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Märkte

Ölpreis steigt weiter an – OPEC gibt Anschlusshoffnung

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Eine Öl-Pumpe in der Wüste

Der Ölpreis steigt derzeit weiter an. Sah man gestern Abend im WTI-Öl noch Kurse um die 35,50 Dollar, so verharrte der Markt auf diesem Niveau über Nacht. Heute um 10 Uhr dann sprang WTI von 35,75 auf aktuell 36,46 Dollar. Damit kann der Markt seinen Lauf fortsetzen. Im folgenden Chart sehen wir den Verlauf im WTI-Ölpreis seit dem 14. Mai, wo der Preis von 26 auf jetzt über 36 Dollar zulegen konnte.

Ölpreis steigt im Hoffnungsrausch

Der Ölpreis konnte jüngst weiter steigen, weil sich Donald Trumps Drohungen gegen China im Zuge des Hongkong-Streits als Luftnummer erwiesen. Dies sorgte jüngst für Hoffnungen, dass die weltweite Konjunktur sich weiter erholen kann, und nicht durch ein erneutes Aufflammen im Handelskrieg erneut Schiffbruch erleidet. Das Risiko einer neuen Eskalation im Handelskrieg ist durchaus vorhanden, nur ganz aktuell nicht auf der Tagesordnung. Das kann sich schnell ändern, aber jetzt wie gesagt denkt darüber wohl kaum jemand nach.

Verstärkt rückt seit gestern in den Fokus, dass die OPEC und ihre externen Partner (vor allem Russland), die jüngst die Mega-Kürzung von 9,7 Millionen Barrels Öl pro Tag durchsetzten, jetzt über eine Verlängerung der Kürzungsmaßnahmen nachdenken. Dies kann den Ölpreis weiter pushen. Offenbar gibt es noch immer kein festes Datum für die hierfür durchzuführende Online-Konferenz, aber sie könnte wohl Donnerstag oder Freitag dieser Woche stattfinden. Laut aktuellen Berichten soll Russland angeblich eine einmonatige Verlängerung der vollen Kürzungsmenge von 9,7 Millionen Barrels pro Tag (bislang bis Juni) bis Juli favorisieren. Aber vor solchen OPEC-Sitzungen, da gibt es immer jede Menge Gerüchte und Meinungen. Abwarten. Man darf, wenn man die letzten Jahre betrachtet, wohl davon ausgehen, dass gerade die Saudis auf längerfristige und strikter einzuhaltende Kürzungen pochen werden.

Erst Lagerbestände, danach OPEC+ Treffen

Abgesehen von der Erwartung dieses neuen Online-Meetings der als “OPEC+” bezeichneten Gruppe haben wir heute Abend um 22:30 Uhr deutscher Zeit wieder in den USA die privat ermittelten API-Lagerbestände für Rohöl. Letzte Woche konnten sie den offiziellen staatlich ermittelten Wert gut vorhersagen, der immer einen Tag später veröffentlicht wird. Er wird morgen um 16:30 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht. Letzte Woche gab es in den US-Lagertanks laut der staatlichen Agentur “EIA” einen Zuwachs von 7,9 Millionen Barrels im Wochenvergleich. API und EIA-Daten könnten vor dem OPEC-Onlinetreffen den Ölpreis auch deutlich beeinflussen.

Ölpreis seit dem 14. Mai

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  1. Pingback: Oil price continues to rise – OPEC gives hope | En24 News

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Aktien

Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0?

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Seit Ausbruch der Corona-Pandemie erleben wir eine regelrechte Flucht in Technologie-Aktien. Insbesondere die Nasdaq eilt seit Wochen von einem Allzeithoch zum nächsten. Zwar profitieren einige Technologie-Werte von der aktuellen Situation während der Pandemie, aber was zurzeit abläuft, grenzt an absurder Euphorie. Man muss sich nur den Chart von Tesla anschauen, hier fehlt nur das Fähnchen, dass man an die Fahnenstange hängen kann. Tesla ist nur eins von vielen Beispielen. Auch Apple hat seit dem März-Tief einen Anstieg von über 80 Prozent hingelegt. Als Info an alle Börsenanfänger – solche Steigerungsraten sind NICHT normal.

