiv unterstützt durch die Nachricht von stark fallenden Öl-Lagerbeständen in den USA am letzten Mittwoch. Beim Klick an dieser Stelle finden Sie nochmal eine Übersicht über die sonstigen Gründe für den steigenden Ölpreis in den letzten Tagen. Der Kurseinbruch vom Freitag wurde übers Wochenende schnell wieder ausgebügelt. Schon gestern Abend im Start des Terminhandels lag WTI wieder über 59,50 Dollar. Und aktuell notiert der Ölpreis direkt an der 60 Dollar-Marke.

G20

Auf dem G20-Gipfel in Japan gab es am Wochenende wie es zu erwarten war jede Menge Bla Bla. Aber es gab auch vorsichtige Signale der Entspannung zwischen China und den USA in Sachen Handelskrieg. Die Formulierungen waren so butterweich gewählt (werden Gespräche wieder aufnehmen…), dass schon ein Tweet von Donald Trump heute Mittag diese kleine Hoffnung wieder zerstören kann. Aber für diesen aktuellen Augenblick unterstützt das G20-Ergebnis ganz vorsichtig einen steigenden Ölpreis.

OPEC

Aber so richtig positiv sind gestern getätigte Aussagen von Wladimir Putin zu bewerten. Er sagte nämlich, dass er sich mit Saudi-Arabien darauf verständigt habe die bis Ende Juni existierenden Fördermengenkürzungen für Öl (-1,2 Mio Barrels pro Tag) zu verlängern. Der Markt ging bisher von einer Verlängerung von Juli-Dezember aus, also für sechs Monate. Aktuell ist aber durch Putins Aussagen eine Verlängerung von sechs oder auch neun Monaten im Gespräch.

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Sondiert man die aktuelle Lage, dann werden auch andere Teilnehmer wie der Iran der Verlängerung zustimmen. Dem Iran kann es ja nur recht sein, da man zu großen Teilen vom „freien“ Weltmarkt für Öl abgeschnitten ist, dank der US-Sanktionen. Wenn man dank verlängerter Mengenkürzungen einen höheren Weltmarktpreis erhält, kann der Iran daran partizipieren mit dem Öl, das man noch irgendwo verkauft bekommt.

Heute Nachmittag tagt die OPEC. Die Sache scheint fast mit hunderprozentiger Wahrscheinlichkeit schon jetzt klar zu sein, dass sie Kürzungen verlängert werden. Nur ob es sechs oder neun Monate werden, ist wohl noch offen. Der Ölpreis freut sich aktuell, und das Überlaufen der wichtigen 60 Dollar-Marke im WTI könnte in den nächsten Stunden anstehen.

Der WTI-Ölpreis seit letztem Donnerstag
Der WTI-Ölpreis seit letztem Donnerstag.

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Aktien

Aktuell: Lufthansa veröffentlicht Maßnahmen für weiteren Kahlschlag

Claudio Kummerfeld

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am

Der Lufthansa A380 wird wohl nicht mehr fliegen

Die Lufthansa hatte bereits Maßnahmen zum Kahlschlag angekündigt. Aber es ist wie es ist. Die Fluggastzahlen erholen sich nicht V-förmig wie (auf den ersten Blick) die Gesamtkonjunktur. Weltweit gibt es ständig neue Corona-Restriktionen und viele Unklarheiten. Und offenkundig haben zu viele potenzielle Flugreisende wohl einfach keine Lust auf diese ganze Unsicherheit und dazu noch auf stundenlanges Maskentragen an Flughäfen und im Flugzeug. Jetzt hat die Lufthansa vor wenigen Minuten die nächsten Maßnahmen zum Kahlschlag verkündet. Weiter Runter-Schrumpfen, um nicht in den Kosten zu versinken, so könnte man es ausdrücken. Hier drucken wir die wichtigsten Infos von der Lufthansa im Wortlaut ab. Die Headline-Aussagen:

