Folgen Sie uns
  • ATFX Edge Konto
  • Börsenseminar
  • marketsx

Märkte

Ölpreis steigt weiter an – der Grund ist eindeutig

Avatar

Veröffentlicht

am

Der Ölpreis haussiert derzeit als gäbe es kein Halten mehr. Die Frage lautete in den letzten Tagen: Was wiegt schwerer auf dem Ölmarkt? Die Iran-Krise und mögliche Lieferprobleme, wenn Schiffe nicht mehr oder schwieriger durch den Golf aufs Offene Meer kommen? Oder läuft die globale Konjunktur derart schlecht, dass die Öl-Nachfrage einbricht? Dies würde den Ölpreis schwächen!

Gesponserter Inhalt
Wollen Sie aktiv Devisen oder Rohstoffe handeln? markets.com bietet ein besonders hochwertiges Trading-Tool für Sie! Je enger die Spreads sind, also je geringer der Abstand zwischen Kauf- und Verkaufskurs, desto schneller kommen Sie bei einem positiven Trade in die Gewinnzone. Sichern Sie sich für bestimmte Märkte besonders günstige Sonderkonditionen für ihren aktiven Börsenhandel, in dem Sie genau an dieser Stelle klicken. Eröffnen Sie hier ein Konto und starten Sie Ihr Trading. Viel Erfolg!

Lager beeinflussen Ölpreis

Das weltweit verlässlichste Barometer sind die Öl-Lagerbestände in den USA, die wöchentlich veröffentlicht werden. Der Chart zeigt den WTI-Ölpreis seit dem 1. Juli. Dort sieht man gut, wie der Ölpreis tagelang nicht wusste, ob man vielleicht nicht doch unter die Marke von 56 Dollar fallen soll. Dann am Dienstag Abend kamen die privat veröffentlichten API-Lagerbestände, welche mit -8,1 Millionen Barrels schon einen kräftigen Rückgang der Lager andeuteten. Und so konnte der Anstieg im Ölpreis starten von 58 Dollar auf 59,50 Dollar gestern Nachmittag.

Dann kamen die offiziellen Lagerbestände der US-Energiebehörde EIA, welche mit -9,5 Millionen Barrels sogar einen noch stärkeren Rückgang der Lager zeigten. Somit konnte der Ölpreis seit gestern 16:30 Uhr bis heute früh weiter ansteigen von 59,50 auf jetzt 60,73 Dollar. Denn sich leerende Lager zeigen: Entweder ist die Nachfrage der Raffinerien und Endverbraucher stark, oder die weltweite Fördermenge sinkt. Oder beides gleichzeitig! Dies ist natürlich gut für einen steigenden Ölpreis!

In US-Finanzmedien wird derzeit erwähnt, dass ein unterstützender Faktor für den aktuellen Ölpreis-Anstieg ist, dass derzeit ein Tropensturm über dem Golf von Mexiko aufzieht. Deswegen seien mehrere Ölplattformen evakuiert worden (vorübergehend weniger Fördermenge).

Ölpreis WTI seit dem 1. Juli

Großes Chartbild

Der folgende Chart zeigt das große Bild im Ölpreis-Verlauf seit 2017. Im Augenblick hat sich der Ölmarkt für steigende Kurse entschieden. Aus grober charttechnischer Betrachtung wäre das Zwischenhoch bei um die 65 Dollar ein Widerstand, den man anlaufen könnte. Aber herje…. bei der politischen Lage, und bei der Beachtung von Konjunkturdaten und Lagerdaten… sollte man da ein Übergewicht auf eine charttechnische Betrachtungsweise legen? Wie immer unser Hinweis zum Schluss. Der Ölmarkt ist und bleibt unberechenbar. Bilden Sie sich immer ihre eigene Meinung!

