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OPEC hat Fördermenge erhöht – aktuelle Prognose zu Nachfrage- und Angebotsmengen

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Die OPEC hat heute Mittag ihren Ölmarktbericht für Oktober veröffentlicht. Daraus gehen unter anderem die Öl-Fördermengen für September hervor. Demnach hat das Kartell im September mit 27,33 Millionen Barrels pro Tag 486.000 Barrels pro Tag mehr gefördert als im August, was somit leicht über der planmäßigen Erhöhung von 400.000 Barrels pro Tag liegt. Laut des aktuellen Berichts der OPEC könne der Ölmarkt Unterstützung erfahren durch den Wechsel der Brennstoffarten von Gas hin zu Öl, weil der Gaspreis jüngst so extrem angestiegen ist.

OPEC sieht Nachfrage minimal geringer

Wichtig im monatlichen Bericht der OPEC sind neben den Fördermengen stets ihre Aussagen zur Prognose für Nachfrage und Angebot für Öl. Schauen wir zunächst auf die aktuellen Aussagen zur Nachfrageseite. Die weltweite Ölnachfrage soll im Jahr 2021 um schätzungsweise 5,8 Millionen Barrels pro Tag steigen, was gegenüber der Einschätzung vom Vormonat (5,96) eine geringfügige Senkung der Prognose darstellt. Dies ist laut OPEC vor allem darauf zurückzuführen, dass die tatsächlichen Daten für die ersten drei Quartale dieses Jahres niedriger ausfielen als erwartet, obwohl für das letzte Quartal des Jahres von einer gesunden Ölnachfrage ausgegangen wird, die durch den saisonalen Anstieg der Nachfrage nach petrochemischen Erzeugnissen und Heizstoffen sowie durch die mögliche Umstellung von Erdgas auf Erdölprodukte aufgrund hoher Gaspreise unterstützt wird.

Sowohl die OECD- als auch die Nicht-OECD-Zahlen werden nach unten korrigiert, wobei sich die Abwärtskorrektur in den OECD-Regionen auf das erste Halbjahr 2021 konzentriert, während die Nicht-OECD-Korrekturen vor allem im dritten Quartal 2021 vorgenommen werden. Es wird von der OPEC erwartet, dass weltweit in diesem Jahr 96,6 Millionen Barrels pro Tag an Erdölprodukten verbraucht wird. Für 2022 liegt das Wachstum der weltweiten Ölnachfrage unverändert bei 4,2 Millionen Barrels pro Tag. Infolgedessen werde die weltweite Nachfrage im nächsten Jahr bei durchschnittlich 100,8 Millionen Barrels pro Tag liegen. Die Nachfrage dürfte durch eine gesunde Wirtschaftsdynamik in den Hauptverbraucherländern und eine bessere Bewältigung der COVID-19-Pandemie gestützt werden.

Aussicht für Angebotsseite wird auch gesenkt

Das Wachstum des Öl-Angebots außerhalb der OPEC für das Jahr 2021 wurde gegenüber der Einschätzung des Vormonats um 0,3 Millionen Barrels pro Tag nach unten korrigiert und liegt nun bei 0,7 Millionen Barrels pro Tag. Die Korrekturen wurden hauptsächlich durch eine Abwärtskorrektur im dritten Quartal 2021 aufgrund von Faktoren wie Produktionsausfällen im Golf von Mexiko, die durch den Hurrikan Ida verursacht wurden, Wartungsarbeiten im Tengiz-Feld in Kasachstan und eine höhere Gewalt in Kanada am Ölsandstandort von Suncor verursacht.

Die wichtigsten Wachstumstreiber für das Angebotswachstum im Jahr 2021 sind laut der OPEC weiterhin Kanada, Russland, China, Norwegen und Brasilien. Auch die Prognose für das Wachstum des Nicht-OPEC-Angebots für 2022 wurde aufgrund der Änderung der Basis um 0,1 Millionen Barrels pro Tag nach oben korrigiert und liegt nun bei 3,0 Millionen Barrels pro Tag. Es wird erwartet, dass Russland und die USA die Haupttreiber sein werden, gefolgt von Brasilien, Norwegen, Kanada, Kasachstan, Guyana und anderen Ländern. Die OPEC-NGL-Förderung wird den Prognosen zufolge in den Jahren 2021 und 2022 um jeweils 0,1 Millionen Barrels pro Tag auf durchschnittlich 5,2 bzw. 5,3 Millionen Barrels pro Tag steigen.

Grafik zeigt Details zu den Öl-Fördermengen der OPEC



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71 Kommentare

  1. Je teurer Gas und Öl, desto konkurrenzfähiger werden erneuerbare Energien.
    Die Herren der Öl-und Gashähne werden das kapieren müssen, damit sie wenigstens in der Übergangsphase noch was verdienen.

    1. @Columbo, die Erneuerbaren sind doch längst konkurrenzfähig – das Problem ist doch, dass sie nicht speicherbar sind und nicht zuverlässig liefern (zu wenig Wind)..

      1. @Markus Fugmann, bis zum endgültigen Kohleausstieg sind noch maximal 17 Jahre. Genug Zeit, um neben Wind- und Sonnenkraft andere (Übergangs)technologien zu entwickeln bzw. zu optimieren.
        So könnten beispielsweise Kohlekraftwerke zu Gaskraftwerken, ggf. sogar mit einem Anteil Wasserstoff, umgebaut werden. Oder zu Speichern. Die Wasserstofftechnologie und -erzeugung kann forciert werden, gestern wurde unter einem anderen Artikel auch der Aufbau eines europäischen Super-Grids diskutiert. Viele gute und machbare Ideen.

        Das größte Problem, Nervpotenzial und zugleich Sinnlosigkeit sehe ich persönlich darin, dass ständig nur diskutiert, blockiert und von vornherein alles abgelehnt und schlecht geredet wird. Welche Lösungen zu Versorgungssicherheit und Klimaproblematik würdest du bevorzugen? Atomkraft? Gar nichts tun, solange China Kohle verstromt?

        https://www.shell.de/medien/shell-presseinformationen/2017/use-of-natural-gas-in-coal-power-plants-a-realistic-option-for-climate-protection.html
        https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/kohlekraftwerke-koennten-bei-energiewende-helfen-als-umgebaute-speicher-a-1219402.html
        https://www.energieverbraucherportal.de/energie-magazin/nachhaltigkeit/nachhaltigkeit-detail/umbau-von-kohlekraftwerken-kann-konzept-third-life-kohlekraftwerk-funktionieren
        https://www.erneuerbareenergien.de/energiewende-20/speicher/rheinisches-revier-genial-aus-kohlekraftwerken-werden-waermespeicher
        https://www.erneuerbareenergien.de/technik/techniktrends/techniktrend-technik-fuer-saubere-nachnutzung-alter-kohlekraftwerke

        1. @Leftutti, nein, natürlich nicht gar nichts tun! Aber die Energiewende ist mißlungen, weil nicht durchdacht. Man müsste jetzt zumindest die Leitungen von Norddeutschland nach Süddeutschland genehmigt kriegen – aber das scheitert an langsamer Bürokratie und Anwohner-Klagen in Deutschland absehbar.
          Und solange wir nicht mit den Erneuerbaren hinkommen, müssen wir in den sauren Apfel beißen und etwa die Atomkraftwerke-Laufzeiten noch einmal verlängern..

          1. Hi Markus, ja, die liebe Bürokratie, das kann beim Thema Energie natürlich nicht mehr so weitergehen, wie die letzten paar Jahrzehnte. Bisher war es unter CDU-Herrschaft so, dass erst lange diskutiert, dann noch länger reguliert und irgendwann später vielleicht investiert wurde. Das muss natürlich komplett umgekehrt werden.

            Ich bin der Ansicht, dass der Norden vorrangig den Strom verbrauchen soll, der dort oben produziert wird. Und nur Überschüsse sollten Richtung Süden geleitet werden. Ansonsten kann ich mich nur wiederholen: Dezentral, regional, intelligent gesteuert und vernetzt. Maximaler Eigenverbrauch vor Ort, minimale Leitungsverluste durch möglichst kurze Wege, keine riesigen Monsterkraftwerke mehr. Städte, Gemeinden und Kommunen sollten sich weit möglichst selbst versorgen, siehe Beispiel Wunsiedel.

            Ich weiß, das ist neu, unkonventionell und somit furchterregend ;)

          2. @Leftutti – irgendwie scheint die Energiewende auch an der Mentalität der Deutschen zu scheitern (Bürokratie, Sicherheitsdenken, Veränderungsunwilligkeit etc.) Man muss sich nur mal den stockenden Ausbau der Nord-Süd-Trasse ansehen. Nur weil ein paar Landeiern der Anblick von Strommasten mißfällt, soll jetzt für den 10-fachen Preis die Kabel verbuddelt werden. Das grenzt doch an Wahnsinn. Mein Vorschlag: Den Betroffenen eine angemessene „Panorama-Entschädigung“ zahlen und die Strommasten zu Kunstwerken umgestalten…

          3. @Lausi, mit der Mentalität der Deutschen hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken gebe ich dir völlig recht. Bestes Beispiel sind geschätzte 95% der Leser hier auf FMW. Oder sagen wir besser, der Kommentatoren.

