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Märkte

OPEC mit gigantischer Fördermengenkürzung im März

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Die OPEC hat soeben ihren Monatsbericht für März veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass das Kartell von Ende Februar bis Ende März seine Fördermenge um 534.000 Barrels pro Tag gekürzt hat. Saudi-Arabien hat allein 324.000 Barrels davon geschultert, der Irak 126.000. Libyen hat um 196.000 Barrels pro Tag erhöht.

Aber den Vogel abgeschossen hat Venezuela. Nicht weil man weniger Öl fördern will, sondern weil die Zustände im Land so chaotisch sind, ist die Fördermenge schon seit Jahren dramatisch rückläufig. Und alleine im März hat Venezuela um 289.000 Barrels pro Tag weniger Öl gefördert. Unglaublich!

Damit hat die OPEC seit Jahresanfang die Förderung insgesamt um 1,55 Millionen Barrels pro Tag gekürzt. Und das, obwohl die OPEC Ende 2018 mit Russland beschlossen hatte insgesamt „nur“ um 1,2 Millionen Barrels pro Tag zu kürzen. Davon hatte die OPEC nur 800.000 Barrels pro Tag zu schultern, und hat ihren Kürzungsanteil somit schon doppelt erfüllt! Einen guten Anteil daran hat Venezuela. Die Araber werden sich freuen, dass die Südamerikaner ihnen einen guten Teil der „Arbeit“ abgenommen haben.

3 Kommentare

3 Comments

  1. Warnsignal

    10. April 2019 13:47 at 13:47

    Wo würde der Ölpreis ohne die Kartellabsprachen und den Sondereffekt Venezuela liegen? Gibt es überhaupt noch irgendwo freie Märkte? Heute für 1,459 E10 getankt – danke liebe OPEC! Zum Glück gibt es ab Sommer 15 Euro mehr Kindergeld :o) Ups, Mieterhöhung über 60 Euro im Briefkasten :.o(

    • leftutti

      10. April 2019 14:53 at 14:53

      @Warnsignal, ich denke, die Immobilienmärkte sind noch frei und dem freien Wüten von Nachfrage und Angebot unterworfen. In meiner Region sind die Grundstückspreise in den letzten 15 Jahren von 150,- auf 450,- EUR gestiegen, die Baupreise von etwa 1.300,- auf etwa 2.400,- EUR pro qm.
      Dafür finden sich auf den Baustellen nur noch ungelernte Billigstarbeiter, und als Bauherr muss man froh sein, wenn ein Ansprechpartner als Capo zur Verfügung steht, der der deutschen Sprache soweit mächtig ist, dass man seine Wünsche oder Reklamationen kommunizieren kann. Pfusch am Bau nimmt überproportional zu, Baustellen sind oft tage- oder wochenlang unbesetzt, weil die Kapazitäten nicht ausreichen.

      Ich bin mir nicht sicher, ob freie Märkte immer so erstrebenswert sind…

  2. franko33

    10. April 2019 15:13 at 15:13

    Eine finde ich interessante Theorie und nicht ohne Realitätsbezug:

    Die OPEC hat massiv die Fördermenge gekürzt,um den Ölpreis nach oben zu treiben.
    Wenn jetzt die Börse den realen Industriedaten folgt und alles wie im Okt/Nov. nach
    unten geht hat die OPEC keinerlei Mittel ein Zusammenfallen des Ölpreises zu verhindern.
    Wie immer,die Gier siegt und des Einen Verlust ist des Anderen Gewinn (Shorties).
    Wen wunderts,denn nur die Dickfische machen ihren satten Gewinn bei wirklichen
    Marktbewegungen.So kann man als Beispiel nur mal für das Öl sehen,wie man in der
    Krise richtig Kasse macht.

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Devisen

New York Empire Index Kollaps: Safe Haven-Trade läuft

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Vorhin berichteten wir darüber. Der New York Empire Index kollabierte um 14:15 Uhr deutscher Zeit von 17,80 Punkten im Vormonat auf -8,6 Punkte. Der Index zeigt an, wie sich das produzierende Gewerbe im US-Bundesstaat New York entwickelt. Und der ist innerhalb der USA ein Schwergewicht.

