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Märkte

Ölpreis: Von „Überverkauft“ zurück zu „Oversupply“

Redaktion

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am

FMW-Redaktion

Bis Anfang letzter Woche legte der Ölpreis einen schnellen Anstieg von 20% hin – gigantisch! Aber vom TOP bei 49,30 Dollar (WTI) letzte Woche Montag sind wir schon wieder 5 Dollar entfernt.

Eines der Hauptargumente vieler Trader für den schnellen Anstieg war schlicht und einfach, dass der Markt durch den konstanten Kursverfall von 8 Wochen am Stück deutlich überverkauft war. Eine Korrektur musste her – mehr als nachvollziehbar! Dazu konnte man sich noch Argumente zurechtlegen, die auch für einen steigenden Ölpreis sprechen, wie z.B. das Drängen von Venezuela auf ein OPEC-Sondertreffen, um die Fördermenge zu senken uvm.

Aber jetzt eine Woche später ist das Thema „Oversupply“, also das globale Überangebot an Öl zurück auf der Tagesordnung. Dieser Fakt hat sich nicht geändert und ist das strukturelle Hauptproblem. Aktuell dämpft China mit harten Fakten die Stimmung noch weiter. Im August importierte man im Vergleich zum Juli 13% weniger Öl – ein drastischer Einbruch. Die Nachfrageseite bricht also bei einem der Hauptverbraucher deutlich ein – die Fördermenge wird aber nicht reduziert. Gestern wurden aus Nordsee-Feldern sogar Rekordfördermengen vermeldet. Niemand will als erster die Fördermenge senken. Nicht die Amerikaner, nicht die arabischen OPEC-Mitglieder. Kaum vorstellbar, dass der Ölpreisanstieg unter diesen Vorzeichen fortgesetzt werden kann.

Morgen um 16:30 Uhr geht´s weiter mit den wöchentlichen Lagerbeständen und der Produktionsmenge in den USA.

Ölpreis 08

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Finanznews

Aktienmärkte: Der Glaube stirbt zuletzt – aber er stirbt! Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte heute wieder einmal mit einem starken Start – aber dann bröckelten die Gewinne wieder ab. Nach wie vor dreht sich alles um den Stimulus in den USA – nach erneut optimistischen Aussagen waren es dann Aussagen von Goldman Sachs, die die Euphorie bremsten. Dann wieder optimistische Aussagen von Nacy Pelosi – es ist derzeit ein Hin- und Her für die Aktienmärkte ohne klare Richtung, je nach Nachrichtenlage. Dennoch: eine Einigung wird vor der Wahl extrem schwierig, aber der Glaube stirbt bekanntlich zuletzt. Der Fokus richtet sich nun auf die morgige Debatte zwischen Trump und Biden. Der Dax dagegen bleibt weiter auffallend schwach..

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Aktien

Tesla-Quartalszahlen heute Abend – hier eine kurze Vorschau

Claudio Kummerfeld

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Ein Tesla-Auto

Tesla meldet heute Abend seine Quartalszahlen. Wir werden dann umgehend berichten. Hier eine kurze Vorschau. Vor genau einem Jahr lag der Quartalsumsatz noch bei 6,3 Milliarden Dollar, im zweiten Quartal 2020 waren es 6,04 Milliarden Dollar. Für heute liegen die durchschnittlichen Erwartungen von 15 Analysten bei 8,26 Milliarden Dollar.

Gewinnerwartung für Tesla

Beim Gewinn pro Aktie lag Tesla bei seinen Quartalszahlen vor einem Jahr bei +1,91 Dollar, und im zweiten Quartal 2020 bei +2,18 Dollar. Für heute Abend liegen die Erwartungen für das 3. Quartal bei 0,56 Dollar. Bei Tesla kommt es oft zu Überraschungen. Kann Elon Musk diese 0,56 Dollar Erwartung auch dieses Mal sensationell nach oben toppen? (mit welcher buchhalterischen Kreativität auch immer)

Auslieferungen und Steuergutschriften

Die Auslieferungszahlen für das 3. Quartal hatte Tesla bereits am 2. Oktober veröffentlicht, und die Schätzungen von 137.000 Autos für diese drei Monate übertroffen mit 139.300 Stück. Analysten erwarten auch einen weiteren kräftigen Beitrag zum Gewinn durch „regulatorische Steuergutschriften“, die Tesla an andere Autohersteller verkauft. In den letzten Quartalen haben diese Verkäufe einen netten Teil, und manchmal sogar den gesamten Quartalsgewinn ausgemacht.

Im Chart sehen wir die Tesla-Aktie im Verlauf der letzten zwölf Monate. Nach dem Aktiensplit wirkt die Aktie optisch viel günstiger, aber der reale Kursgewinn ist ja der selbe geblieben. Im Februar direkt vor Ausbruch des großen Börsencrash notierte die Aktie (Aktiensplit schon berücksichtigt) noch bei 185 Dollar, jetzt sind es 427 Dollar.

Chart zeigt Kursverlauf der Tesla-Aktie in den letzten zwölf Monaten

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Indizes

Dax: Die Korrektur dürfte sich ausweiten – Schwergewichte schwächeln

Redaktion

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Von

Der Dax handelt inzwischen deutlich unter der 13.000er-Marke – auch heute wieder ist der deutsche Leitindex unter Druck. Auffallend sei, so die Commerz-Bänkerin Petra von Kerssenbrock, dass die ehemals schwachen deutschen Auto-Werte stärker geworden seien, während das Schwergewicht SAP (wie der Tech-Sektor als vermeintlicher Coorna-Gewinner insgesamt) unter Druck stehe. Daher erwartet von Kerssenbrock sowohl zeitlich als auch „räumlich“ eine Ausdehnung der Konsolodierung beim Dax.

Und wie sieht es bei den US-Indizes aus? Dazu ein Blick auf den S&P 500 und den Technologie-Index Nasdaq:

Der Dax ist derzeit schwächer als die US-Indizes

Foto: Deutsche Börse AG

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