          4. @Lausi, wer hätte gedacht, dass ein Zweizeiler zur Mentalität der Deutschen zu einem derartigen Shitstorm führen würde.
            Und das von Leuten, die ihrerseits ständig von ihrem Olymp des Wissens herab das deutsche Volk als dumme Wählermasse, dämliche Schafe etc. be- und verurteilen. Aber das ist etwas anderes, eher eine allgemeine Aussage…

            Als Teil des dummen Volkes stellt sich mir die Frage, warum die Halbgötter darüber erhaben sein sollen, nicht zum Volk zu gehören und derartige Urteile fällen dürfen. Aber ich möchte hier kein neues, altes Fass aufmachen 🥴

          5. @Leftutti – ich bin auch noch ganz baff… Der Punkt war wohl, dass du meine Bemerkung auf 95% der Kommentatoren umgemünzt hast, und sich viele dadurch (zu Recht oder zu Unrecht) angegriffen fühlten… Und für unsere AfD- & Krall-Freunde bist du sowieso ein rotes Tuch…

            Übrigens – was das Thema Klimawandel betrifft: Wenn ich so sehe, was im Moment diesbezüglich in den USA und China passiert, und wie die Aussichten für die anstehende Weltklimakonferenz aussehen, sinken meine Hoffnungen irgendwie schon gegen Null. Gut möglich, dass die Welt auch bald ganz andere Probleme haben wird (Stichwort Inflation…)

          6. Lausie, sie haben es wohl damit auf den Punkt gebracht!

            Das hätte auch jede gesunde und durchschnittliche intelligente Person erkennen können und müssen.

            Wir sollten einen Stammtisch gründen und mal alle zusammen ein Bier trinken gehen. Das wäre mal ein Spaß.

            Und dann unterhalten wir uns ganz in Ruhe über die nukleare Renaissance in Europa unter französischer Führung.

            Das wird lustig.

        2. @leftutti

          Ich persönlich sehe den Klimawandel und eine immer wahrscheinlicher werdende Klimakatastrophe auch als einer der größten Herausforderungen für die Menschheit (also alle Menschen und nicht nur die in Deutschland)

          Was ich mir aber Wünsche, ist etwas mehr Realismus bei der Debatte, wie wir das Klima retten bzw. schützen können!!!!

          Und da hat Herr Fugmann m.E. Recht wenn er sagt, dass es kein Vorbild für den Rest der Welt sein kann, wenn wir unsere Wirtschaft durch nicht mehr tragbare Strompreise schädigen. Auf diesem Weg wird uns niemand folgen.

          Macht es wirklich Sinn die Atomkraftwerke jetzt abzuschalten? Macht es Sinn alte Kohlekraftwerke weiterlaufen zu lassen und neue abzuschalten, so wie in Hamburg geschehen? Was kostet dieser Aktionismus der Volkswirtschaft?

          Wie ich in anderen Leserkommentaren aufgezeigt hatte, ist die momentane Realität, dass wir Grundlaststrom benötigen. Zukünftig wird man dies anders regeln können, da gebe ich Ihnen ja Recht. Aber haben wir bis dahin noch Zeit? Oder ist die Klimaveränderung gar nicht so dringlich?

          Bei Atomkraft kommen immer nur Totschlagargumente der Gegner (Ideologen).

          Die Endlagerung des Atommülls wird verdammt teuer.

          Richtig!

          Die Endlagerung wird aber sowieso teuer, egal ob nun noch 5000 Kubikmeter Atommüll dazukommen oder nicht. Wieviel macht der zusätzliche Atommüll für eine Übergangszeit den bei Gesamtkosten aus?
          Die Frage stellt sich in Deutschland aus Ideologischen Gründen doch gar nicht! Das halte ich persönlich für Falsch.

          Wie genau ist uns denn in der Übergangsphase geholfen, wenn nun unsere Nachbarn uns neue Atomkraftwerke vor die Nase bauen? Und das werden die machen, ob es uns passt oder nicht.

          Auch ist klar, das Atomkraft gefährlich sein kann.

          Aber wie gefährlich ist denn die Verstromung von fossilen Energieträgern? Oder ist die herannahende Klimakatastrophe nicht die größte Gefahr für die Menschheit?

          Unser Energiehunger ist Realität! Und dies führt unweigerlich zu einem Übel (Gefahr durch den Betrieb von Atomkraftwerken oder Zerstörung des Klimas durch Verbrennung fossiler Energieträger etc).

          In Deutschland wollen viele einfach null Emissionen (ohne Rücksicht auf Verluste), keine neuen Bauprojekte (Netze und Windkraftanlagen und Pumpspeicher, bei denen der Wasserspiegel in den Speicherseen stark fluktuiert, etc.) Es gibt für alles genügend Gegner und diesen Gegnern von allem wird von politischer und medialer Seite eine große Bühne geboten.

          Wir müssen aber mal ehrlich Diskutieren, was denn das geringere Übel ist!

          Und von Lösungen zu sprechen, die vielleicht in 20 Jahren funktionieren ist sicherlich legitim, aber nicht die Lösung für die Gegenwart.

          Was hätte dagegen gesprochen die Atomkraftwerke weiter zu betreiben, und die Gewinne zweckgebunden für teure Speichertechnologien oder den Netzausbau zu verwenden?

          Diese Frage wird einfach nicht beantwortet.
          Als Antwort der Politik kam bisher nur das man viel mehr Windkraftanlagen und Solaranlagen benötigt. Das allein ist aber, so wie ich in meinen vorhergingen Leserkommentaren dargelegt habe, nicht die Lösung, da der Wind auch mal Tage nicht weht und die Sonne nicht scheint.

          Hoffentlich kommen wir in Deutschland noch zu einem Realismus in der Klimadebatte, bevor unsere Füße nass werden oder die Lichter ausgehen!!!

          1. @Richie Rich, Was hätte dagegen gesprochen die Atomkraftwerke weiter zu betreiben, und die Gewinne zweckgebunden für teure Speichertechnologien oder den Netzausbau zu verwenden? Diese Frage wird einfach nicht beantwortet.

            Diese Frage kann auch nicht beantwortet werden, weil sie schlicht und einfach auf völlig falschen Voraussetzungen beruht.
            1. AKWs werden von wenigen privaten Firmen auf relativ freien Märkten betrieben. Wie wollen Sie diese dazu zwingen, ihre Gewinne zweckgebunden zu investieren. Das klingt nach Kommunismus.
            2. AKWs machen keine Gewinne, sie sind stark defizitär und können nur durch sehr hohe Subventionen am Laufen gehalten werden:

            https://www.handelszeitung.ch/unternehmen/axpo-atomkraftwerke-sind-hoch-defizitar
            https://www.derstandard.at/story/2000012650988/atomkraft-schmerzhafter-verlust-fuer-areva
            https://www.sp-ps.ch/de/publikationen/espress/atomkraftwerke-als-verlustquellen-die-verborgene-seite-der-kernenergie
            https://www.mdr.de/nachrichten/deutschland/politik/atomkraftwerk-abbau-hoehere-kosten-100.html
            https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/flamanville-inbetriebnahme-des-akw-verzoegert-sich-wegen-baumaengel-a-1220085.html
            https://www.energiestiftung.ch/publikation-studien/atomvollkosten-was-der-atomstrom-wirklich-kostet.html
            https://www.topagrar.com/energie/news/atomenergie-zu-teuer-und-zu-langsam-12481016.html
            https://www.diw.de/de/diw_01.c.670481.de/publikationen/wochenberichte/2019_30_1/zu_teuer_und_gefaehrlich__atomkraft_ist_keine_option_fuer_eine_klimafreundliche_energieversorgung.html
            https://www.iwr.de/news/atomenergie-wird-fuer-stromerzeugung-irrelevant-zu-teuer-und-zu-langsam-news37071
            https://tageswoche.ch/form/interview/rudolf-rechsteiner-die-atomlobby-hat-einen-perfiden-plan/
            https://www.blick.ch/politik/droht-axpo-und-alpiq-kernschmelze-wegen-ihrer-akw-637-mio-franken-verlust-pro-jahr-id5698579.html

          2. @Richie Rich

            „Allein zwischen 2007 und 2019 – der Zeitspanne mit der besten Quellenlage – summieren sich die gesamtgesellschaftlichen Kosten von Atomstrom auf etwa 500 Mrd. €. Eine Kilowattstunde (kWh) Atomstrom kostet den Steuerzahler so bis zu 42,2 Cent.
            Da für den Bau von Atomkraftwerken enorme Investitionen nötig sind, ist dies nur für große Konzerne möglich. Dies führt dazu, dass in Deutschland im Wesentlichen vier große Konzerne (E.ON, EnBW, RWE und Vattenfall) den Strommarkt beherrschen, meistens sogar regional getrennt. Dadurch kommt es nur zu einem mangelhaften Wettbewerb mit negativen Folgen für den Verbraucher: Preisabsprachen und steigende Kosten, also wieder einmal die unvermeidbaren letzten Auswüchse freier martwirtschaftlicher Logik.“
            https://www.ecoreporter.de/artikel/atomkraft-in-deutschland-1-billion-euro-gesellschaftliche-kosten/

            Folgender Artikel ist zwar schon etwas älter, Fakten bleiben aber Fakten, unabhängig von der Jahreszahl:
            https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/atomenergie-industrie-von-gestern-vom-staat-finanziert-1.2379028

          3. @ Richard Reich

            Die gesamtgesellschaftlichen Kosten in Deutschland werden aber um so höher sein bzw. sind so hoch wie von Ihnen angegeben, weil betriebswirtschaftlich noch nicht abgeschriebene oder abgeschriebene Atomkraftwerke, welche aber noch betriebsfähig sind, in diesem oder nächsten Jahr abgeschaltet werden. Ich rede nicht über Neuerrichtungen in Deutschland.

