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Ölpreis: Warum der Preis negativ werden konnte! Videoausblick

Markus Fugmann

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am

Gestern ist historisch Einmaliges passiert: der Ölpreis für WTI-Öl ist (Mai-Kontrakt) ist unter die Marke von 0 Dollar gefallen (im Tief stand der Mai-Future bei -40 Dollar)! Wie aber kann etwas weniger wert sein als 0? Das hat mit den derzeit sehr aussergewöhnlichen Bedingungen der Coronakrise zu tun (Öl-Nachfrage kollabiert) – und mit den Nöten von meist unwissenden Privatinvestoren, die offenkundig die Tragweite ihres Öl-Investments nicht erkannt hatten. Wenn aber beim Ölpreis nicht bald eine Wende kommt, wird es für viele Staaten und Öl-Produzenten eng – es drohen „Kreditereignisse“ (faktisch also Insolvenzen – wodurch Anleihegläubiger und Banken ihre an Ölfirmen vergebenen Kredite abschreiben müssen)! Angsichts dieser Umstände halten sich die Aktienmärkte noch sehr wacker..

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4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Lausi

    21. April 2020 09:53 at 09:53

    Der Gehirntot-Witz war gut! :-)

  2. Avatar

    sascha

    21. April 2020 10:35 at 10:35

    Herr Fugmann immer mit Humor dabei, dass gefällt mir sehr gut, ich freue mich immer auf seinem Kommentar seit Jahren :-).

    Das was derzeit am Markt Weltweit abgeht ist vergleichbar oder gar undurchschaubarer als damals der NEUE MARKT.

    Das ist der echte Irrsinn in Politik und Wirtschaft.

    Man kann eigentlich nur Geld verlieren oder man sitzt an einer guten Quelle und gewinnt ein Teil.

    Die Aufklärung über den Mai Kontrakt Öl war sehr informativ.
    Vielen Dank Herr Fugmann.

  3. Avatar

    Pessi- Mist

    21. April 2020 10:40 at 10:40

    Immerhin kann man sagen,dass beim Öl der Markt noch spielt u.Nachfrage u.Angebot den Preis bestimmen.Also Öl kann man nicht drucken u.man kann ein Überangebot auch nicht wegdrucken.Das Problem ist weil über Derivate viel mehr Öl gehandelt wird als physisch. Derivate verstärken die Ausschlaäge auf beide Seiten. Das Gleiche gilt bei Devisen u.Aktien, mit dem Unterschied, dass dort die Notenbanken eingreifen u.unerwünschte Reaktionen unterbinden.
    Fazit: Der Ölmarkt ist noch einer der wenigen funktionierenden Märkte, würde man bei den Aktien nicht eingreifen, könnte z.B. bei Tesla ein ähnliches Szenario passieren, d.h. NEGATIVKURSE ?

  4. Pingback: Öl Aktien jetzt kaufen? Ein Blick nach Russland gefällig? – FINANZEN – MESSEPOST ONLINE

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Aktienmärkte: Woche der Wahrheit (für Apple & Co)! Videoausblick

Markus Fugmann

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Es steht eine Woche der Wahrheit bevor für die Aktienmärkte, besodners für die in dieser Woche berichtenden Tech-Konzerne – und blickt man auf den deutschen Tech-Riesen SAP und seine absolut enttäuschenden Zahlen, dann könnte es eine harte Woche werden für die Tech-Schwergewichte (und damit die Indizes und die Aktienmärkte ingesamt). Neben der Zahlenflut der Untenrehmen beginnt nun die absolut heiße Phase des US-Wahlkampfs und dürfte die Nervosität weiter steigern. Dazu eskaliert die Corona-Lage immer weiter, nicht nur in Europa, sondern nun auch wieder in den USA. Der Dax jedenfalls legt einen klassischen Fehlstart zu Wochenbeginn hin nach den SAP-Zahlen (SAP hat eine Marktgewichtung von 11%)..

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US-Wahl: Wer liegt falsch? Marktgeflüster (Video)

Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Wer hat Recht – und wer liegt daneben? Eine Analyse der Lage

Markus Fugmann

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Die US-Wahl rückt immer näher – und die verschiedenen Märkte senden unterschiedliche Signale! Das sind die Anleihemärkte, die mit steigenden Renditen von einem klaren Sieg von Joe Biden und den US-Demokraten ausgehen und daher mit einem großen Stimulus rechnen. Die Aktienmärkte dagegen scheinen noch unentschlossen und fokussieren sich auf das kurzfristige Geschehen, ergo die Hoffnung auf einen Stimulus noch vor der US-Wahl. Anders aber sieht es der Devisenmarkt: der US-Dollar bleibt robust, große Player haben ihre Wetten auf einen fallenden Dollar aufgelöst. Wenn aber der Dollar nicht schwächer wird heißt das, dass es den von den Anleihemärkten prognostizierten klaren Sieg der US-demokraten bei der US-Wahl nicht geben wird. Haben also die Devisenmärkte recht – oder doch die Anleihemärkte?

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Aktienmärkte: Sind die Stimulus-Hoffnungen tot? Videoausblick

Markus Fugmann

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Die Aktienmärkte werden nach wie vor von den drei großen Themen Stimulus-Hoffnung, den nahenden US-Wahlen sowie der Lage um das Coronavirus getrieben. Immer mehr Anzeichen deuten darauf hin, dass die beiden US-Parteien sich nicht auf einen Stimulus einigen können, schon gar nicht vor der US-Wahl. Letztere rückt nun immer mehr in den Fokus, heute Nacht das Duell zwischen Trump und Biden deutlich sachlicher als bei der ersten Fersehdebatte. Die Aktienmärkte der Wall Street nach wie vor in einer Seitwärtsbewegung – aber das Muster ändert sich: Finanzwerte werden stärker mit steigenden Anleiherenditen, Tech-Werte dagegen schwächer (gestern Intel mit enttäuschenden Zahlen)..

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