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Märkte

OPEC entscheidet über Mengenkürzungen – hier im LIVE-Feed – Update 21:00 Uhr

Claudio Kummerfeld

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OPEC Logo

Heute entscheidet die OPEC auf ihrer turnusmäßigen zwei mal im Jahr stattfindenden Sitzung in Wien, wie es mit den Fördermengenkürzungen (bisher -1,2 Mio Barrels pro Tag zuzüglich -0,6 Mio von Russland und Co) weitergeht. Aktuell geht das Meeting in die heiße Phase, und konkretere Informationen über die Entscheidung sickern durch. Wir berichten hier im LIVE-Feed.

21:00 Uhr:

Immer noch keine PK. Wir brechen an dieser Stelle ab, und werden morgen früh über das Ergebnis berichten.

18:58 Uhr:

Das Meeting der OPEC zieht sich in die Länge. Wir warten auf die PK. Laut Russlands Ölminister Novak habe die OPEC akzeptiert, dass Kondensate (Nebenprodukte) aus Russlands Fördermenge herausgerechnet werden. Damit könnte Russland mehr Öl fördern, auch wenn die offizielle Fördermenge unverändert bleibt. Dies scheint aktuell etwas auf den Ölpreis zu drücken, WTI-Öl verliert 40 Cents seit 18 Uhr.

18:19 Uhr:

Es läuft wohl auf eine Ausweitung der Kürzungsmenge um 500.000 Barrels pro Tag hinaus (dann -1,7 statt -1,2 Mio Barrels). PK hat noch nicht begonnen. Kann in 5 Minuten soweit sein oder auch erst in 50 Minuten.

17:08 Uhr:

Der OPEC-Präsident hat gerade sein ellenlanges oberflächliches Gelaber hinter sich gebracht. Jetzt werden die Türen geschlossen, die Mitglieder fällen einen Beschluss, und in vielleicht 20 oder 30 Minuten gibt es die Verkündung auf der dann folgenden PK.

16:43 Uhr:

Hinweise verdichten sich, dass die OPEC ihre Kürzungsmenge auf -1,7 Mio Barrels pro Tat ausweiten wird, zumindest für das 1. Quartal.

16:19 Uhr:

Der Lenkungsausschuss aus OPEC und externen Partnern (JMMC) empfiehlt eine zusätzliche Kürzung von 500.000 Barrels für das 1. Quartal 2020. Auch spricht der russische Ölminister Novak von einer Beibehaltung der bisherigen Quoten. Alles nicht so klar, bevor die offizielle Verkündung da ist…(unsere Anmerkung). Im März solle man die Lage neu besprechen.

16:03 Uhr:

Offenbar ist eine Ausweitung der OPEC-Kürzungsmenge um weitere 500.000 Barrels pro Tag (von -1,2 auf -1,7 Mio Barrels) im Gespräch. Auch könnte die Kürzungsvereinbarung bis Ende 2020 verlängert werden. Sicher ist das alles aber noch nicht.

4 Kommentare

4 Comments

  1. Avatar

    Zimmermann

    5. Dezember 2019 16:39 at 16:39

    Was hier um den Ölmarkt passiert. Sind doch meist auch nur Fake-News. Da wird doch auch nur mit entsprechenen Statements der Preis manipuliert.

  2. Avatar

    Torsten

    5. Dezember 2019 21:54 at 21:54

    Es ist doch logisch das Entscheidungen die den Markt beeinflussen könnten immer erst nach US- Börsenschluss oder am Wochenende mitgeteilt werden.
    Noch ungefähr10 min warten dann PK

  3. Pingback: OPEC agrees to increase production cutback – DeepInvesting

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Finanznews

Gold und Silber: Kennen Sie jemand, der bärisch ist? Marktgeflüster (Video)

Markus Fugmann

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Gold erreicht heute wieder ein neues Allzeithoch und steigt damit 14 mal in den letzten 15 Handelstagen, Silber schießt ebenfalls weiter durch die Decke. Es gibt viele gute für den Anstieg vor allem bei Gold – während die Explosion von Silber schon fundamental schwerer nachzuvollziehen ist. Analysten jedenfalls erhöhen ihre Kursziele weiter – und derzeit scheint niemand mehr an fallende Preise bei diesen Metallen zu glauben. Aber dieser einheitliche Konsens ist nicht ungefährlich, zumal Silber derzeit massiv überkauft ist. Die Aktienmärkte warten weiter auf den Stimulus und handeln trotz besser als befürchtet ausgefallener US-Arbeitsmarktdaten (Erstanträge) nur wenig verändert. Erreicht der Leitindex S&P 500 morgen mit den “großen” US-Arbeitsmarktdaten ein neues Allzeithoch?

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Aktien

Wie Luxus die Coronakrise durchlebt hat – dazu reicht der Blick auf eine Aktie!

Claudio Kummerfeld

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Champagner als Luxus-Konsumgut

Gönnen sich viele Menschen keinen Luxus mehr während und kurz nach der Coronakrise? Extrem teure Bekleidung, Champagner uvm, war das nicht mehr angesagt? Die Analyse dieser Frage ist recht einfach. Denn es genügt der Blick auf eine einzige Luxus-Aktie, die quasi als globaler Gradmesser dient für die Kauflaune besser betuchter Kundschaft. LVMH ist der weltweit größte Luxusgüter-Konzern. LVMH steht für “Moët Hennessy – Louis Vuitton” Der Name ist Programm. Der französische Konzern ist Eigentümer diverser Getränkemarken wie Moet, Dom Perignon, Hennessy uvm. Dazu Bekleidungsmarken wie Louis Vuitton, aber auch Dior, Fendi und Bulgari. Dazu Uhrenhersteller wie Hublot oder TAG Heuer, und noch viele Marken mehr (hier eine Gesamtübersicht).

Luxus läuft, LVMH macht trotz Coronakrise Gewinn

Betrachtet man LVMH, erhält man de facto ein gutes Bild über die weltweite Lage am Luxus-Markt. Die jüngsten Finanzdaten hatte LVMH schon letzte Woche veröffentlicht. Wir werfen heute mal einen Blick darauf. Und siehe da. Der Laden läuft. Im ersten Halbjahr hat LVMH 18,39 Milliarden Euro Umsatz gemacht, gerade mal 27 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2019. Und der Gewinn fiel um 68 Prozent! Ohhhh, doch so ein starker Einbruch? Dann läuft das Geschäft wohl doch nicht so schlecht? Nun, es ist immer noch ein Gewinn von 1,67 Milliarden Euro erwirtschaftet worden nach 5,3 Milliarden Euro im Vorjahr.

Also, es geht hier wohl um Jammern auf verdammt hohem Niveau. Mit Luxus lässt sich gutes Geld verdienen, und die Kunden kaufen. Aus den Aussagen von LVMH kann man entnehmen, dass vor allem Europa und die USA Probleme machten, aber Asien gut lief. Das liegt wohl am extrem schnellen und harten Lockdown in China, weshalb dort der Konsum danach auch schnell wieder anspringen konnte.

Man bedenke grundsätzlich: Flughäfen waren wochenlang weltweit geschlossen, und auch jetzt noch ist der Flugverkehr dramatisch niedriger als im Vorjahr. Und wo machen die Luxus-Hersteller viel Umsatz? In ihren Shops an den Flughäfen! Von daher ist es umso erstaunlicher, dass LVMH “nur” 27 Prozent Umsatz einbüßte, und immer noch einen saftigen Gewinn erwirtschaften konnte. Gewiss, man kann sagen, dass der Gigant der Luxus-Branche Umsatz verloren hat und deutlich weniger Gewinn machte. Aber solche Sorgen wie LVMH hätten zum Beispiel die Airlines oder Hotelketten nur all zu gerne.

Luxus läuft also weiter! Und wie hat sich die LVMH-Aktie an der Börse gehalten in der Coronakrise? Wir haben im folgenden Chart einen europäischen Aktienindex auf CFD-Basis eingebaut (rot-grün), dazu die LVMH-Aktie (blau). Sie kann sich gut halten im Vergleich zum Gesamtmarkt! Und in lila, da haben wir als Beispiel für weniger gut laufende Branchen die Aktie von Air France KLM eingebaut.

Chart zeigt LVMH-Aktie im Vergleich zu Air France und EU-Aktienindex

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Indizes

Rüdiger Born: Schub im Dax? Chancen bei Dow und S&P 500

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Steht im Dax ein Schub bevor? Auch bei Dow Jones und S&P 500 könnten sich interessante Chancen ergeben. Schauen wir uns das direkt am Chart an. Der Nasdaq ist heute mein “Trade des Tages”. Wollen Sie meine täglichen Analysen im “Trade des Tages” erhalten? Dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei! Melden Sie sich dafür einfach hier an.

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