            Sind bei den von Ihnen genannten Kosten auch die Entschädigungen an die Betreiber für den vorzeitigen Ausstieg enthalten?

            Bei der Angabe der von Ihnen genannten Kosten ist auch zu beachten:

            Der vorhandene Atommüll muss so oder so Endgelagert werden, ob nun weiterbetrieben wird oder nicht. Welchen Einfluss die durch den zusätzlichen Atommüll beim übergangsweisen Weiterbetrieb anfallenden Kosten auf die Gesamtkosten der Endlagerung hätten, ist (mir) nicht bekannt.

            Die realistische Alternative zum Weiterbetrieb haben wir im 1 HJ 2021 gesehen. In naher Zukunft muss wohl noch mehr fossiler Brennstoff verwendet werden, wenn die Atomkraftwerke jetzt abgeschaltet werden. Das ist vielleicht genauso gefährlich bzw. gefährlicher als die Nutzung der vorhandenen Atomkraftwerke.

            Nur zur Sicherheit. Ich bin weder in einer Partei noch soll meine Argumentation als politische Zugehörigkeit aufgefasst werden.
            Ich bin einfach eine Person, die Ihre monatliche Stromrechnung bezahlen muss und sich fragt, warum diese immer höher ausfällt bei gleichzeitiger steigender Verbrennung fossiler Energieträger in Deutschland. Und dies wird mir dann als erfolgreiche Energiewende verkauft….

          4. @ Leftutti

            „1. AKWs werden von wenigen privaten Firmen auf relativ freien Märkten betrieben. Wie wollen Sie diese dazu zwingen, ihre Gewinne zweckgebunden zu investieren. Das klingt nach Kommunismus.“

            Antwort:
            Indem die Atomkraftwerksbeteiber eine Art Abgabe (in den EEG Umlagetopf?) entrichten müssen und der Staat subventioniert anschließend.
            Wo ein Wille da ein Weg. Gesetzte sind auch nur Menschengemacht und es ist eine Aufgabe der Politik dafür Lösungen zu finden.
            Vielleicht auch ohne, dass man direkt den Kommunismus ausruft und alles verstaatlicht.

          5. @Richie Rich, eine solche gewinnbasierte Umlage wäre sicherlich im Prinzip eine gute Idee.

            Sie haben allerdings meinen Punkt 2 außer Acht gelassen: AKWs machen keine Gewinne, sie sind per se stark defizitär und werden seit Jahrzehnten lange vor der EEG nur durch sehr hohe Subventionen am Laufen gehalten. Abgaben und Subventionen auf vorhandene Subventionen können nicht wirklich der Weisheit und Logik letzter Schluss sein. Es sei denn, man denkt im Sinne eines unverantwortlichen Politikers aus den CDU/CSU-geführten Regierungsbündnissen seit 1982. Da scheint alles möglich, was nur absurder als Absurdistan klingt. Und das auf Ideologie-Basis von Atomminister F.J. Strauß von 1955, dessen gescheiterte Utopien noch immer irgendwo unser Denken zu beeinflussen scheinen.

            Aus gegebenem Anlass betone ich ausdrücklich und explizit für alle Wort- und Zwischenzeilendeuter: Ich rede von CDU-geführten Regierungsbündnissen seit 1982, nicht von Ihnen oder anderen Kommentatoren persönlich, und bringe Sie und andere auch nicht im Ansatz damit in Verbindung. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

            Aus ökonomischer und ökologischer Sicht wäre es meiner Ansicht nach in Ihrem Modell sinnvoller, eine derartige Umlage auf Übergangstechnologien wie die ohnehin noch lange laufenden Kohle- und Gaskraftwerke zu erheben. Diese produzieren noch zu ansatzweise vergleichbaren Gestehungskosten wie die Regenerativen und laufen ohnehin bis zu weiteren 17 Jahren (Kohle) oder vielleicht länger (vorzugsweise Gas), wir werden sehen: Die bis zur Versorgungssicherheit durch Erneuerbare Energien notwendigen Gaskraftwerke müssen so gebaut werden, dass sie auf klimaneutrale Gase (H2-ready) umgestellt werden können. (Ausschnitt aus dem heute veröffentlichten Ampel-Sondierungspapier).

            Ökonomie geklärt, zur Ökologie: Bei aller berechtigten Aufgeregtheit darf auf keinen Fall Ökologie mit isoliertem Klimawandel verglichen oder gar in Konkurrenz gesetzt werden. Die alten drängenden und verdrängten Probleme wie Ozonloch, Artensterben, Waldsterben, Wasser-, Boden,- Luftverschmutzung und vor allem anderen Radioaktivität verschwinden zwar zusehends aus der medialen Diskussion und dem individuellen Bewusstsein, nicht aber aus der Realität. Die ist einfach ekelhaft penetrant real und immer da, allen Medien und Befindlichkeiten zum Trotz.

            Aktuelle Klimaproblematik gegen „alte“ Umweltproblematik auszuspielen, ist vielleicht politisch oder medienwirksam, aber nicht hilfreich und extrem perfide. Das wirkt manchmal schon fast schizophren mit skurrilen Zügen. Langhaarige, bunte und zur Erkenntnis gewaschene Pseudolinke tanzen im Eisbärenkostüm Hand in Hand mit AfD-Affinen vor Atomkraftwerken, deren Lebensdauer schon lange überschritten ist. Ein empfehlenswerter, durchgehend interessanter Beitrag, die Gegner kommen ab etwa Minute 05:00 zu Wort:
            https://www.ardmediathek.de/video/exakt/atomkraft-nein-danke/mdr-fernsehen/Y3JpZDovL21kci5kZS9iZWl0cmFnL2Ntcy8yNzkyMjEwNy0xZTBkLTQzMjQtYjc4My1lZmJiNjg1MmQwZGM/

            Ich unterstelle natürlich nicht Ihnen persönlich, auch nur ansatzweise so zu denken. Ich möchte die interessanten Erkenntnisse aber auch nicht leugnen und verschweigen. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.
            Ich darf Sie im besten Sinne zitieren: „Bevor unsere Füße nass werden oder die Lichter ausgehen!!!“. Wenn, dann passiert beides, nicht entweder, oder. Fragen Sie die bereits wieder vergessenen Flutopfer in NRW und Rheinland-Pfalz, die nach wie vor in Behelfsbauten hausen.

            Ich erlaube mir ausnahmsweise, auf Ihre Frage zum Post von Richard Reich einzugehen, da ich seine verlinkten Artikel und zugrunde liegenden Studien natürlich ebenfalls bestens kenne und im Netzwerk bei der Forschung, Datenerhebung und Auswertung über einige Jahre hinweg daran beteiligt war. Die Zahlen beziehen sich auf die Jahre 2007 bis 2019. Die Entschädigungen an die Betreiber für den vorzeitigen Ausstieg sind in der Studie nicht enthalten, die müssen Sie bei Bedarf noch hinzu addieren. Was Abschreibungen betrifft, ist Ihre Fragestellung etwas vage bzw. seltsam: Betriebswirtschaftlich noch nicht abgeschriebene oder abgeschriebene Atomkraftwerke, welche aber noch betriebsfähig sind. Ob es ersteres noch gibt, ob letzteres in der betriebswirtschaftlichen Berechnung Sinn macht, wage ich an dieser Stelle nicht zu beurteilen. In der Studie geht es um gesamtgesellschaftliche und externe Kosten bis 2019. Die freien Neutronen sind noch viele Jahrtausende aktiv und somit betriebsfähig. Ob letzteres für die umgebenden Materialen auch gilt, wird sich zeigen. Mit jedem weiteren Jahr wird es schlimmer und teurer, lesen Sie doch einfach die verlinkten Artikel von Herrn Reich.

