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Giovannie Cicivelli Tradingchancen

Märkte

Ölpreis: Ausbruch nach oben? Direkt an wichtiger Marke

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am

Der Ölpreis hatte sich am Montag auf dem Weg nach unten begeben. Dann der Dreh. Die offiziellen OPEC-Daten zeigten einen massiven Angebotsrückgang mit -797.000 Barrels pro Tag alleine im Januar. Dann oben drauf äußersten sich auch noch die Saudis als Einzelakteur, dass man noch mehr Menge kürzen werde als bislang gedacht.

Ölpreis mit Aufwärts-Momentum

Und so steigt der Ölpreis seit Montag bis jetzt um mehr als 4 Dollar auf aktuell 55,43 im WTI. Im Chart sieht man den Kursverlauf seit Oktober. Das charttechnisch wichtige Niveau von ca 53 bis 54 Dollar wurde die letzten Tage bereits überlaufen, dann auch wieder unterlaufen. Jetzt aktuell hängt der Markt direkt am letzten Zwischenhoch vom 4. Februar, das bei 55,73 Dollar lag. Davon sind wir aktuell nur noch wenige Cents entfernt. Geht er darüber, ist nach oben erst einmal Luft. Wie gesagt, aus charttechnischer Sicht! Aber man sieht ja, wie oft ständig dazwischengefunkt wird durch neue Nachrichten, die die Chartisten zum Verzweifeln bringen!

Ölpreis WTI seit Oktober

In diesem kürzeren Chart seit 24. Januar sieht man das letzte Zwischenhoch deutlicher. Dort kleben wir jetzt ziemlich genau. Das Überschreiten wäre ein wichtiges Signal für Charttechniker!

Ölpreis WTI seit 24. Januar

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Marko

    16. Februar 2019 15:02 at 15:02

    Hallo,

    der Dax hat „seinen Drehpunkt“ erreicht, der Dax wird wohl die 15000 Punkte , „in Angriff“ nehmen… 😉

    Bitte, liebe Bären, bedenkt folgendes :

    Der Anleihemarkt ist nicht mehr da ! Bzw schon die ganze Zeit, ist das wohl ein Witz… ? Einen Bufu bei 165 Punkten ?

    Es kommt nur darauf an, was GB zum „harten Brexit“ sagt ?

    Was wäre wenn, GB „raus aus Europa (GBP) will ?

    Bzw., die Frist zu Ende März auslaufen lässt, bei einem „harten Brexit“ ?

    – Dann fliegt GB „komplett auseinander“, mitsamt derem GBP. Simple.

    Wir sind doch alle Demokraten, ja ja, und eine Neuwahl bzgl. eines Brexits ist nicht möglich … Wer es glaubt… 😀

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Finanznews

Ausweitung der Kampfzone! Marktgeflüster (Video)

Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone..

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Die Pläne der Trump-Administration, fünf weitere chinesische Unternehmen (aus dem Bereich Überwachungstechnik und Gesichtserkennung) auf die „blacklist“ zu setzen, bedeuten eine Ausweitung der Kampfzone, die nun einer weiteren Eskalation des Handelskriegs Vorschub leistet. US-Unternehmen berichten von Behinderungen durch Behörden in China, erste chinesische Firmen ordnen an, dass ihre Mitarbeiter amerikanische Waren boykottieren sollen. Dennoch halten sich die Aktienmärkte stabil – warum? Eine denkbare Erklärung ist, dass vor allem US-Adressen nun short sind bzw. sich short abgesichert haben. Heute Abend das FOMC-Protokoll (wir berichten ab 20.00Uhr bei FMW so zeitnah wie möglich)..

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Anleihen

Türkei: Warum der Druck auf Lira, Aktien und Anleihen bald enorm steigen könnte

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Aktuell schwächelt der türkische Kapitalmarkt bereits. Nach den jüngsten Vorgängen (Präsident Erdogan lässt die Wahl in Istanbul wiederholen) war das Vertrauen ausländischer Investoren in die Rechtsstaatlichkeit in der Türkei erneut geschwächt worden.

