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Märkte

OPEC-Fördermenge legt kräftig zu – keine Angst, dafür gibt es eine gute Erklärung

Claudio Kummerfeld

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am

Die OPEC hat soeben ihren Monatsbericht November veröffentlicht mit ihren Fördermengen Stand Ende Oktober. Daraus geht hervor, dass die gesamte Fördermenge von Ende September zu Ende Oktober um 943.000 Barrels pro Tag zugelegt hat! Aber man hatte ja sowieso schon deutlich mehr Mengen gekürzt, als man es vor einem Jahr vereinbart hatte (-1,2 Mio Barrels pro Tag). Da kann man jetzt auch mal wieder ne Schippe drauflegen? Nein, falsch gedacht. Wir erinnern uns. Am 14. September gab es einen vermeintlich iranischen Angriff (ausgeführt durch die Huthis?) auf saudische Ölanlagen. Daraufhin schoss der Ölpreis schnell nach oben.

Saudi-Arabien verlor dadurch sofort gut 50% seiner Fördermenge für mehrere Tage im September. Auch wenn man es sensationell schnell schaffte die schweren Schäden zu reparieren, fiel die saudische Förderung im Monat September zurück auf 8,8 Millionen Barrels von 9,85 im August. Jetzt im Oktober hat man sie wieder auf das normale Niveau von 9,89 Millionen Barrels pro Tag hochgefahren, womit sich auch der gesamte Fördermengenanstieg der OPEC erklären lässt. Die OPEC legt wie gesagt 943.000 Barrels pro Tag zu. Und alleine die Saudis haben 1,09 Mio pro Tag zugelegt im Oktober. Von allen anderen OPEC-Mitgliedern gibt es keine nennenswerten Zuwächse, sondern mehrheitlich eher kleine Rückgänge bei der Förderung.

Und ja, es sollen noch Wunder geschehen. Nachdem die Ölförderung in Venezuela Jahr für Jahr, Monat für Monat nur rückläufig war (kaputte Wirtschaft, kein Geld für neue Explorationen und Instandhaltung von Anlagen), ist sie im Oktober im Monatsvergleich doch tatsächlich um 42.000 Barrels pro Tag angestiegen auf 687.000 Barrels pro Tag. Das ist ja fast schon eine Sondermeldung wert? Nein, eher doch nicht. Das Wachstum bei Nachfrage und Angebot für Öl auf globaler Ebene im Jahr 2019 sieht die OPEC unverändert. Die globale Ölnachfrage für 2020 sehe man unverändert zu letztem Monat. Das globale Angebot außerhalb der OPEC für 2020 wurde um 36.000 Barrels pro Tag nach unten revidiert gegenüber dem Bericht vor vier Wochen.

OPEC Monatsbericht - Fördermengen der einzelnen Mitglieder

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Bitcoin

Goldpreis: Gestern Bitcoin-Absturz, heute Gold! Marktgeflüster (Video)

Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar. Was ist da los?

Markus Fugmann

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Gestern stürzte Bitcoin ab, heute fällt der Goldpreis mit einer schnellen Bewegung unter die Unterstützung bei 1800 Dollar (und das im buchstäblich selben Moment, als auch der VIX deutlich fiel). Was ist da los? Wiederholt sich das Geschehen aus dem März, als ein heftiger Abverkauf von Bitcoin das Vorspiel für den Absturz der Aktienmärkte im März-Crash war? Auffallend ist die Schwäche im Goldpreis und gestern die Schwäche bei Bitcoin) vor allem deshalb, weil der Dollar alles andere als Stärke zeigt – normalerweise unterstützt ein schwacher Dollar das gelbe Edelmetall. Die heute in den USA verkürzt handelnden US-Aktienmärkte nun immer mehr im „Gier-Modus“ – wie lange geht das noch?

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Gold/Silber

Rüdiger Born über den aktuellen Gold-Absturz – wie tief geht es noch runter?

Rüdiger Born

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Gold im Crash! Aktuell geht der Kurs durch alle Unterstützungen: zunächst die 1850er Marke aus dem September, nun auch die 1800 der letzten Tage. Und das auch noch beschleunigt! Gibt es kein Halten mehr? Auf was man sich einstellen muss und wie man als Marktteilnehmer hier möglichst frühzeitig den nächsten Schritt erkennen kann, zeige ich in diesem Beitrag.