Diesmal ist alles anders

Diesmal ist es aber anders als in der Zeit des „Neuen Markt“. Damals wurde alles gekauft, dass nicht bei drei auf den Bäumen war. Dazu gehörten auch Unternehmen, die übertrieben gesagt, irgendwo in einer Garage an unnützer Software gearbeitet haben. Im Gegensatz dazu, ist es diesmal so, dass sich die Euphorie nicht auf eine große Anzahl von Techwerten konzentriert, sondern nur auf wenige Unternehmen. Hier sind die großen Technologie-Unternehmen zu nennen – Apple, Amazon, Microsoft, Alphabet, Facebook, Netflix und Nvidia. Diese sieben Unternehmen machen mittlerweile 50 Prozent des gesamten Index aus.

Klumpenbildung der Technologie-Werte

Die Situation ist auch den ETFs geschuldet. Um gute Wachstumsraten für ihre Kunden zu gewährleisten, müssen sie die großen Technologie-Werte übergewichten. Dadurch verstärkt sich der Effekt. Steigen die Kurse der großen Technologie-Unternehmen, dann zieht das mehr und mehr Käufer aus allen Bereichen an – Private, Institutionelle und Fonds. Entsprechend erhöht sich das Risiko einer Klumpenbildung. Kommt es zu einer erneuten Korrektur, wäre das ein Problem, da alle gleichzeitig durch eine kleine Tür rauswollen.

Weltweite Rezession

Es scheint auch fast so, als ob die Investoren vergessen, dass wir uns in einer weltweiten Rezession befinden. Diese Rezession ausgelöst durch die Corona-Pandemie hat nämlich einen Faktor, der derzeit ignoriert wird – Unsicherheit. Damit ist gemeint, dass aktuell niemand voraussagen kann was die tatsächlichen Auswirkungen auf die Realwirtschaft sind und wie sich die Pandemie weiterentwickelt. Auch die Technologie-Unternehmen sind davon betroffen. Apple setzt zum Beispiel weniger Handys ab, Facebook hat weniger Werbeeinnahmen und Teslas Absatz an Automobilen ist alles andere als beeindruckend. Die ab nächste Woche beginnende Berichtssaison wird mehr Aufschluss darüber geben, wie sich die Pandemie tatsächlich auf die Unternehmensgewinne auswirkt.

Aktuelle Entwicklung der Technologie-Unternehmen

In den nachfolgenden Grafiken kann man einerseits die Kursentwicklung der großen fünf Technologie-Unternehmen in dem letzten Monat erkennen sowie die Relation vom Nasdaq zum S&P500. Insbesondere der Chart des Nasdaq in Relation zum S&P zeigt deutlich, dass die Entwicklung der Technologie-Werte auf dem Weg ist eine neue Blase zu bilden. Demnach brauchen wir nicht mehr über Bewertungen zu sprechen. Es wurde mehrfach in anderen Artikeln darauf hingewiesen, dass diese fernab von Gut und Böse sind. Geschuldet ist diese Situation natürlich auch den Geldflutungen und Stimuli von Notenbanken und Staaten. FED-Chef Powell hat zwar vor kurzem betont, dass man durch die Maßnahmen keine Blasenbildung erzeugen möchte, aber genau das ist was gerade passiert. Die Corona-Pandemie wird noch länger Einfluss auf die Märkte haben und Unsicherheit verbreiten. Früher oder später muss Luft aus der Blase abgelassen werden, sonst droht das Platzen.


Technologie-Blase: Sehen wir gerade die Dotcom-Blase 2.0? Corona

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Indizes

Rüdiger Born: Die aktuelle Lage bei S&P 500 und Nasdaq

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Wie ist kurz vor dem Wochenende die Lage im S&P 500 und im Nasdaq? Das schaue ich mir ganz aktuell im folgenden Video direkt am Chart an. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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Aktien

Aktienmärkte aktuell: Der nächste Corona-Hype durch Remdesivir

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Und die nächste Jubelmeldung über ein Medikament, welches das Coronavirus bekämpfen soll. Remdesivir (der schon wieder) soll laut ganz aktueller Veröffentlichung des Herstellers Gilead Sciences das Todesrisiko bei Patienten um 62 Prozent senken. Hurra, es kann endlich wieder aufwärts gehen an der Börse? Die Aktienmärkte steigen. Der Dow Jones steigt in den letzten Minuten um 150 Punkte, der Dax um 54 Punkte. Wie lange kann diese Euphorieblase dieses Mal die Kurse pushen? Wann folgt die Enttäuschung? Oder ist es dieses Mal wirklich der Durchbruch?

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