Die türkische Lira befindet sich seit Monaten in einem langsamen schleichenden Abwärtstrend. Die Aktienkurse in der Türkei befinden sich im Absturz. Heute notiert der türkische Leitindex BIST100 mit -1,5%, und ist nun seit sechs Tagen hintereinander am Fallen. Mit einem Tiefststand seit Anfang 2017 hat er aktuell auch den Zustand eines Bärenmarktes erreicht. Die Rendite für zehnjährige türkische Staatsanleihen steigt alleine heute um fast einen ganzen Prozentpunkt (Wahnsinn) auf aktuell 19,26%. Im Februar waren es noch 14%.

Und jetzt Achtung! In den nächsten Tagen könnte sich die Lage dramatisch verschärfen. Denn die Türkei will von Russland Raketensysteme kaufen. Laut einem offenbar auf Insiderquellen in US-Militärkreisen beruhenden Bericht von CNBC habe die Türkei noch zwei Wochen Zeit diesen Deal mit Russland zu stornieren. Die US-Regierung übt also massiven Druck aus. Man solle doch lieber Patriot-Raketen vom US-Hersteller Raytheon kaufen. Würde die Türkei ihre Bestellung nicht „umbuchen“, würden die USA der Türkei die Lieferung von F35-Flugzeugen aus US-Produktion verweigern, und womöglich würden die USA Sanktionen gegen die Türkei einführen. Man bedenke abseits von Donald Trumps „launigem“ Gemüt: Die Türkei ist NATO-Mitglied, und die Mitgliedsstaaten sollen Waffensysteme kaufen, die innerhalb der Gruppe kompatibel sind. Und das wird auf russische Raketen wohl kaum zutreffen.

Geht man davon aus, dass die Reporterin von CNBC richtig recherchiert hat (der Bericht klingt doch recht glaubwürdig), könnte es bald hoch her gehen zwischen der Türkei und den USA. Es ist kaum vorstellbar, dass Präsident Erdogan den Russen-Deal jetzt noch absagt. Dies wäre ein Gesichtsverlust in der Öffentlichkeit, weil er sich von den USA hätte diktieren lassen, wo er seine Waffen einkaufen darf.

Man bedenke, welche Turbulenzen die winzigen US-Sanktionen am Kapitalmarkt verursachten, als die Türkei einen US-Pastor freilassen sollte. Was wäre erst los bei dieser Verweigerung der Türken in Sachen Raketen-Einkauf? Es dürfte die US-Rüstungshersteller verdammt hart treffen solch große Aufträge nicht zu erhalten, also Raketen und 100 Kampfjets. Die Reaktion aus dem Weißen Haus könnte also heftig ausfallen, und damit auch die Turbulenzen am türkischen Kapitalmarkt.

Noch sind wir in dieser Sache im „Wenn-Modus“. Wenn dies passiert, könnte danach dies und jenes passieren. Aber wer in türkischen Aktien, der Lira oder in Anleihen unterwegs ist, sollte dieses Szenario für die nächsten Tage im Hinterkopf behalten!

Türkei Istanbul
Die Hagia Sophia in Instanbul. Foto: Julian Nitzsche CC BY-SA 4.0

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Konjunkturdaten

Aktuell: Öl-Lagerbestände +4,7 Mio Barrels (jetzt 476,7 Mio)

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Die wöchentlich vermeldeten Öl-Lagerbestände in den USA (Rohöl) wurden soeben mit 476,7 Mio Barrels veröffentlicht. Dies ist im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 4,7 Mio Barrels, wobei die Erwartungen zur Vorwoche bei -0,5 Mio lagen.

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Die Benzinbestände wurden mit 219,9 Mio Barrels gemeldet, was im Vergleich zur Vorwoche ein Plus von 3,7 Millionen Barrels darstellt. Die Erwartungen gegenüber der Vorwoche lagen bei -0,8 Mio.

Die Dienstag Abend um 22:35 Uhr veröffentlichten API-Lagerbestände wurden mit +2,4 Mio Barrels beim Rohöl gemeldet (erwartet -1,3). Die Benzinbestände stiegen laut API um 0,35 Mio Barrels. Destillate fielen um 0,2 Mio Barrels.

Die Produktion steigt gegenüber der Vorwoche von 12,1 auf 12,2 Millionen Barrels pro Tag.

Der Ölpreis (WTI) reagiert in den ersten Augenblicken nach Verkündung mit -45 Cents auf glatt 62 Dollar.

Öl-Lagerbestände USA
Die Öl-Lagerbestände seit Oktober 2015.

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