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Märkte

Ölpreis – wird er trotz Coronakrise demnächst expodieren?

Philipp Hopf

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Öl Pumpe

Der Ölpreis hat am Donnerstag im frühen Handel erst einmal wieder etwas abgegeben, bewegen sich jedoch weiterhin in der Nähe seines höchsten Stände seit März, bevor die erste Corona-Welle einen drastischen Preissturz verursacht hatte.

Die Hoffnung auf einen zeitnah verfügbaren Corona-Impfstoff, von der sich eine konjunkturelle Erholung erhofft wird, bleibt einer der hauptsächlichen Antriebe für den Ölpreis. Exxon Mobil sorgte jedoch für eine Dämpfung der Stimmung, änderte seine Prognose für den Ölpreis in den nächsten zehn Jahren und versicherte, dass die negativen Auswirkungen der Pandemie zumindest in den kommenden sieben Jahren stark zu spüren sein werden.

Ölpreis: Brent Öl

Der Ölpreis der Sorte Brent läuft das anvisierte Ziel zwischen $48.61 – $50.79 an und zeigt eine erste deutliche Reaktion. Wir schrieben hierzu im gestrigen Update: „Wir gehen hier im Bereich von $48.61 – $50.79 von einem Zwischenhoch aus, in dessen Anschluss der Markt noch einmal nach Süden abdreht, um in Welle 4 in Grün noch einmal tiefere Notierungen im Bereich von $46.50 – $45.00 anzulaufen.“ Solange sich der Markt nun unter $49.06 hält, sehen wir diesen die laufende Gegenbewegung ausbauen. Das Idealziel hierfür liegt nun jedoch im Bereich von $45.34 – $44.19. Drehen die Bullen direkt wieder nach Norden, ohne eine Gegenbewegung in Welle 4 in Grün abzuarbeiten, betrachten wir dies lediglich als Ausdehnung des laufenden Impulses bis $50.79, bevor sich dann auch hier eine Abwärtsbewegung durchsetzt, und gehen nicht von einem direkten Anlaufen von $55 aus:

Der Ölpreis der Sorte Brent

Zusammengefasst hält sich Brent an das hinterlegte Szenario. Setzt sich dieses weiter durch, werden wir hier einen weiteren Zielbereich zum Trading hinterlegen und sehen Brent anschließend weiter in Richtung Norden durchstarten.

West Texas Intermediate (WTI)

Nachdem auch die Bullen in WTI den anvisierten Bereich von $46.23 – $48.81 anlaufen, bauen auch diese eine deutliche Reaktion aus und drehen wieder nach Süden ab. Solange sich der Markt nun unter $46.26 hält, gehen wir im nächsten Schritt von einer Gegenbewegung in Richtung $42.75 – $41.66 aus, um Welle 4 in Grün abzuarbeiten.

Wir werden hier noch einmal einen Zielbereich hinterlegen, der genutzt werden kann, um Longpositionierungen aufzubauen. Unter 40.06 sollte WTI in der anstehenden Abwärtsbewegung nicht mehr fallen, um nicht deutlich tiefere Notierungen für den Ölpreis der Sorte WTI freizuschalten. Nach der hinterlegten Abwärtsbewegung sehen wir WTI dann wieder die Triebwerke starten und den Bereich von $50 und höher anlaufen.

Der Ölpreis der Sorte WTI

Zusammengefasst hat WTI das anvisierte Zwischenziel im Bereich von $46.23 – $48.41 abgearbeitet und befindet sich nun in der Gegenbewegung. Wichtig bleibt, dass sich der Markt unter $46.26 hält, um hier nicht doch noch mal einen Umweg zu starten, bevor die Abwärtsbewegung sich weiter fortsetzt. Anschließend sehen wir den Index dann auf Sicht der nächsten Wochen neue Zwischenhochs im Bereich von $50 und höher anlaufen.

Mehr von Philli Hopf unter https://hkcmanagement.de/

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