            Welchen Einfluss die durch den zusätzlichen Atommüll beim übergangsweisen Weiterbetrieb anfallenden Kosten auf die Gesamtkosten der Endlagerung hätten, ist (mir) nicht bekannt. Da sind Sie nicht allein, weil niemand die Gesamtkosten der Endlagerung kennt. Weil es noch nicht einmal ansatzweise eine Idee für die Endlagerung gibt, und das weltweit. Es wäre schon schön und hilfreich, nur die Kosten für den Rückbau eines einzelnen AKW annähernd realistisch beziffern zu können. Doch selbst da gibt es noch keine Blaupause, keinen Anhaltpunkt, nur ständig steigende Zwischenstände, die selbst den Flughafen BER als Kinderspielplatz erscheinen lassen.

            Auch ich bin eine Person, die Ihre monatliche Stromrechnung bezahlen muss und sich über ständig steigende Preise ärgert. Persönlich nutze ich seit vielen Jahren Vergleichsportale bzw. automatisierte und funktionierende Dienstleistungen von Startups wie SwitchUp-Tarifaufpasser , buche und fördere dort automatisiert den günstigsten Ökostrom und zeige meinem völlig abgehobenen Grundversorger den ganz langen dicken Mittelfinger. Trotz aller Preiserhöhungen fahre ich damit auch heute noch günstiger, als vor 15 Jahren beim regionalen Grundversorger.

            In Kombination mit einfachen Maßnahmen beim Heizen, die in der Heizperiode täglich maximal 5 Minuten in Anspruch nehmen, ergibt sich ein enormes Energie-Einsparpotenzial als Erste-Hilfe-Maßnahme. Doch das ist ein anderes Thema zu einem verwandtem Artikel auf FMW, das so manchem als arrogant und selbstgefällig erscheint. Auch wenn das oft Leute sind, bei denen die Klospülung ohne Strom nicht funktioniert, was dann echt zum Problem werden kann. Bei mir gab es bisher bei Stromausfällen keine Probleme mit der Klospülung.

            Aus gegebenem Anlass gilt für den letzten Absatz. Ähnlichkeiten mit tatsächlichen Begebenheiten oder lebenden oder verstorbenen Personen sind rein zufällig.

          6. @ leftutti.

            Zu Ihrem Punkt 1, dass die Atomkraftwerke keine Gewinne abwerfen.

            Da muss man meiner Meinung nach schon zwischen gesellschaftlichen Geamtkosten (die Sie aufführen und sich auch in der Studie des DIW wiederfinden und die auch die Kosten der Endlagerung enthalten) und Gewinnen für die Betreiber unterscheiden.

            In den Gesamtkosten für Atomkraft in Deutschland sind Investitionen (aus den 50 er 60 er für Forschung und Entwicklung, Bau etc. enthalten und unter dieser Berücksichtigung ist Atomkraft unbestreitbar defizitär.

            Da bin ich ganz bei Ihnen.

            Diese Kosten sind zugegeben einmal angefallen, es handelt sich aber nicht um aktuelle Betriebskosten für die Atomkraftbetreiber.

            Die Betreiber der noch aktiven Atomkraftanlagen machen zur Zeit sehr wohl noch Gewinne mit dem Betrieb der Atomkraftanlagen, die aber in den Unternehmen „verschwinden“!

            https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/atomausstieg-umsatz-mit-atomstrom-kann-die-kosten-nicht-decken/13017890-2.html

            Zitat auf Seite 2:“ „Sinnvoller wäre es gewesen, die Kernkraftwerke in Deutschland noch 15 Jahre weiter laufen zu lassen, damit diese die Chance gehabt hätten, eine gesamtwirtschaftlich positive Rendite zu erzielen“, sagt Berater Kruse. Erst dann wäre die Gewinnschwelle mit den Meilern erreicht worden.“

          7. Bezüglich der Auswahl des Stromlieferanten noch eine weitere kleine Anmerkung:

            Ich beziehe lieber meinen Strom bei den örtlichen Stadtwerken und Nutze lieber keine Vergleichsportale oder Start-Ups, die dann den billigsten Öko- Stromanbieter auswählen. Meine Stadtwerke haben auch gute Verträge im Angebot. Teurer wird es nun bei allen Anbietern…

            Der betriebswirtschaftliche Gedankengang dahinter:

            Ich vertraue meinen örtlichen Stadtwerken, dass diese langfristigere Verträge zur Beschaffung des Stroms abschließen. Außerdem kenne ich die Anlagen, welche von den Stadtwerken betrieben werden.

            Mit billig Anbietern werden wahrscheinlich bald noch so einige auf die Nase fallen.

            https://www.wiwo.de/unternehmen/energie/steigende-energiepreise-naechster-stromanbieter-meldet-insolvenz-an-beginnt-jetzt-die-pleitewelle/27718024.html

            Da werden bald einige Personen (allgemein gemeint) wohl wieder in der Grundversorgung landen ;-)

            Willkommen in der inflationären Zeitenwende.

            By the way..

            Gut das die EEG Umlage sinkt! Blöd nur das die Netzentgelte diese Einsparung voraussichtlich zunichte machen wird…

          8. Jetzt hatte ich auch mal Zeit, mir den Beitrag aus der ARD Mediathek anzuschauen.

            Jetzt erklärt sich für mich einiges.

            Wer anscheinend auch nur eine Position (und Parteien haben ja im Regelfall sehr viele Positionen) gut oder schlecht findet, der ist zu dieser Partei affin.

            Dann bin ich glaube ich affin zur SPD, zur CDU/CSU, zur FDP, zu den Grünen, selbst zu den Linken und nun auch noch zur AFD …kurz gesagt zu allen Parteien. Ich habe bei jeder Partei mindestens eine Position (naja…außer diesmal bei der CDU/CSU…kleiner Scherz im Bezug zum Thema Wahl-O-Mat;-) gut gefunden.

            Das man dies „von außen“ so sehen kann ist für mich eine neue Erkenntnis!

            Und vielleicht noch, dass das DIW eine gute Studie über das Menschheitsthema Atomkraftnutzung und deren gesamtheitlichen Kosten gemacht hat.
            Die verbesserungswürdige bzw. weggelassene betriebswirtschaftliche Betrachtung eines vorübergehenden Weiterbetriebes der Atomkraftanlagen liegt aber wohl daran, das es ein staatliches Institut ist (Politisch gelenkt und mit Steuergeldern finanziert)
            Wie sagt man so schön, der Staat ist der schlechteste Unternehmer…..meiner Meinung nach leider auch in diesem Fall ;-)

          9. Nach „nur“ 75 Jahren endlich in der Gewinnzone. Beeindruckend… Und das auch nur vielleicht, da der von Ihnen verlinkte Artikel mehrmals erwähnt, der Betrag sei niedrig gegriffen, die Rechnung untertreibe sogar eher.

          10. Ich hätte den Eisbären ubrigens aber auch ehr als AFD affin eingruppiert…. Der ist da rumgehüpft und gebrüllt hat der auch oder? ;-)

          11. @Richie Rich, ich will nicht dauerhaft als Informations- und Recherchequelle für Sie dienen, vor allem, wenn Sie dann nur vereinzelte passende Halbsätze aus dem Zusammenhang reißen und in neue, halbgare Gegenargumente zu verstricken suchen.

            Also hier ein letztes Mal, dann ist dieser inzwischen völlig uferlose Thred für mich erledigt:
            Rainer Klute, der im Video befragte Vorstand von Nuklearia e.V., vertritt nicht anscheinend oder zufällig nur eine einzelne Position der AfD, sondern steht in engem Zusammenhang mit dieser Partei, ist also ohne Zweifel zumindest affin. Selbiges gilt für andere Mitglieder des Vereins umso mehr.

            https://twitter.com/rainer_klute/status/1126060688500244481?lang=en
            https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearia#Aktivit%C3%A4ten
            https://sochi2014-nachgefragt.blogspot.com/2017/06/die-unertragliche-zufalligkeit-der.html
            https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/klimakrise-die-renaissance-der-atomlobby-a-75d4c673-7b99-46cd-82b0-d7037d2ff407
            https://umweltfairaendern.de/2021/03/die-afd-nuklearia-die-atomenergie-der-strahlenschutz-und-die-endlagersuche-fuer-atommuell-den-es-nach-impfungen-von-afd-und-nuklearia-gar-nicht-mehr-geben-muss-und-eine-gescheiterte-laufzeitverlaen/

            Der Eisbär hat zwar nicht gebrüllt, hampelt aber lächerlich und kindisch durch die Gegend. Könnte also tatsächlich aus der alternativen Ecke stammen.

    2. Gute Neuigkeiten.

      Emanuel Macron kann sich den Bau von 6 neuen Atom(groß)kraftwerken vorstellen!!! Und neue Small Modular Reactors werden auch schon bald errichtet werden!

      Da werden sich aber die 5 % pseudo Grüne hier im Leserforum wohl grün ärgern. Mitfinanzieren müssen die aber dennoch über den EU Haushalt.

      https://world-nuclear-news.org/Articles/Macron-Nuclear-absolutely-key-to-France-s-future

      Atomkraft ist die Zukunftstechnologie der europäischen Union. Fast niemand interessiert sich in Europa und dem Rest der Welt für die politisch nicht unabhängige Studie des DIW.

