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Märkte

Ölpreis mit weiter dramatischem Absturz – zwei Probleme

Claudio Kummerfeld

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am

Der Ölpreis fällt und fällt. Seit 22. Mai ist es jetzt schon ein Minus von 10 Dollar im WTI-Öl. Aktuell notiert der Kurs bei 52,91 Dollar. Wo soll das noch enden, wo kann das noch enden? Und was sind die aktuellen Gründe für den jüngsten Absturz? Denn von Donnerstag auf Freitag alleine war es ein Absturz von 3 Dollar!

Der Ölpreis hätte eigentlich eine Verschnaufpause nach oben verdient gehabt, und letzten Donnerstag hätten fallende Lagerbestände in den USA die Wende bringen können. Aber avisierte Rückgänge blieben aus, und so könnte der Ölpreis weiter fallen. Zwei Gründe haben dafür gesorgt, dass es dann am Freitag nochmal knüppeldicke kam auf der Abwärtsseite.

Zwei Probleme für einen möglichen steigenden Ölpreis

Da wären zum einen die steigende US-Ölproduktion (von 12,2 auf 12,3 Millionen Barrels pro Tag gestiegen), die neben den nicht fallenden Lagerbeständen für zunehmendes Angebot in Nordamerika sorgt. Gleichzeitig ist lauf Barclays die Öl-Nachfrage in den USA im März um 370.000 Barrels pro Tag gefallen im Vergleich zum Vorjahr, was der schlechteste Wert seit fast zwei Jahren sei. Also: Steigendes Angebot und sinkende Nachfrage in den USA!

Und auch kommt hinzu, dass sich der Handelskrieg zwischen den USA und China immer weiter hochschraubt, wie in einer Spirale. Erst verkündete Donald Trump neue Zölle auf alle Importe aus Mexiko. Und nun sind am Wochenende neue chinesische Zölle auf US-Importe in Kraft getreten, was bereits am Freitag verkündet wurde. Damit weiten sich die Volumen der weltweiten Zölle stark aus. Das dämpft den Welthandel und die Konjunkturaussichten. Damit dürfte sich auch die weltweite Nachfrage nach Öl eintrüben. Tja, der Weg für einen steigenden Ölpreis scheint momentan verbaut zu sein.

Was sagen die Charts?

Und was sagen die Charts? Die Gründe für steigende Kurse (OPEC-Kürzungen, Sanktionen gegen Iran und Venezuela) sind wie weggeblasen worden, vor allem durch den Handelskrieg. Im folgenden Chart zeigen wir den WTI-Ölpreis seit September 2018. Ziemlich genau die Hälfte des großen Anstiegs seit Ende 2018 ist nun abgebaut worden. Damit haben wir nun eine mehr als kräftige Korrektur gesehen. Grob gesehen liegt zwischen 50 und 51 Dollar eine gute Unterstützung, die zurückgeht auf Kurse im Januar und Februar. Aber ob Charttechnik momentan wirklich entscheidend ist beim Ölpreis-Absturz? Wie wir es letzte Woche schon sagten – momentan ist das Twitter-Konto von Donald Trump wesentlich wichtiger.

Ölpreis Absturz

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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Märkte

Ölpreis – wird er trotz Coronakrise demnächst expodieren?

Philipp Hopf

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am

Öl Pumpe

Der Ölpreis hat am Donnerstag im frühen Handel erst einmal wieder etwas abgegeben, bewegen sich jedoch weiterhin in der Nähe seines höchsten Stände seit März, bevor die erste Corona-Welle einen drastischen Preissturz verursacht hatte.

Die Hoffnung auf einen zeitnah verfügbaren Corona-Impfstoff, von der sich eine konjunkturelle Erholung erhofft wird, bleibt einer der hauptsächlichen Antriebe für den Ölpreis. Exxon Mobil sorgte jedoch für eine Dämpfung der Stimmung, änderte seine Prognose für den Ölpreis in den nächsten zehn Jahren und versicherte, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie zumindest in den kommenden sieben Jahren stark zu spüren sein werden.

Ölpreis: Brent Öl

Der Ölpreis der Sorte Brent läuft das anvisierte Ziel zwischen $48.61 – $50.79 an und zeigt eine erste deutliche Reaktion. Wir schrieben hierzu im gestrigen Update: „Wir gehen hier im Bereich von $48.61 – $50.79 von einem Zwischenhoch aus, in dessen Anschluss der Markt noch einmal nach Süden abdreht, um in Welle 4 in Grün noch einmal tiefere Notierungen im Bereich von $46.50 – $45.00 anzulaufen.“ Solange sich der Markt nun unter $49.06 hält, sehen wir diesen die laufende Gegenbewegung ausbauen. Das Idealziel hierfür liegt nun jedoch im Bereich von $45.34 – $44.19. Drehen die Bullen direkt wieder nach Norden, ohne eine Gegenbewegung in Welle 4 in Grün abzuarbeiten, betrachten wir dies lediglich als Ausdehnung des laufenden Impulses bis $50.79, bevor sich dann auch hier eine Abwärtsbewegung durchsetzt, und gehen nicht von einem direkten Anlaufen von $55 aus:

Der Ölpreis der Sorte Brent

Zusammengefasst hält sich Brent an das hinterlegte Szenario. Setzt sich dieses weiter durch, werden wir hier einen weiteren Zielbereich zum Trading hinterlegen und sehen Brent anschließend weiter in Richtung Norden durchstarten.

West Texas Intermediate (WTI)

Nachdem auch die Bullen in WTI den anvisierten Bereich von $46.23 – $48.81 anlaufen, bauen auch diese eine deutliche Reaktion aus und drehen wieder nach Süden ab. Solange sich der Markt nun unter $46.26 hält, gehen wir im nächsten Schritt von einer Gegenbewegung in Richtung $42.75 – $41.66 aus, um Welle 4 in Grün abzuarbeiten.

Wir werden hier noch einmal einen Zielbereich hinterlegen, der genutzt werden kann, um Longpositionierungen aufzubauen. Unter 40.06 sollte WTI in der anstehenden Abwärtsbewegung nicht mehr fallen, um nicht deutlich tiefere Notierungen für den Ölpreis der Sorte WTI freizuschalten. Nach der hinterlegten Abwärtsbewegung sehen wir WTI dann wieder die Triebwerke starten und den Bereich von $50 und höher anlaufen.

Der Ölpreis der Sorte WTI

Zusammengefasst hat WTI das anvisierte Zwischenziel im Bereich von $46.23 – $48.41 abgearbeitet und befindet sich nun in der Gegenbewegung. Wichtig bleibt, dass sich der Markt unter $46.26 hält, um hier nicht doch noch mal einen Umweg zu starten, bevor die Abwärtsbewegung sich weiter fortsetzt. Anschließend sehen wir den Index dann auf Sicht der nächsten Wochen neue Zwischenhochs im Bereich von $50 und höher anlaufen.

Mehr von Philli Hopf unter https://hkcmanagement.de/

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