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Aktien

Ölpreise unter Druck nach EIA-Zahlen; Aktienmärkte weiterhin schwach

Der DAX konnte sich gestern etwas erholen. Die Stimmung an den Börsen bleibt jedoch noch immer trüb. Vor den Wahlen in Frankreich am Sonntag möchten die Anleger keine großen Risiken…

Redaktion

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Gastanalyse von Milan Cutkovic, Marktanalyst AxiTrader

Der DAX konnte sich gestern etwas erholen. Die Stimmung an den Börsen bleibt jedoch noch immer trüb. Vor den Wahlen in Frankreich am Sonntag möchten die Anleger keine großen Risiken eingehen. Bis zu Ende der Handelswoche scheint daher eine weitere Konsolidierung rund um die 12.000-Punkte-Marke wahrscheinlich.

Auch an den amerikanischen Aktienmärkten fehlt es derzeit an Schwung. Die gemischten Bilanzzahlen der US-Konzerne drückten den Dow Jones gestern wieder ins Minus.

Die Ölpreise kamen ebenfalls unter Druck. Die Zahlen der staatlichen Agentur EIA zeigten, dass der Benzinlagerbestand in den USA deutlich gestiegen. Andererseits fiel der Erdöllagerbestand zwar, aber weniger als von den Händlern erwartet wurde. Zudem machte der stärkere Dollar den Ölpreisen gestern Abend ebenfalls zu schaffen.

Aus technischer Sicht ist der kurzfristige Ausblick für WTI nun negativ. Starker Widerstand kann im Bereich zwischen $51.85 und $52.05 erwartet werden. Wichtige Unterstützung liegt bei $50. Sollte diese durchbrochen werden, scheint eine erneute Korrektur bis zu $47 wahrscheinlich.

Währenddessen bleibt der Euro relativ stabil. Die Volatilität hat seit der Rally am Dienstag wieder abgenommen. Vor den Wahlen am Wochenende wird es kaum zu einer großen Bewegung im Euro-Kurs kommen. Die Devisenhändler wollen aufgrund der hohen Risiken kaum Euro-Positionen ins Wochenende tragen. Dies bestätigen auch die Positionierungsdaten der CFTC. Die Großspekulanten haben in den letzten Wochen die Anzahl der Euro Short-Positionen deutlich reduziert.




Die Inhalte dieses Artikels dienen ausschließlich zu Informationszwecken und berücksichtigen nicht die besonderen Umstände des Empfängers. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Die Inhalte dieses Dokuments sind nicht als Angebot oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren zu verstehen. Anleger sollten sich unabhängig und professionell beraten lassen und ihre eigenen Schlüsse im Hinblick auf die Eignung der Transaktion einschließlich ihrer wirtschaftlichen Vorteilhaftigkeit und Risiken ziehen. Die in diesem Artikel enthaltenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren lediglich die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle. AxiTrader übernimmt keinerlei Haftung, aus welchem Rechtsgrund auch immer, für die Richtigkeit, Aktualität und Vollständigkeit der übermittelten Informationen.

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Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Corona belastet die Aktienmärkte

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Verschärfung der Coronakrise belastet heute die Aktienmärkte.

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Volkswagen meldet 10 Milliarden Euro Gewinn – dazu noch ein interessanter Vergleich

Claudio Kummerfeld

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Volkswagen hat vor wenigen Minuten per Ad Hoc-Meldung vorab Daten für das Gesamtjahr 2020 veröffentlicht. Trotz der beispiellosen andauernden Covid 19-Herausforderungen habe Volkswagen im 2. Halbjahr 2020 seine Robustheit bewiesen. Die Auslieferungen an Kunden des Volkswagen-Konzerns erholten sich im 4. Quartal weiter stark, überstiegen sogar die Auslieferungen des 3. Quartals 2020. Die Umsatzerlöse stiegen entsprechend ebenfalls erheblich. Auch der ausgewiesene Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft entwickelte sich sehr positiv, so das Unternehmen in seiner Mitteilung.

Basierend auf vorläufigen Zahlen erwartet man für das Geschäftsjahr 2020 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen (Dieselthematik) von rund 10 Milliarden Euro, dazu einen ausgewiesenen Netto-Cash-flow im Automobilgeschäft von rund 6 Milliarden Euro. Die gesamten finanziellen Kennzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie der Ausblick wird Februar veröffentlicht. Die Volkswagen-Aktie reagiert positiv mit einem Kurssprung von 158,60 Euro heute Vormittag auf aktuell 169,28 Euro.

Interessant zum Thema Autohersteller ist folgende Grafik. Sie zeigt den gigantischen Börsenwert von Tesla (links) in Relation zu den anderen großen Autobauern, die natürlich weitaus größere Mengen produzieren. Tesla hat derzeit mehr Börsenwert als die folgenden acht größten Autobauer zusammen. Sind das noch gesunde Dimensionen bei Tesla? Da muss Elon Musk noch ganz schön viele Autos verkaufen, um mit realen Umsätzen zur Börsenbewertung aufzuschließen.

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Aktien

Immer mehr zusätzliche Luft für die Aktienblase, Branchenrotation dank Biden

Claudio Kummerfeld

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Derzeit gibt es immer mehr zusätzliche Luft zum weiteren Aufblähen der globalen Aktienblase, so ein Experte im folgenden Gespräch mit Manuel Koch. Notenbanken und Stimulus-Maßnahmen würden die Blase weiter befeuern. Dabei würden sich die Börsenbewertungen immer mehr von der realwirtschaftlichen Wirklichkeit entfernen. Deswegen sollten die Anleger Bestände gegen Verluste absichern. Auch interessant sind die Aussagen über eine Branchenrotation bei US-Aktien. Dank des neuen US-Präsidenten Joe Biden würden Branchen wie Pharma und alternative Energien profitieren, dafür könnte zum Beispiel die Ölindustrie verlieren.

Im Video auch besprochen werden zwei Handelsideen der trading house-Börsenakademie. Bei Netflix könne man market kaufen, und bei Microsoft könne man über das Vehikel einer Stop-Buy-Order auf steigende Kurse setzen.

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