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Märkte

Ölpreis: Ausbruch nach oben? Direkt an wichtiger Marke

Claudio Kummerfeld

Veröffentlicht

am

Der Ölpreis hatte sich am Montag auf dem Weg nach unten begeben. Dann der Dreh. Die offiziellen OPEC-Daten zeigten einen massiven Angebotsrückgang mit -797.000 Barrels pro Tag alleine im Januar. Dann oben drauf äußersten sich auch noch die Saudis als Einzelakteur, dass man noch mehr Menge kürzen werde als bislang gedacht.

Ölpreis mit Aufwärts-Momentum

Und so steigt der Ölpreis seit Montag bis jetzt um mehr als 4 Dollar auf aktuell 55,43 im WTI. Im Chart sieht man den Kursverlauf seit Oktober. Das charttechnisch wichtige Niveau von ca 53 bis 54 Dollar wurde die letzten Tage bereits überlaufen, dann auch wieder unterlaufen. Jetzt aktuell hängt der Markt direkt am letzten Zwischenhoch vom 4. Februar, das bei 55,73 Dollar lag. Davon sind wir aktuell nur noch wenige Cents entfernt. Geht er darüber, ist nach oben erst einmal Luft. Wie gesagt, aus charttechnischer Sicht! Aber man sieht ja, wie oft ständig dazwischengefunkt wird durch neue Nachrichten, die die Chartisten zum Verzweifeln bringen!

Ölpreis WTI seit Oktober

In diesem kürzeren Chart seit 24. Januar sieht man das letzte Zwischenhoch deutlicher. Dort kleben wir jetzt ziemlich genau. Das Überschreiten wäre ein wichtiges Signal für Charttechniker!

Ölpreis WTI seit 24. Januar

Ein Kommentar

Ein Kommentar

  1. Avatar

    Marko

    16. Februar 2019 15:02 at 15:02

    Hallo,

    der Dax hat „seinen Drehpunkt“ erreicht, der Dax wird wohl die 15000 Punkte , „in Angriff“ nehmen… ;)

    Bitte, liebe Bären, bedenkt folgendes :

    Der Anleihemarkt ist nicht mehr da ! Bzw schon die ganze Zeit, ist das wohl ein Witz… ? Einen Bufu bei 165 Punkten ?

    Es kommt nur darauf an, was GB zum „harten Brexit“ sagt ?

    Was wäre wenn, GB „raus aus Europa (GBP) will ?

    Bzw., die Frist zu Ende März auslaufen lässt, bei einem „harten Brexit“ ?

    – Dann fliegt GB „komplett auseinander“, mitsamt derem GBP. Simple.

    Wir sind doch alle Demokraten, ja ja, und eine Neuwahl bzgl. eines Brexits ist nicht möglich … Wer es glaubt… :D

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Finanznews

Aktienmärkte: Ganz normale Exzesse! Marktgeflüster (Video)

Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. auffallend sind derzeit besonders die Exzesse im Options-Bereich!

Markus Fugmann

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am

Die Aktienmärkte laufen heute weitgehend seitwärts – aber auffallend sind derzeit besonders die Exzesse vor allem im Optionsbereich, wo die Volumina an Calls (Wetten auf steigende Indizes oder Aktien) ein neues Allzeithoch erreichen. Derzeit herrscht das Gefühl vor, dass die Aktienmärkte nur steigen können. Und historisch geshen waren es solche Gefühlslagen, die besoonders gefährlich waren: wenn alle investiert sind, braucht es nur ein unvorhergesehens Ereignis, das dann zu einer heftigen Korrektur führt. Nach wie vor fehlt dafür ein „Trigger“, aber unverhofft kommt oft. Unterdesesen ist der Euro zwischenzeitlich über die Marke von 1,21 gestiegen – und die EZB dämpft die hohen Erwartungen. Das Risiko auf einen harten Brexit steigt – ist das schon eingepreist?

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Gold/Silber

Silberpreis: Ist das eine „Bärenfalle“ oder eine „Verkaufswelle“?

Jörg Bernhard

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am

Aus charttechnischer Sicht steigt beim Silberpreis die Spannung. Bergauf ging es in den vergangenen Handelstagen aber auch mit dessen Volatilität, die in der Finanzwelt vor allem als Risiko-Barometer dient.

Silberpreis: Marke von 22 Dollar im Auge behalten

Noch zum Wochenstart herrschte an den Silbermärkten eine besonders starke Verunsicherung. Die Impfstoff-Euphorie hat unter den Investoren zu einem verstärkten Appetit auf Aktien geführt und somit bei den altbewährten „sicheren Häfen“ Gold und Silber – insbesondere im ETF-Sektor – erhebliche Abflüsse generiert. Zugleich trübte sich die charttechnische Lage beim Silberpreis mit dem Verletzen der im Bereich von 23 Dollar angesiedelten Unterstützung markant ein. Diese erwies sich im Juli, September und Oktober als solider Boden. Weil der Kursrutsch darunter lediglich von temporärer Natur war, kann man das Verkaufssignal mittlerweile als „Bärenfalle“ betrachten. Um keinen chartindizierten Verkaufsdruck auszulösen, sollte sich das Edelmetall in den kommenden Wochen möglichst über 22 Dollar halten.

Trotz der jüngsten Kursschwäche kann man den Silberpreis als relativ widerstandsfähig bezeichnen. Nach Rückschlägen tauchen regelmäßig „Schnäppchenjäger“ auf und verhindern Schlimmeres. Wie bei Gold und beim Bitcoin verspüren in diesem Jahr vor allem institutionelle Investoren einen starken Appetit. Dies bringt der weltgrößte Silber-ETF SPDR iShares Silver Trust besonders gut zum Ausdruck. Seit dem Jahresultimo kletterte nämlich die Anzahl institutioneller Anteilseigner in den ersten neun Monaten von 481 auf 630 und legte damit um über 30 Prozent zu. Besonders interessant: Die Zahl der von dieser Investorengruppe gehaltenen Anteilsscheine hat sich im selben Zeitraum von 76,6 Millionen auf über 156 Millionen Anteile glattweg verdoppelt.

Der Blick auf die größten Anteilseigner spricht ebenfalls für sich, schließlich befanden sich unter den Top-Ten (Stand: Ende September) so klangvolle Namen wie zum Beispiel Morgan Stanley, Bank of America, UBS, Wells Fargo und Royal Bank of Canada. Deren Investitionssummen reichten von 118 Millionen bis 244 Millionen Dollar.

Fazit: In der Finanzszene werden institutionelle Investoren häufig als „smart money“ also „schlaues Geld“ bezeichnet. Schlaue Privatanleger sollten deren Geldflüsse genau beobachten. Ihre verstärkten Käufe von Bitcoins, Gold und Silber sowie diverse andere Faktoren sprechen daher für die Anlageklassen Edelmetalle und Kryptowährungen – zumindest als Depotbeimischung.

Mehr zur aktuellen Lage beim Silberpreis sehen Sie in einem Video von David Jones, chief market startegist bei capital.com, hier..

 

Der Silberpreis ist derzeit volatil - Bärenfalle oder doch Verkaufswelle?

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Indizes

Rüdiger Born: Dynamik im Nasdaq – was tun?

Rüdiger Born

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am

Im Nasdaq ist derzeit Dynamik vorhanden. Im folgenden Video bespreche ich ausschließlich die aktuelle charttechnische Lage im Technologieindex, und was für Trader machbar ist.

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