      Es gibt also noch einen Hoffnungsschimmer, dass wir mit französischem Wasserstoff zeitnah unsere Wirtschaft günstig CO2 neutral umbauen können.

      1. Naja, genau genommen hat sich Frankreich verpflichtet, den Anteil des Atomstroms bis 2035 auf 50 Prozent (derzeit sind es 70%) herunterzufahren, ein Dutzend alte Reaktoren abzuschalten und zugleich die erneuerbare Energie auszubauen. Von sechs Großkraftwerken ist in Macrons Rede kein Wort zu hören. Das ist nämlich eine Schnapsidee der Rechtspopulistin Marine Le Pen. Die Mini-Reaktoren sind derzeit allerdings bei weitem nicht produktionsreif, ein einziges Modell läuft derzeit in Russland, und das auf einem Schiff. Und auch die französische Industrie hat im Augenblick noch wenig Interesse an den kleinen Reaktoren, weil sie relativ wenig Strom produzieren und herkömmliche Atomkraftwerke nicht ersetzen können.

        Frankreich sollte vielleicht einfach aufhören, mit Strom zu heizen oder zumindest auf Wärmepumpen umsteigen. Durch den angesprochenen „grün(gewaschen)en“ Wasserstoff soll die französische Luftfahrt, Industrie und der Schwerlastverkehr dekarbonisiert werden. Wie kommen Sie darauf, dass nennenswerte Lieferungen nach DE erfolgen? Nicht, dass da Missverständnisse auftreten. Und ob Atomkraft durch EU-Gelder gefördert wird, ist alles andere als beschlossen.

        1. https://www.reuters.com/article/france-nuclear/macron-wants-to-announce-new-nuclear-epr-reactors-before-christmas-le-figaro-idINL1N2RE2PV

          „The impact of Europe’s gas crisis on energy prices, and the knock-on effect on household spending power six months out from France’s next presidential election, had accelerated the decision to commit to EPR technology, the newspaper added.“

          „Early in his presidency, Macron pledged to reduce nuclear’s contribution to France’s energy mix to 50% from 75% by 2035. But the energy crisis is changing the mood in Paris.“

          Die Energiekrise und vermutlich eine gewisse Angst vor den Gelbwesten bringen da anscheinend etwas Schwung in die Sache.

        2. Wir sind Europäer.

          Mit unserer Wirtschaft ist die europäische Wirtschaft gemeint.

          Wer redet den von Wasserstofflieferungen nach Deutschland? Mitnichten wird Frankreich Deutschland mit Wasserstoff beliefern. Blöd sind die nicht.

          In Deutschland haben wir doch bessere Alternativen (Aktuell hauptsächlich in der Theorie).

          Und warum sollen die Franzosen den aufhören mit Strom zu heizen?

          Also meine französischen Freunde hinter der Grenze verbrauchen lieber günstigen Strom als teures Gas aus Russland, von dem sie sich auch nicht abhängig machen wollen. Und Wärmepumpen sind denen (viel) zu teuer in der Anschaffung und die verbrauchen auch Strom.

          Also wenn ich denen mit Wärmepumpen komme, lachen die mich aus.

          Da treffen gefühlt immer zwei Welten aufeinander.

  2. @Markus

    Ja eh…eben noch nicht konkurrenzfähig.

  3. Falls der Klimawandel abläuft wie behauptet, dann wäre es jetzt Zeit, jeden verfügbaren Cent in die KLIMAANPASSUNG zu stecken.

  4. Mein persönliche Art, mit dem Klimawandel umzugehen.

    Ich habe schon 2020 massiv in Uranminen, in den Weltmarkführer von Turbinen für SMR Anlagen und seit Anfang dieser Woche in physisches Uran investiert. (Hoffentlich werde ich jetzt nicht ausgebürgert ;-)

    Grund: Der Rest der Welt (Außer ein paar unwesentliche Staaten) wird wahrscheinlich Übergangsweise auch auf diese Technologie setzten.

    Mit den Gewinnen werde ich mir hoffentlich in absehbarer Zeit den Bau eines energieautarken Hauses leisten können ;-) Das wäre dann ein Bestandteil meines Beitrages zum Klimaschutz ;-)

    Die Krux am Klimaschutz ist ja unter anderem, dass dieser erst einmal hohe Investitionen verlangt ;-) Leider Realität ;-)

  5. @leftutti

    Natürlich haben nur Sie die Weisheit mit Löffeln gefressen. Sie gehören zu den Guten und die anderen Dummköpfe sind alles Klimakiller. Nur Sie sind für Innovationen und wissen wie wir schon morgen dezentral und hypermodern unsere Energie erzeugen.
    Einfach alles vorhandene Abschalten und dann wird das schon. Schon morgen stehen uns Unmengen an Geld und Rohstoffen zur Verfügung, um Ihre Visionen in die Tat umzusetzen. Da fehlt es den durchschnittlichen dummen Deutschen nur an Veränderungswilligkeit.

    Nur Sie sind Bereit sich zu ändern und diese Horde von Unwissenden und natürlich dummen Menschen weiß nicht wie es laufen muss. (Arroganz lässt Grüßen)

    Wenn alle so wie Sie wären, dann wäre die Welt doch besser oder?

    Sie haben vielleicht nur Vergessen, dass alles auch eine Preis hat.

    Im dem Sinne. Lieber Gott las die Menschen hier im Forum die Weisheit von Leftutti zukommen und verändere die Welt dann in seinem Sinne.

    Letzte Frage:
    An welche Adresse dürfen den Rechnungen für die zum teil utopischen Vorstellungen geschickt werden? ;-)

    1. @Richie Rich, wenn purer Sarkasmus und persönliche Angriffe jegliche Vernunft und Argumente ersetzen, deutet das darauf hin, dass ein Volltreffer mitten ins Schwarze erzielt wurde.

      1. Ich rede nicht von Guten und Bösen oder Dummköpfen
      2. Ich rede nicht von Horden an Unwissenden oder dummen Deutschen
      3. Ich rede lediglich von Mentalität hinsichtlich Veränderungsbereitschaft und Sicherheitsdenken, wie übrigens auch @Lausi, der von Ihrer „Kritik“ verschont bleibt
      4. Ich rede von der Mehrheit der Kommentatoren, sollte aber besser sagen, der Kommentare. Mein Fehler!
      5. Ich rede nicht von morgen, sondern einem Zeitraum von immer bis zu noch 17 Jahren

      All das wüssten Sie sicher, wenn Sie sich einmal die Mühe machen würden, die Texte auch zu lesen und Ihre Wut und Ablehnung etwas zu zügeln. Die Rechnungen dürfen Sie mir schicken, ich bin mir sicher, dass mich eine satte Rückerstattung erwartet 😛

    2. @Richie Rich – nun hacken Sie doch nicht so auf Herrn @Leftutti herum – immerhin halten Sie den menschengemachten Klimawandel auch für eine große Gefahr – das ist doch schon mal eine Gemeinsamkeit. Bei den Atomkraftwerken scheint zwar eine Uneinigkeit zu bestehen (wobei ich Ihre Sichtweise durchaus teile), aber AKW’s alleine werden auch nicht ausreichen um die „Klimawende“ zu schaffen. Da muss noch sehr viel mehr geschehen – vor allem eine internationale Zusammenarbeit. Aber gut, dass Sie schon mal ein paar Uran-Klumpen im Keller gebunkert haben… ;-)

      1. @ Lausi

        Ok. Ich fand es nur unpassend, dass hier 95 % der Leser als Veränderungsunwillig und als (Sicherheits-) Bedenkenträger abgestempelt wurden.

        ;-)

  6. @ Leftutti

    „wenn purer Sarkasmus und persönliche Angriffe jegliche Vernunft und Argumente ersetzen“

    Das trifft genau auf Ihren hochmütigen und arroganten Kommentar zu.

    „Bestes Beispiel sind geschätzte 95% der Leser hier auf FMW. Oder sagen wir besser, der Kommentatoren.“

    Auf meine Argumente sind Sie gar nicht Eingegangen, sondern Sie beleidigen einfach 95 % aller Leser von FMW, da Ihnen anscheinend Argumente ausgegangen sind. Haben Sie wohl gar nicht gemerkt oder?

    „Die Rechnungen dürfen Sie mir schicken, ich bin mir sicher, dass mich eine satte Rückerstattung erwartet .“

    Das kann ich mit gut bei Ihnen vorstellen, dass Sie gerne subventionierte Rückerstattungen erhalten würden ;-)

    1. @Richie, als absolut demokatisch gewählter Finanz-Kanzler Deutschlands und Sie als mein noch demokratischer gewählter Vize erwarte ich einen freundschaftlichen Umgangston in den Kommentaren! Seid nett zueinander – denn wir stehen in der Öffentlichkeit und dienen daher als Vorbild..
      Entscheidend: nach Erkenntnis streben und Denkräume öffnen – ohne Andere „herunter zu putzen“..