– Erholung des Luftverkehrs deutlich langsamer als noch im Sommer erwartet
– Tiefere Einschnitte bei Flottengröße und für Personal
– Langfristig geparkte sowie zur Ausflottung vorgesehene Flugzeuge werden im dritten Quartal mit bis zu 1,1 Mrd. EUR wertberichtigt
– Operative Mittelabflüsse sollen um 100 Mio. EUR pro Monat reduziert werden

Details:

Der Kapazitätsausblick für die Passagierairlines wird deutlich nach unten korrigiert; die bisherige Annahme, im vierten Quartal des Jahres ein durchschnittliches Produktionsniveau von 50 Prozent des Vorjahreswertes zu erreichen, erscheint nicht mehr realistisch. Bei Fortsetzung des aktuellen Trends werden die angebotenen Sitzkilometer im Vorjahres-vergleich voraussichtlich nur noch in einer Spanne zwischen 20 und 30 Prozent liegen.

Die mittelfristige Flottenplanung wird angepasst und sieht aktuell ab Mitte des Jahrzehnts eine dauerhafte, konzernweite Kapazitätsreduktion von 150 Flugzeugen vor .

In Ergänzung der bereits kommunizierten Flottenentscheidungen wurde folgendes beschlossen: Nachdem bereits im Frühjahr sechs Airbus A380 endgültig außer Dienst gestellt worden sind, werden die verbleibenden acht Flugzeuge vom Typ A380 sowie zehn Flugzeuge vom Typ A340-600, die bislang noch für den Flugdienst vorgesehen waren, in einen sogenannten Langzeitparkmodus (long-term storage) überführt und aus der Planung genommen.

Aus den vorgenannten Flottenentscheidungen werden sich weitere Wertberichtigungen in einer Größenordnung von bis zu 1,1 Mrd. EUR ergeben. Der Betrag soll noch im dritten Quartal des laufenden Jahres verbucht werden.

Der bisher avisierte rechnerische Personalüberhang von 22.000 Vollzeitstellen erhöht sich in Folge der Entscheidungen für das dritte Paket des Restrukturierungsprogramms. Die Anpassung der dauerhaften Personalstärke in den Flugbetrieben wird an die weitere Marktentwicklung angepasst.

Die überarbeitete Finanzplanung sieht trotz des eingetrübten Ausblicks vor, die Mittelabflüsse durch striktes Kostenmanagement weiter zu senken. Der Liquiditätsabfluss soll von aktuell rund 500 Mio. EUR pro Monat auf durchschnittlich 400 Mio. EUR pro Monat im Winter 2020/21 gesenkt werden. Das kommunizierte Konzernziel, im Jahresverlauf 2021 wieder operativ positive Mittelzuflüsse zu erwirtschaften, wird bekräftigt.

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Finanznews

Aktienmärkte, Gold – alles fällt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Heute fallen die Aktienmärkte – vor allem der lange so widerstandsfähige Dax mit einem rabenschwarzen Tag – aber auch der vermeintlich sichere Hafen Gold kommt stark unter Druck (Silber fällt sogar fast -10%). Für den Abverkauf gibt es vorwiegend zwei Gründe: erstens die Sorge um neue lockdowns in Europa, und zweitens wird ein Stimulus-Deal in den uSA zwischen US-Republikanern und US-Demokraten nach dem Tod der Verfassungsrichterin Ginsburg deutlich unwahrscheinlicher, weil die Trump-Administration noch vor der US-Wahl einen eigenen Kandidaten installieren will. Damit bestätugt sich bislang ein Schema für die Aktienmärkte: die Woche nach dem September-Verfall ist historisch unter den schwächsten Handelswochen des gesamten Jahres..

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Indizes

Rüdiger Born: Fallender Dow Jones – aktuelle Tradingchancen?

Rüdiger Born

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Neben dem Dax schaue ich mir im folgenden Video vor allem ganz genau die aktuelle Entwicklung im Dow Jones an. Es geht gen Süden. Ist noch mehr Abwärtspotenzial vorhanden? Wollen Sie meine täglichen Analysen im „Trade des Tages“ erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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