Ölpreis WTI seit 2017

Hier klicken und kommentieren

Hinterlassen Sie eine Antwort

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

ACHTUNG: Wenn Sie den Kommentar abschicken stimmen Sie der Speicherung Ihrer Daten zur Verwendung der Kommentarfunktion zu.
Weitere Information finden Sie in unserer Zur Datenschutzerklärung

Finanznews

Trump: seltsames Treffen mit Powell! Marktgeflüster (Video)

Avatar

Veröffentlicht

am

Trump hat heute zur allgemeinen Überraschung Fed-Chef Powell ins Weiße Haus einbestellt – bei beiden war der Termin nicht geplant: also stellt sich die Frage, warum Trump unbedingt Powell sehen wollte (zusammen mit US-Finanzminister Mnuchin). Es gibt drei denkbare Möglichkeiten: Trump wollte Powell darauf vorbereiten, dass es mit dem China-Deal nichts wird, nachdem Peking laut Insider-Berichten nicht mehr mit einer Lösung rechnet. Zwei andere Varianten: Trump will den Dollar schwächen – oder man sprach auch über das, was am Repo-Markt passiert. Ist da etwas Größeres im Busch? So oder so: die Märkte an der Wall Street schütteln scheinbar alles ab, aber der Dax hat zuletzt den bullischen Lauf der US-Indizes nicht mehr mitgemacht..

Werbung: Traden Sie smart mit Capital.com: https://bit.ly/316AkWq

weiterlesen

Devisen

Libra: Gefahr für Euro und US-Dollar durch Blockchain-Währung

Avatar

Veröffentlicht

am

Von

Libra als Gefahr für die normalen Papiergeldwährungen?

Die geplante Währung Libra des Social Media Giganten Facebook wird oft als Kryptowährung bezeichnet. Nach Facebooks Ankündigung sahen viele Facebooks neues Tool bereits als den Durchbruch für das zuweilen schwierig zu erklärende Produkt „Kryptowährung“. Politiker, Konkurrenten und Aufsichtsbehörden üben sich bereits in Empörung ob Facebooks Vorstoß. US-Politiker drohten Visa und Mastercard, die zu den Gründungsmitgliedern des Libra-Aufsichtsgremiums zählten, Konsequenzen für ihr Kerngeschäft an. Der französische Finanzminister will Libra gleich ganz verbieten. Meiner Ansicht nach ist die Aufregung unbegründet.

Libra nutzt eine Blockchain, hat mit Bitcoin und Co. aber wenig zu tun

Beginnen wir damit, was Libra nicht ist: Es ist keine von einzelnen Personen oder Institutionen unabhängige Kryptowährung wie zum Beispiel Bitcoin. Facebook will lediglich die bei Kryptowährungen verwendete Blockchain-Technologie einsetzen, die Blockchain aber unter eigener Kontrolle behalten. Ausschließlich Mitglieder der Libra Association können neue Blöcke an die Blockchain anhängen. Es wird auch keinen Miningprozess zur Erzeugung neuer Geldeinheiten geben. Vielmehr wird der Wert dieser neuen „Währung“ an den Wert eines Korbes bestehend aus verschiedenen nationalen Währungen gekoppelt. Um diese Kopplung aufrecht zu erhalten, muss Facebook bzw. die Libra Association also permanent die Geldmenge steuern. Sind zu viele Libra im Umlauf und der Wert droht zu sinken, müssten Libra im Tausch gegen nationale Währungen zurückgekauft werden. Ist die Nachfrage nach Libra größer als das Angebot, würde Libra gegenüber dem Währungskorb aufwerten. Verhindert werden kann das nur durch die Erschaffung und den Verkauf zusätzlicher Währungseinheiten.

Private Unternehmenswährungen gibt es schon lange

Im Grunde genommen ist Libra also ein privat verwaltetes Derivat nationaler Währungen. Es ist eine von Unternehmen herausgegebene Komplementärwährung. Davon gibt es bereits viele. Payback-Punkte oder Guthaben auf Starbucks-Kundenkarten sind genauso private Komplementärwährungen. Payback-Punkte können zum Bezahlen von Einkäufen bei vielen verschiedenen Partnern eingesetzt werden. Auch mit American Express Membership Rewards Punkten, einer weiteren Komplementärwährung, kann ich meine mit der Kreditkarte getätigten Einkäufe bezahlen. Alle drei Beispiele sind genauso wie Libra fest an nationale Währungen gekoppelt. Doch warum gibt es keinen Aufschrei ob dieser Währungen, sehr wohl aber weltweite Versuche, Facebooks neue „Währung“ schon im Keim zu ersticken?