      1. Und vergessen Sie nicht, das neben der Finanz-Kanzler Funktion noch das EZB Präsidium mit Marcello wartet. Wenn der Umgangston dann hier ein Vorbild ist, vielleicht kommt Marcello dann mal zu Boom&Bust.

      2. Es lag mir Fern jemand ungerechtfertigt „herunter zu putzen“.

        Eine Aussage von Herrn Leftutti hatte mich wohl zu sehr provoziert und die Antwort war zugegeben sehr Harsch. Dafür Entschuldige ich mich an dieser Stelle.

        @ Leftutti

        Gerne können wir inhaltlich Diskutieren und persönliche Angriffe unterlassen. Ich habe Ihre Argumente durchaus gelesen und fand einige Punkte auch sehr lehrreich und informativ.
        Meine Gegenargumente waren aber auch nicht im Sinne einer generellen Ablehnung dieser Vorstellungen zu verstehen, sondern ich habe den Grund meiner Bedenken gegenüber gewissen Vorstellungen und dem Verlauf der Energiewende in Deutschland dargelegt. Und in dem Zusammenhang möchte ich dann auch nicht in die Schublade eines pauschalen „Ablehners“ der Energiewende etc. gesteckt werden (So wie vermutlich auch die anderen 95% der Leser das nicht möchten).

        In dem Sinne. Ich begrabe von meiner Seite das Kriegsbeil ;-)

        1. @Richie, bravo Herr Vize-Finanz-Kanzler!

  7. Der Volltreffer war wohl, dass sich 95% der FMW Leser der extremen, immer aneckenden Meinung ,des Obergescheien anpassen sollten..Es ist doch ganz einfach,der Energiewandel sowie der Wechsel auf E- Autos kann nur fliessend funktionieren.
    Einem 10Jährigen käme nie in den Sinn das alte Velo wegzuwerfen bevor er das neue hat.

    1. Ein allerletztes Mal: Ich habe ursprünglich geschrieben, Oder sagen wir besser, der Kommentatoren. Es gibt sicherlich unvergleichlich mehr Leser als Kommentatoren. Und in einem zweiten Kommentar habe ich mich umgehend nochmals selbst korrigiert, dass es mein Fehler war und ich besser sagen sollte, 95% der Kommentare. Und das reduziert die Anzahl der Kommentatoren nochmals enorm, weil einige wenige den Großteil an Kommentaren absetzen. Leider hat es sich eingebürgert, dass ständig Fakten und Wahrheiten verdreht werden, auch wenn sie schwarz auf Weiß für jedermann nachzulesen sind.

      Ebenso war ich es, der mehrfach von einem recht langfristigen, also fließenden Wechsel mit einer Übergangszeit von bis zu 17 Jahren schreibt. Was soll also der ganze Quatsch? Was wollen Sie damit bezwecken?

      1. Lieber Lefttutti.

        Ob Sie nun Leser oder Kommentatoren geschrieben haben macht keinen Unterschied in der Sache. Letztendlich haben Sie eine Gruppe von Menschen in eine Schublade gesteckt und über sie geurteilt. Das ist im Übrigen ein gern genutztes Stilmittel von Extremisten um Stimmung gegen Andersdenkende zu machen (Ich hoffe das war nicht ihre Absicht).

        Denken Sie einmal darüber nach.

        Nur weil in Kommentaren nicht 100 % Ihre Meinung vertreten wurde, haben Sie pauschal eine Menschengruppe als Veränderungsunwillig und nicht Einsichtig eingruppiert, da sie sich anscheinend in Ihrem Verständnis nicht so Ändern wollen, wie Sie das für Richtig und Nötig halten.

        Vielleicht sollten Sie aufhören sich zu rechtfertigen und sich einfach dafür entschuldigen.

        1. Lieber Oberster Richter,

          die beiden Begriffe „Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken“ stammen ursprünglich von Lausi, der diese in einem persönlich an mich gerichteten Kommentar zur Sprache brachte. Und ich habe ihm persönlich in einem Kommentar an @Lausi zugestimmt. Was mischen Sie sich eigentlich ständig ein, wenn zwei Erwachsene sich unterhalten?

          Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken sind sind weit entfernt von „über jemanden urteilen, Stimmungsmache oder uneinsichtig“. Es sind stark konservative bis reaktionäre Werte, und ich meine das im neutralen Sinne des Wortes:
          https://www.duden.de/rechtschreibung/reaktionaer

          Wenn Sie mich deshalb mit gleich Extremisten auf eine Stufe stellen, gilt das also umso mehr auch für Lausi als Urheber dieser Begriffe. Und er hat gleich ein ganzes Volk damit belastet und „verurteilt“.

          @Lausi, ich hoffe, du verzeihst mir, wenn ich dich künftig mit @Extremistenführer anspreche 😂😉

          1. Lieber Leftutti.

            Der Herr Lausi hat eine allgemeine Aussage an Sie geschrieben und Sie haben diese gerne verwendet, um dann erst Einmal konkret 95% der Leser und Kommentatoren zu denunzieren.

            Dann haben Sie das relativiert (aus Einsicht???) und auf Kommentare begrenzt. Was es auch nicht besser macht.

            Jetzt machen Sie weiter und halten sich für Erwachsen und unterstellen mir eine kindlichen Charakter, was wieder einer Denunzierung meiner Person gleichkommt.

            Schade das Sie nicht über Ihren Schatten springen können und sich anscheinend immer im Recht wähnen.

            Vergessen Sie es einfach und bitte bitte keine erneute Rechtfertigung zu Ihren nett gemeinten Aussagen ;-)

          2. Lieber Sinndeuter und Wortverdreher,

            das müssen Sie schon mir überlassen, wann ich eine Antwort auf Kommentare abgebe, die persönlich an mich gerichtet sind. Wenn Ihnen das nicht gefällt, hören Sie einfach auf, mich anzuschreiben oder über mich in der dritten Person zu schreiben, wie Sie es immer so gerne tun.

            Ich möchte mich doch auch mit Ihnen nur so unterhalten, wie zwei Erwachsene es normalerweise tun. Was aber offensichtlich nicht funktioniert, weil es Ihnen entweder an den Möglichkeiten oder am Willen dazu mangelt. Ich würde mich ja auch gerne entschuldigen für Verurteilungen oder Denunziationen. Also zitieren Sie auch nur einen Satz von mir aus diesem Thread, auf den einer dieser Vorwürfe objektiv zutrifft. Wohlgemerkt, objektiv und nicht frei interpretiert oder von Ihnen so empfunden.

            Und erklären Sie mir bitte auch gleich noch, warum das hier eine „allgemeine Aussage“ ist:
            Die Energiewende scheint auch an der Mentalität der Deutschen zu scheitern (Sicherheitsdenken, Veränderungsunwilligkeit etc.) und das hier eine konkrete Denunziation:
            Mit der Mentalität der Deutschen hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken gebe ich dir völlig recht.

            Ehrlich, ich will mich bessern und entschuldigen. Dafür muss ich aber erst verstehen, was ich falsch gemacht habe, wo die Unterschiede solcher Aussagen liegen, was an „allgemeinen Aussagen“ über ein Volk besser ist, als dieselbe Aussage über eine Gruppe aus diesem Volk.

            Danke!

          3. @Leftutti – sag einfach, dass du viele Kommentatoren hier für ziemlich rechts und AfD-affin hältst, aber das nicht zwingend bedeutet, dass diese auch veränderungsunwillig und übertrieben sicherheitsorientiert sind – und damit kann das Kriegsbeil dann wieder begraben werden… ;-)

          4. @Lausi, prinzipiell sehr guter Vorschlag! Allerdings habe ich immer große Probleme mit diesen richtungsweisenden Einstufungen in Relation zu einer sich ständig verschiebenden sog. Mitte. Du wärst erstaunt, wie sehr mich Zeit meines Lebens, schon am Gymnasium und an der Hochschule bis heute, die wirklich Linken genervt haben und noch immer nerven. Selbiges gilt für die wahren Rechten. Und mit beiden meine ich kleine, aber laute und omnipräsente Rand-Gruppierungen, bei denen diese Strömungstendenzen eindeutig und nicht verhandelbar sind.

            Sagen wir es mal so: Ich halte einige, gar nicht einmal so viele Kommentatoren hier für sehr konservativ mit Tendenz zum Reaktionären (im neutralen Sinne des Wortes). Das bedeutet aber nicht zwingend, dass diese auch veränderungsunwillig und übertrieben sicherheitsorientiert sind. Somit ist das Kriegsbeil begraben, bis ich mir das nächste Mal erlaube, einmal mehr meine denunziatorischen linksradikalen Ansichten zwar sachlich, höflich und nicht persönlich, aber dennoch schriftlich zu äußern.

            P.S. Hast du bei dem ganzen Tohuwabohu uns Shitstorm eigentlich mitbekommen, dass ich dir mit der Mentalität der Deutschen hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken völlig recht gebe? Also bis dann, alter Extremistenführer 😉

          5. Lieber @Leftutti,
            Einsicht ist der erste Schritt zu Besserung! Schön, dass Sie Ihre Fehler eingestehen und endlich aufhören wollen, sich hier zu rechtfertigen.
            Es freut mich auch, zu lesen, dass Sie in Zukunft hier sachlich, höflich und nicht persönlich werdend auftreten wollen. Das haben Sie ja bislang leider nicht mal bei der Anrede geschafft („Lieber Oberster Richter“ (sic!), „Lieber Sinndeuter und Wortverdreher“).

          6. Lieber @Friedensstifter, da haben Sie mich falsch verstanden. Ich will nicht aufhören, mich zu rechtfertigen, weil es nichts zu rechtfertigen gibt. Ich werde weiterhin meine freie Meinung und meine Ansichten zu verschiedenen Themen sachlich, höflich und nicht persönlich äußern und vertreten, wie ich es schon immer getan habe.

            Ganz im Sinne von Markus Fugmann: Nach Erkenntnis streben und Denkräume öffnen, vor allem der Umgangston sollte zumindest immer im akzeptablen und zivilisierten Rahmen bleiben, trotz aller gegensätzlichen Ansichten und legitimen Meinungsvielfalt. So werden Sie von mir wie bisher niemals persönlich an oder über einen Kommentator gerichtete Worte auf grenzwertigem Niveau lesen, wie „Obergescheiter, Extremist, arroganter Herr oder Schönredner“.
            Harmlose Begriffe wie Sicherheitsdenken, mangelnde Veränderungsbereitschaft u. ä. allerdings schon, da ich mich ja sprachlich irgendwie ausdrücken muss, um meine Ansichten zu kommunizieren. Solange diese von mir verwendeten Attribute alles andere als beleidigend, persönlich, verurteilend, denunzierend oder arrogant sind, tue ich mich nach wie vor schwer, Sie und Ihre Interpretationen mir gegenüber zu verstehen.

            @Markus Fugmann hat dieses Mal Richie Rich ob seines Umgangstons nett und freundlich ermahnt. Auch ich habe schon, völlig zurecht, etwas Tadel und einen Verweis von ihm erhalten. Persönlich genießen Sie, warum auch immer, das Privileg, von @Markus Fugmann nie ermahnt oder gar „zensiert“ zu werden, egal wie beleidigend und persönlich Sie werden. Und das leider immer öfter. Das mag an Ihrer langjährigen und hyperaktiven „Mitgliedschaft“ zur FMW liegen, was auch Ihre höchstrichterlichen Urteile erklären mag, wer nun zur FMW-Gemeinde gehört und passt oder nicht.

            Bitte verzeihen Sie, doch mit Ihren unendlich vielen Nicknames tue ich mich nach wie vor sehr schwer. Deshalb bin ich manchmal etwas unsicher, wie ich Sie ansprechen soll. Alleine in diesem Thread Richie Fan, Friedensengel, Wechselwähler, Einer der 95 prozentigen ( nicht ganz hundert ?) und nun auch noch Peacemaker. Da kann man schon etwas durcheinander kommen 😵

            P.S. Bevor ich es vergesse, zurück zur Sachlichkeit und zum Erkenntnisgewinn: Ich hatte Sie gebeten, mir zu erklären, warum das hier eine „allgemeine Aussage“ ist:
            Die Energiewende scheint auch an der Mentalität der Deutschen zu scheitern (Sicherheitsdenken, Veränderungsunwilligkeit etc.) und das hier eine konkrete Denunziation:
            Mit der Mentalität der Deutschen hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken gebe ich dir völlig recht.
            Und war nicht ich es, der mehrfach von einem recht langfristigen, also fließenden Wechsel mit einer Übergangszeit von bis zu 17 Jahren schreibt?
            Gibt es da schon Ansätze, Fortschritte, irgendwas?
            Zwei einfache Fragen, ich bitte um Antworten.

          7. Lieber @Leftutti,
            da scheinen Sie etwas durcheinander zu bringen. Ich habe hier im Thread bislang keinen anderen Kommentar abgegeben. Wie kommen Sie darauf?

            Ich hingegen habe mich wohl getäuscht, dass Sie Einsicht zeigen würden. Sie erzählen hier mit vielen Worten gebetsmühlenartig die Geschichte, dass Sie immer höflich und sachlich auftreten würden, auf meine Zitate gehen Sie aber mit keiner Silbe ein. Und das sind nur zwei relativ harmlose Beispiele für Ihr perma-aggressives Auftreten hier. Freilich immer schön verpackt in wohlklingende Worte, aber im Grunde nur auf Krawall aus.
            Sie erinnern mich an den Geisterfahrer, der wirklich glaubt, dass ihm hunderte Geisterfahrer entgegen kommen.

  8. @ Herr Finanzkanzler, sie haben den Falschen getadelt.Wenn 95% der Teilnehmer der BESTEN PLATTFORM DER WELT ( Ihre Bürger) kritisiert werden, sollten sie den Krtiker tadeln und nicht ihren Vize,sonst kommt die Retourkutsche bei den nächsten Wahlen.

  9. Einer der 95 prozentigen ( nicht ganz hundert ?)

    @Friedensengel, sie haben recht, der arrogante Herr will seinen Fehler mit allen Mitteln schönreden, während sich der rechthabende, überanständoge Richie noch entschuldigt.

  10. Alles in der EU soll vergemeinschaftet werden, nur bei der wichtigen Energie will DE den Alleingang.Wieviel Schaden muss angerichtet werden bis der deutsche Michel trotz Klimawandel im Winter verfriert?
    Googeln- Kernenergie Osteuropa-

    1. @Eskimo, was ist verfrieren? Googeln bringt da nichts.
      Google sagt aber, bei der wichtigen Energie ist Europa einig. Und Google sagt auch, mit Kernkraft kann man wenig heizen. Interessantes Thema also, wie meinen Sie das genau?

      1. Was Google sagt, scheint nicht immer zu stimmen.

        Neben der Finanzpolitik scheint nun auch die Energiepolitik Europa weiter zu spalten.

        Frankreich führt die Allianz gegen die deutsche Kimapolitik und hat meiner Meinung nach die stärkere Position. Sowohl bei der Finanz, als auch bei der Energiepolitik (Ohne das ich persönlich das jetzt gutheißen möchte. Das ist aber wohl die Realität)

        https://www.handelsblatt.com/politik/atomenergie-diese-eu-laender-setzen-im-kampf-gegen-den-klimawandel-auf-atomkraft/27673152.html

  11. Putin hat nicht nur Öl und Gas, er verkauft den Ungarn auch noch Atomkraftwerke die von der EU finanziert werden.Die EU kann dann bei Ungarn Atomstrom kaufen mit 2% Gönnerrabatt.
    Die EU kann nur hoffen ,dass Putin an einem Lachkrampf erstickt und sein Nachfolger unter Scholzomat – Niveau ist.

    1. Joahoahaha.hier ist ja was los .😁

  12. @ Peacemaker und Friedensengel, bitte erklären Sie dem selbstherrlichen Herr Leftutti, dass ihr nichts mit dem Multinick zu tun habt und dass seine Anschuldigungen willkürlich aus der Luft gerissen sind.Also wieder pauschale Anschuldigungen querbeet.FMW kann es vielleicht bestätigen.

    1. @Multinick, es fehlen noch Richie Fan, Wechselwähler, Einer der 95 prozentigen ( nicht ganz hundert ?). Und bevor alle abgearbeitet sind, taucht aus dem Nichts ein Multinick auf? Wer soll da querbeet und aus der Luft gerissen noch den Überblick bewahren. Ob FMW da noch helfen kann, ich bin skeptisch. Da genießen Sie doch ohnehin schon Narrenfreiheit und Multi-Artenschutz.

      Was bleibt, sind nach wie vor die fehlenden Antworten auf meine Fragen zum Erkenntnisgewinn: Ich hatte Sie gebeten, mir zu erklären, warum das hier eine „allgemeine Aussage“ ist:
      Die Energiewende scheint auch an der Mentalität der Deutschen zu scheitern (Sicherheitsdenken, Veränderungsunwilligkeit etc.) und das hier eine konkrete Denunziation:
      Mit der Mentalität der Deutschen hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken gebe ich dir völlig recht.
      Und war nicht ich es, der mehrfach von einem recht langfristigen, also fließenden Wechsel mit einer Übergangszeit von bis zu 17 Jahren schreibt?
      Gibt es da schon Ansätze, Fortschritte, irgendwas?

      Zwei einfache Fragen, mehrmals gestellt. Die FMW bittet um Antworten.

      1. Scheitern der Energiewende

        Ich erlaube mir mal die inhaltliche Frage aufzugreifen, woran die Energiewende scheitert?

        Zunächst mal denke ich, dass da langfristig nichts scheitert. Es ist eben so, dass Leben und Lebensstandard der Menschheit heute durch Öl möglich wurde und weiterhin Öl benötigt.

        Die Technik schreitet voran und Solarenergie hat das Potential spottbillig zu sein. Das wird kommen.

        In Deutschland wird es aber behindert.

        Wodurch? Bestimmt nicht durch konservativ eingestellte und sicherheitsorientierte Menschen. Solche Menschen wirken doch konstruktiv und stabilisierend. So ernähren sie z.B. die Millionen von erfolglosen Selbständigen, ewigen Studenten und Dauerarbeitslosen mit, zusätzlich zu den Bedürftigen, für die das soziale Netz eigentlich gedacht war.

        Behindert wird es aber durch Subventionen, die einen ohnehin schon bessergestellten Teil der dt. Bevölkerung und chinesische Produzenten bevorteilt hat und Strom für den Rest teurer gemacht hat.

        Behindert wird die Wende aktuell durch Regulierungen, die eine neue Solaranlage finanziell für einen Teil der möglichen Nutzer zu einem Verlustgeschäft machen.

        Behindert wird das Vorankommen neuer Technologie auch ganz allgemein durch hohe Steuern und Abgaben, weil sie den Spielraum für private Investitionen verengen, während die Mittel vom Staat nicht investiv verwendet werden. (Und wenn doch einmal investiert wird, dann naturgemäß mit Verlusten an die Bürokratie – was keine Kritik sein soll. Das muss ja so sein, damit alles korrekt zugeht.)

        1. @Felix

          Etwas weiter oben in diesem Thread diskutiert man wütend und aufgeregt den FMW-Skandal. Ein absolutes No-Go. Jemand empfindet die ständig wiederholte Flut aus wenig konstruktiven Beiträgen und und prinzipieller Ablehnung zum Thema Energiewende, verbreitet von einer Handvoll Kommentatoren, als überwiegend konservativ und sicherheitsorientiert. Keine Frage, das ist furchtbar und skandalös! Da muss schon einmal klargestellt werden, dass ein Mensch mit solch entartet abweichender, eigener Meinung hochmütig und arrogant, beleidigend, obergescheit, denunzierend, in eine Schublade steckend und verurteilend ist.

          Doch dann schreiben Sie, konservativ eingestellte und sicherheitsorientierte Menschenernähren z.B. die Millionen von erfolglosen Selbständigen. Das klingt sehr despektierlich.

          Millionen hart arbeitende, selbst vorsorgende, hoch flexible, kreative, die öffentlichen Kassen nicht belastende, steuerzahlende Menschen sind da sicher anderer Ansicht. Sind Sie sicher, dass Sie da nicht ihrerseits Millionen Menschen in Schubladen stecken, verurteilen, denunzieren, den ganzen Scheiß millionenfach anwenden, über den sich eine kleine Handvoll Wutbürger so lauthals aufregen musste?

          1. @ Michael

            Ist es nicht etwas mutig so einen Kommentar hier so zu schreiben, wo doch 95 % der Leser….ähh nein Kommentatoren….ahhhh nein ich meine Kommentare…ahhh nein ich meine einige, gar nicht einmal so viele Kommentatoren hier sehr konservativ mit Tendenz zum Reaktionären sind (so Wutbürger halt, ähhh oder solche dem Geiste von Krall, Otte etc. sehr nahe stehende)?

            Wer von den Kommentatoren hier sich angesprochen fühlt ist wohl selber schuld.

          2. @ Michael

            Erfolgreiche Selbständige werden sich von meinem Kommentar positiv angesprochen fühlen, da sie Geld verdienen und wie Sie richtig gesagt haben, u.a. auch Steuern zahlen und nicht der Allgemeinheit auf der Tasche liegen.

            Erfolglosigkeit beruht in der Regel darauf, dass man etwas anbietet, für das keiner Geld ausgeben will und sollte dazu führen, etwas anders zu machen.

            In unserem schönen Land werfen aber manchmal Menschen einfach die Arbeit hin, und machen dann gar nichts, weil das Geld ja vom Himmel fällt, oder gehen einer Selbständigkeit nach, die am Ende wieder unter das Dach der Rentenversicherung führt.

            Das Angebot ist da und man kann Menschen nicht vorwerfen, wenn Sie es annehmen. Aber aufkommen muss dafür auch noch jemand. Und da kommen dann die gerne gescholtenen Sicherheitsorientierten ins Spiel, die ganz konservativ arbeiten. Zahlen sollen sie, und zwar nicht zu knapp. Die haben ja anscheinend nichts besseres zu tun, als zu arbeiten. Also wofür brauchen die Geld?

          3. @Heinz Williams

            Mutig? Eher weniger, aber notwendig, denn letztendlich wurden Gruppen von Menschen … ähh nein Millionen … ahhhh nein ein ganzes Volk (die Deutschen) in eine Schublade gesteckt und über sie geurteilt. Und es werden Aussagen verschiedener Kommentatoren miteinander vermischt … ahhmm geschwurbelt. Das ist im Übrigen ein gern genutztes Stilmittel von Extremisten … ähh nein eine allgemeine Aussage … ahhm also jedenfalls etwas ganz anderes, um Stimmung gegen Andersdenkende zu machen … ähh also nichts Verwerfliches.

            Aber prinzipiell haben Sie sicher recht, was immer Sie meinen.

          4. @Felix

            ein Vorschlag, um das Thema konkret abzuschließen: Aus welcher Quelle beziehen Sie die Millionen von Schmarotzern? Wie viele Millionen erfolgloser Selbständiger gibt es genau, die Ihnen auf der Tasche liegen? Wie viele Millionen ewiger Studenten ernähren Sie? Sind die Zahlen an Schmarotzern nicht seit Jahren eher deutlich rückläufig?
            https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1396/umfrage/leistungsempfaenger-von-arbeitslosengeld-ii-jahresdurchschnittswerte/

            Vielleicht haben Sie ja recht, aber auch Sie sollten Ihre provokativen und beleidigenden Behauptungen nachweisen. Wie jeder, der Millionen Menschen verdächtigt. Was für 20 Kommentatoren gilt, muss auch für Millionen gelten.

            In diesem Sinne, legen Sie los. Ich freue mich auf überzeugende Zahlen und neue Erkenntnisse.

        2. In der guten alten Zeit tüftelten Ingenieure irgendwas aus, Unternehmer machten Produkte daraus und wenn sie diese geschickt vermarkteten, wollten alle sie haben.

          Heute fordern Parteien und Politiker, Medien, Kirchen, Akademiker, Verbände, UNO-Organisationen, die Zivilgesellschaft, ängstlicheTeenager, NGOs, GONGOs usw. Erfindungen, Produkte und Marketing und niemand außer ihnen will das wirklich haben.

          Daran scheitert noch jede Wende.

          1. @Dreamtimer, klingt erst einmal toll und überzeugend, Respekt! Doch wer sind denn all die anderen außer der Zivilgesellschaft, Politikern, Medien, Kirchen, Akademikern und dem ganzen anderen Rest? So viel bleibt da nicht mehr übrig…

          2. …zumal ein Großteil der Märkte und Unternehmen ebenfalls die Energiewende will.

  13. @ Dreamtimer

    Das halte ich für eine sehr realistische Beschreibung der Lage. Ich würde aber ergänzen: selbst die genannten Protagonisten wollen oft selbst nicht, was sie für andere fordern.

    Ich nenne mal keine Beispiele – ich will ja die Koalitionsverhandlungen nicht unnötig belasten.

  14. @lausi, @leftutti, seien Sie doch froh, dass Sie mit 95% AfD-lern, Krall-Jüngern, Corona-Leugnern und anderen Rechtsradikalen diskutieren können.

    Immerhin müssen Sie dann nicht ständig Ihre Privilegien checken und sich mit Leuten umgeben, die sich auf Twitter darüber auskotzen wie rassistisch, sexistisch usw. hier alles ist und versuchen Druck auszuüben. Erst dann gibt es richtig viel Ärger. So ein offenes Forum, mit viel Platz für Text und mit Leuten, die keine größeren psychischen Schäden und charakterlichen Defekte aufweisen, als sie ohnehin normal sind, ist heute doch Nullerjahre-Retro und entsprechend viel Spaß macht es auch. Es ist nur erstaunlich, wie lange das schon gut geht.

    1. @Dreamtimer, die Populisten und Wahrheitsverdreher haben Sie vergessen. Und wo wir schon beim Thema sind und um auch weiterhin bei Wahrheit und Fakten zu bleiben: Es war nie die Rede von Krall-Jüngern, Corona-Leugnern oder Rechtsradikalen. Nur von der Mentalität hinsichtlich Veränderungsunwilligkeit und Sicherheitsdenken. Also entweder spielen sich solche eingebildeten Assoziationen in dysfunktionalen Gehirnwindungen und defekten Synapsen ab, oder Sie wollen mit bewussten und perfiden Unwahrheiten einmal mehr denunzieren und Antipathien schüren.

      1. @Dreamtimer, @Leftutti, es geht um das deutsche Spießertum, wobei ich keinem Kommentator unterstelle ein Spießer zu sein… ;-) Hier noch eine Definition dieses Begriffs:

        https://www.hanisauland.de/node/2422

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