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So eins schwacher Wert erhöht die Wahrscheinlichkeit auf Zinssenkungen durch die Fed. Das schwächt natürlich sofort den US-Dollar, weil der Devisenmarkt solche Indikatoren augenblicklich in den Kursen verarbeitet. Der Chart zeigt seit 12 Uhr deutscher Zeit den steigenden Goldkurs (schwarz) gegen den fallenden Dollar-Index (gelb). Seit exakt 14:15 Uhr, wo der New York Empire Index veröffentlicht wurde, läuft diese kleine Flucht in den sicheren Hafen namens Gold. Gut, es ist natürlich auch eine Art Automatismus dahinter. Von der Grundtendenz her steigt alles an, was gegen den US-Dollar gehandelt wird, weil der ja gerade fällt.

Gold steigt von 1.337 Dollar aktuell auf 1.341 Dollar. Läuft dieser Trade noch weiter? Immerhin war der Absturz im NY Empire-Index immens groß, und kam in diesem Ausmaß völlig unerwartet! Kann man in diesem Trade noch was mitnehmen, Gold Long und Dollar short? Entscheiden Sie selbst.

New York Empire Index - Gold rauf, USD runter

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Indizes

Markus Koch LIVE zum Wall Street-Start: Kommt die US-Zinssenkung?

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Markus Koch spricht aktuell im Live-Video zum Start der Wall Street. Fed und G20 sind aktuell wichtige Themen. Im Detail spricht er über die Wahrscheinlichkeit für diese Woche, ob die Zinsen durch die Fed gesenkt werden.

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Devisen

Pfund fällt spürbar, aber nicht wegen dem „Johnson-Horror“

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Das britische Pfund fällt. Seit unserem letzten Bericht am Freitag Mittag sieht man im Chart einen deutlichen Abfall von 1,2658 auf aktuell 1,2590. Wie wir schon berichteten, liegt der Brexit-Hardliner Boris Johnson offensichtlich uneinholbar in Führung bei der Kandidatensuche der Tories nach einem neuem Premier. Wohl nur eine geschlossene Wahlempfehlung aller EU-Freunde bei den Tories könnte theoretisch noch etwas daran ändern. Aber da ist derzeit wenig bis gar nichts in Sicht. Im Gegenteil. Gesundheitsminister Matt Hancock, der aus dem Rennen als Premier ausgeschieden ist, hat Boris Johnson seine Unterstützung zugesichert. Somit steigen die Wahlchancen für Johnson weiter an.

Und was macht das Pfund?

Im folgenden Chart sieht man das britische Pfund vs USD seit Oktober 2018. Der Kurs hängst jetzt direkt auf dem Tief aus Dezember und Januar. Ein weiterer Rutsch ist denkbar, und dann kann er bei 1,2480 eine weitere Unterstützung finden.

Pfund vs USD seit Oktober 2018

Im folgenden Chart sieht man Pfund vs USD seit dem 4. Juni. Wir haben es übereinander gelegt mit dem Kursverlauf von Euro vs USD. Daran erkennt man klar. dass Pfund und Euro zu 100% parallel gegen den US-Dollar fielen am Freitag. Es war also keine Pfund-Schwäche, sondern eine Dollar-Stärke gegenüber zahlreichen anderen Währungen!

Pfund vs USD seit Anfang Juni


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Wie geht es weiter?

Die Urwahl der Tories beginnt am 22. Juni, und erst gut einen Monat später verkünden sie ihr Ergebnis. Aber die Wahlchancen für Boris Johnson sind extrem hoch. Und mangels Alternative arbeitet die Zeit wohl für ihn. Das Pfund fällt immer weiter. Aber halt nicht wegen dem bevorstehenden „Johnson-Horror“ (unsere Wort-Kreation), sondern wegen dem jüngst starken US-Dollar. Wie wir es schon mehrmals in den letzten Wochen und Monaten schrieben. Dass das Pfund keine eigene Schwäche zeigt, ist mehr als verwunderlich (keine Handelsempfehlung!) Denn Boris Johnson als Premier sollte das Brexit-Chaos für UK aller Wahrscheinlichkeit nach nur noch verschlimmern!

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