Im Vergleich zu gängigen Kryptowährungen sind die Unternehmenswährungen „Starbucks Card“ und „Membership Rewards Punkte“ durchaus große Marktteilnehmer. Allein auf US-amerikanischen Kundenkarten von Starbucks lagen Ende September 1.269 Millionen US-Dollar. Und American Express gab in den ersten neun Monaten des Jahres 7.717 Millionen US-Dollar für eingelöste Membership Rewards aus. Das Gesamtguthaben der Kunden weist American Express nicht aus, es dürfte jedoch deutlich über den in neun Monaten ausgegebenen 7,7 Milliarden US-Dollar liegen. Nehmen wir die 1,269 und 7,7 Milliarden US-Dollar von Starbucks und American Express „Währungen“ als Marktkapitalisierung an, so lägen beide Währungen auf Platz 4 und Starbucks auf Platz 11 der Kryptowährungen. Widerstand rufen beide Währungen bei Politikern und Regulierern jedoch nicht hervor.

Politiker haben Angst vor Libra, weil es Milliarden potentielle Benutzer gibt

Liegt es daran, dass Starbucks und American Express ihre Währungen im Gegensatz zu Facebook Libra nicht als Kryptowährung bezeichnen lassen? Liegt es an der fehlenden Blockchain? Wohl kaum. Wahrscheinlicher ist, dass der Widerstand gegen Libra deshalb so groß ist, weil die Währung von Facebook kommt. Facebook hat rund 1,6 Milliarden täglich und 2,5 Milliarden wenigstens monatlich aktive Nutzer (hier die aktuellsten Daten im Detail). Und all diese Nutzer könnten Libra theoretisch als Währung einsetzen. Dagegen sind die Unternehmenswährungen anderer Unternehmen kleine Lichter mit nur einigen Dutzend Millionen Nutzern. Libra hätte also erstmals das Zeug dazu, in Konkurrenz zu staatlichen Währungen zu treten. Zwar soll sie an einen Währungskorb bestehend aus staatlichen Währungen gekoppelt werden. Doch einmal ernsthaft: Würden die Nutzer es merken, wenn Facebook diese Währungskopplung irgendwann einfach stillschweigend verringert oder aufgibt? Wohl kaum. Genauso wie Nutzer schon heute AGB-Änderungen von 50 Seiten Umfang mit einem Fingertippen akzeptieren, würden sie das auch im Falle einer aufgegebenen Währungsdeckung von Libra tun.

Und wenn das geschähe, hätte Facebook eine weltweit genutzte, von staatlichen Stellen unabhängige Währung in der Hand, die sich vielleicht sogar noch wertstabiler zeigt als nationale Währungen. Dass Staaten und Politiker Angst vor Facebooks neuer Erfindung haben, hängt also weniger mit Kryptowährung oder Blockchain zusammen, sondern vielmehr damit, dass Facebook qua seiner schieren Größe und Marktmacht erstmals in der Lage wäre, Euro, US-Dollar und Renminbi Konkurrenz zu machen.

weiterlesen

Gold/Silber

Rüdiger Born: Dax und Gold im Fokus

Avatar

Veröffentlicht

am

Der Dax ist heute nicht so toll unterwegs. Von jetzt ausgehend könnte noch mehr Potenzial nach unten vorhanden sein. Der Goldpreis schießt schnell nach oben. Mehr zur aktuellen Marktlage im folgenden Video. Mein Trade des Tages war Euro vs US-Dollar. Die ausführliche Analyse können Sie an dieser Stelle nach vorheriger Anmeldung nachlesen. Dieser Service ist für Sie völlig kostenfrei!

weiterlesen
Bitte abonnieren Sie unseren Newsletter.


Anmeldestatus

Meist gelesen 30 Tage

Wenn Sie diese Webseite weiter verwenden, stimmen Sie automatisch der Verwendung von Cookies zu. Zur Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen