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Märkte

OPEC-Fördermenge im November gesunken, vor allem dank den Saudis

Claudio Kummerfeld

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Die OPEC hat vor wenigen Minuten ihren Monatsbericht Dezember veröffentlicht. Insgesamt ist die Fördermenge gegenüber Oktober um 193.000 Barrels pro Tag gesunken. Den Löwenanteil davon hat Saudi-Arabien gekürzt mit -151.000 Barrels pro Tag. Und wo zum Beispiel der Irak seine Fördermenge löblicherweise um 59.000 Barrels pro Tag gesenkt hat, da hat Kuwait seine Förderung um 58.000 Barrels pro Tag ausgeweitet. Im Irak kann der Rückgang der Menge wohl eher am Chaos im Land liegen als am Willen der dortigen Politik, zusammen mit den Saudis die Fördermenge absichtlich senken zu wollen.

Die Saudis liegen Stand Ende November bei 9,85 Millionen Barrels Förderung pro Tag. Ende 2018 waren es noch 10,55 Millionen Barrels. Also sind es jetzt bereits 700.000 Barrels weniger als noch zu Jahresende 2018, und mehr als halb so viel wie die gesamte OPEC versprach seitdem täglich zu kürzen. Die Saudis wollen ab Januar selbst noch mal 400.000 Barrels weiter kürzen. Viel Luft nach unten ist wohl nicht mehr, vor allem weil jetzt die neuen externen Aktionäre bei Saudi-Aramco mit an Boot sind – und die werden wohl kaum ruhig zusehen, wenn die Förderenge immer weiter runtergesetzt wird.

OPEC Fördermenge im November

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York: Biden vs Trump – Wall Street in Wartestellung

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die Amerikaner warten heute gespannt auf die heute Nacht um 3 Uhr deutscher Zeit stattfindende erste Debatte zwischen Donald Trump und Joe Biden.

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Aktien

Wie lange handeln Sie schon mit Aktien? – Werbung

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Lieber Börsianer,

sind Sie auch einer der zahlreichen Neu-Börsianer, die seit Ausbruch der Corona-Krise mit dem Aktienhandel begonnen haben? Wenn ja, dann beglückwünsche ich Sie zu diesem Entschluss.
Im Wesentlichen haben in diesem Jahr drei Faktoren zur Stärkung der Aktionärskultur beigetragen:

1) Die Niedrigzinsen lassen die Menschen nach Alternativen zum klassischen Sparkonto suchen.
2) Online-Broker machen den Aktienhandel auch mit kleinen Geldbeträgen attraktiv.
3) Während der Corona-bedingten Zwangspause des öffentlichen und oft auch beruflichen Lebens hatten viele Menschen erstmals Zeit, sich mit Ihrer Geldanlage und Altersvorsorge zu beschäftigen.

Die Millenials entdecken die Börse

In den vergangenen Monaten habe ich bemerkt, dass vor allem junge Menschen die Börse für sich entdecken. Menschen, die um die Jahrtausendwende geboren wurden, zeigen ein großes Interesse an Geldanlagethemen. Das freut mich umso mehr, gelten die Deutschen doch oftmals als Aktienmuffel. Die Rendite der Anlageportfolios hinkte den Menschen in Aktienländern wie den USA deshalb oft deutlich hinterher. Das könnte sich jetzt mit einer neuen Generation von Aktionären ändern.

Doch es ist auch Vorsicht geboten. Viele Neu-Börsianer lassen sich vom Versprechen auf den schnellen Gewinn verführen. Manche vergessen, dass Sie mit echtem Geld agieren und lassen sich von den spielerisch gestalteten Apps der Online-Broker blenden.

Manchmal scheint es tatsächlich sehr einfach zu sein, an der Börse Geld zu verdienen. Doch vergessen Sie niemals: Die Flut hebt alle Boote. In Zeiten steigender Kurse, wie nach dem Corona-Crash am Anfang des Jahres, konnten Sie kaufen was…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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Gold/Silber

Goldpreis steigt – aber Vorsicht Gold-Bullen, heute Nacht wird es spannend

Claudio Kummerfeld

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Ein Barren Gold

Der Goldpreis steigt etwas an nach dem kräftigen Absturz in der letzten Woche. Verlor das Edelmetall mehr als 100 Dollar und fiel im Tief bis auf 1.848 Dollar bis gestern früh, so hat sich Gold bis heute wieder etwas erholt auf aktuell 1.884 Dollar. Dies liegt wie so oft in den letzten Wochen am US-Dollar. Die negative Korrelation zwischen US-Dollar und Goldpreis zeigt sich einmal mehr. Der Dollar-Index (Währungskorb des US-Dollar gegen andere Hauptwährungen) verliert seit Freitag von 94,78 im Hoch auf aktuell 94,15 Indexpunkte. Dies stärkt derzeit den Goldpreis, aber auch nur ein wenig. Um wieder Richtung 2.000 Dollar-Marke schielen zu können, ist noch ein guter Weg zu gehen.

Ereignisse in den USA halten den Goldpreis unter Hochdruck

Der Goldpreis wird gerade am heutigen Dienstag möglicherweise noch einigen Schwankungen ausgesetzt sein. Da wären zunächst die Reden von drei verschiedenen Fed-Bankern, die nach deutscher Zeit Nachmittags und Abends stattfinden. Ihre Aussagen können den US-Dollar und somit auch den Goldpreis beeinflussen.

Aber mit Abstand das wichtigste Ereignis heute ist das erste Rede-Duell zwischen Donald Trump und seinem Kontrahenten um die Wahl zum US-Präsidenten Joe Biden. Nach deutscher Zeit findet die Debatte morgen früh um 3 Uhr statt. Also können wir morgen früh zum Handelsstart erblicken, welche Auswirkungen diese Debatte auf Aktienmärkte, US-Dollar und Goldpreis haben wird. Bei solchen Ereignissen gilt stets: Sie können gravierende Auswirkungen auf die Kurse haben, oder auch gar keine.

Und dann gibt es da noch das nächste Corona-Hilfspaket der Demokraten in Höhe von 2,2 Billionen Dollar, welches gerade vorgelegt wird. Es gehe um neue Mittel, die erforderlich seien um eine Katastrophe in vielen Bereichen von öffentlichem Leben und Privatwirtschaft (unsere Kurzformulierung) abzuwenden. Die Demokraten teilten gestern aber nicht mit, wann über diesen neuen Rettungspaketvorschlag abgestimmt wird. Es ist also völlig unklar, was in dieser Hinsicht passieren wird. Jetzt aktuell scheint der Fokus auf der Trump-Biden-Debatte zu liegen!

Im Chart sehen wir den Verlauf im Goldpreis seit dem 21. August. Noch ist es nur eine kleine Erholung in diesem größeren Bild. Der US-Dollar müsste noch stärker zurückkommen, wenn Gold klettern soll. Also, Obacht was heute Nacht bei der Trump-Biden-Debatte herauskommt!

Chart zeigt Kursverlauf im Goldpreis seit dem 21. August

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