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Märkte

OPEC-Monatsbericht: Fördermenge sinkt deutlich, aber von unerwarteter Stelle!

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Die OPEC hat ihren Monatsbericht veröffentlicht mit Fördermengen zu Ende Januar. Von Ende Dezember zu Ende Januar ist die Fördermenge insgesamt um 509.000 Barrels pro Tag auf 28,86 Millionen Barrels pro Tag gesunken. Was ist los? Hört man in den letzten Jahren von deutlichen Rückgängen in der Fördermenge der OPEC, denkt man zuerst an Saudi-Arabien.

Aber nein, die Saudis haben ihre Fördermenge im Januar sogar um 57.000 Barrels pro Tag gesteigert. Nein, die Kürzung kommt dieses Mal aus Libyen. Dort sinkt die Menge um 344.000 Barrels pro Tag auf nur noch 796.000 Barrels pro Tag. Ja, da war doch noch was? Der Bürgerkrieg in Libyen sorgt schon seit Jahren für ein Auf und Ab in der Fördermenge, je nachdem wer gerade die Ölfelder und die Terminals am Meer kontrolliert, oder ob gerade das totale Chaos herrscht. Und im Januar war die Förderung extrem stark eingebrochen.

Welch Glück für die anderen Mitglieder des Kartells, die sich quasi ausruhen können. Sie mussten selbst nicht in großem Umfang senken, damit die gesamte Fördermenge rückläufig sein kann. Neben Libyen hat der Irak noch am meisten gekürzt um 68.000 Barrels pro Tag. Der Blick richtet sich aktuell auf Russland. Es geht darum, ob man vielleicht noch diese Woche entscheidet, sich den jüngsten Empfehlungen der OPEC anzuschließen. Denn sie will die Fördermenge noch weiter kürzen, um dem Nachfragerückgang in China (dank dem Coronavirus) entgegenzutreten. Schließlich brauchen die Golfstaaten einen deutlich höheren Ölpreis, denn ihre Staatshaushalte hängen zu großen Teilen an den Öleinnahmen.

Ach ja.. aktuell glaubt die OPEC (aufgrund des Coronavirus) daran, dass die globale Öl-Nachfrage im aktuellen Quartal 440.000 Barrels pro Tag geringer ausfallen wird, und im Gesamtjahr soll sie 200.000 Barrels pro Tag schwächer ausfallen.

OPEC Fördermengen für Januar

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Finanznews

Aktienmärkte: Im April kommen neue Tiefs! Marktgeflüster (Video)

Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen – trotz der jüngsten Rally. Der Liquiditäts-Tsunami liegt hinter uns, der ökonomische Schmerz noch vor uns

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Die Aktienmärkte dürften im April neue Tiefs erreichen – trotz der Rally der letzten Woche und dem heutigen positiven Handelsverlauf. Der wichtigste Grund dafür, warum die Aktienmärkte jetzt noch keinen Boden ausbilden werden, ist: der Liquiditäts-Tsunami durch Notenbanken und Regierungen liegt bereits hinter uns, der ganz große ökonomische Schmerz jedoch noch vor uns! Heute wirkt noch der Liquiditäts-Rückenwind druch Fed und Co – sowie das „rebalancing“ von institutionellen Playern zum Monatsende. Aber je länger die Corona-Krise dauert, umso heftiger wird vor allem für US-Unternehmen der Schmerz, weil die Substanz so schwach ist (Cash-Reserven gering, Verschuldung hoch). Das bedeutet: das, was Notenbanken und Regierungen bisher getan haben, wird mittelfristig nicht reichen..

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Indizes

Rüdiger Born: Aufwärts-Szenario im Dow Jones

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Direkt am Chart bespreche ich ein Aufwärts-Szenario für den Dow Jones. Die Lage ist spannend! Wollen Sie abgesehen von meinen täglichen Analysen im Trade des Tages noch viel mehr und vor allem aktuellere Trading-News von mir erhalten, auch aufs Handy? Nutzen Sie dazu gerne meinen neuen Service „Trade to Go“ (einfach hier anmelden). Auch dieses Angebot ist für Sie völlig kostenfrei!

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Aktien

Hendrik Leber und der große Optimismus für die Zeit nach der Krise

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Hendrik Leber mit viel Optimismus für die Zeit nach der Coronakrise

Horror ohne Ende. Abseits der menschlichen Tragödien rund um das Coronavirus bricht die Wirtschaft ein. Die Börsen sind schon gecrasht. Rutschen Dax und Co noch weiter ab? Überall nur schlechte Nachrichten und Schreckensszenarien. Ist es an der Stelle mal gut einem Optimisten zuzuhören? Ganz aktuell äußert sich der Börsenexperte Hendrik Leber zur Frage, wie es denn nach der Coronakrise weitergehen wird. Die Menschheit erlebe immer wieder Epidemien. Und auch mit dem aktuellen Coronavirus werde man letztlich klar kommen, spätestens wenn die Impfstoffe vorhanden seien. Danach würde alles wieder normal seinen Gang gehen – so kann man seine Worte zusammenfassen.

Hendrik Leber, wird alles wieder gut?

Und der dramatische Wirtschaftseinbruch? Auch hier sieht Hendrik Leber die Aussicht so richtig optimistisch. Es gäbe einen Rückstau beim Konsum. Dadurch entstünden später Nachholeffekte. Die Leute wollten dann zum Beispiel wieder verreisen usw. Auch würde der derzeitige starke Einbruch in der Industrie durch andere Sektoren teilweise aufgefangen. Dafür nennt er zum Beispiel das Wachstum bei Lieferdiensten etc. Die Lage sei zwar aktuell dramatisch, aber die Wirtschaft werde sich wieder erholen.

Ein wichtiges Thema seien für ihn die Banken (das haben wir vorhin erst thematisiert). Es müsse Erleichterungen bei den Kapitalanforderungen für die Banken geben, so Leber. Nur dann könne die Kreditvergabe auch laufen. Die großen Ankaufprogramme der EZB würden seiner Meinung nach nichts bringen. Wichtig sei, dass die Menschen, die jetzt Einnahmeausfälle haben, direkt Geld bekommen würden.

Jetzt Aktien kaufen?

Und was meint Hendrik Leber zur Börse? Es gebe derzeit bei einigen Unternehmen sehr günstige Bewertungen. Für den Investor gäbe es derzeit wunderbare Kaufgelegenheiten, aber dafür selektiv! Man müsse jetzt die Firmen auswählen, die wenig Schulden haben, die nämlich die letzten Jahre nicht auf Kredit Aktien zurückgekauft hätten etc (wie wahr, möchten wir anmerken). Er sagt etwas sehr Intelligentes. Gehen nun Hotelketten und Airlines pleite, würden die Hotels und Flugzeuge ja bleiben. Welche solide da stehenden Konzerne würden dann nach den Insolvenzen die Hotels und Flugzeuge aufkaufen? Diese gut aufgestellten Firmen zu finden, darum soll es also gehen bei der Auswahl der Aktien.

Und als hätte Hendrik Leber an unserem Artikel mit geschrieben, den wir gerade erst veröffentlicht haben zum Thema Banken und Kredite… er erwähnt auch anstehende Pleiten im Immobiliensektor, aufgrund nun ausbleibender Mieteinnahmen! Das folgende Video ist sehenswert. Sein Fazit ist auch interessant beim Thema Aktien. Er glaube erst mal an einen zweiten Abrutsch am Aktienmarkt, bevor es besser werden könne. Auslöser seien die USA, wo das Coronavirus noch kräftig auf die Gesamtwirtschaft drücken werde. Aktien solle man jetzt über mehrere Wochen gestreckt immer in Tranchen kaufen, da man es nicht schaffen werde punktuell den Einstieg am exakten Tief zu finden.

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