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Märkte

OPEC-Monatsbericht: Libyen ist das Problem

Claudio Kummerfeld

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Das OPEC Logo

Der OPEC-Monatsbericht wurde soeben veröffentlicht. Er zeigt unter anderem die Fördermengendaten des Kartells zu Ende Oktober. Und siehe da, die Fördermenge der OPEC steigt von September zu Oktober um 322.000 Barrels pro Tag auf 24,39 Millionen Barrels pro Tag. Hauptschuldig, wenn man es so formulieren möchte, ist Libyen. Das Bürgerkriegsland war von den großen Fördermengenkürzungen der OPEC und ihrer Partner ausgenommen. Und zuletzt hatte Libyen seine Fördermenge spürbar ausweiten können. Jetzt sehen wir die harten Fakten. Das Land hat seine Öl-Förderung im Monatsvergleich um 299.000 Barrels pro Tag erhöht, und damit fast den gesamten Anstieg der OPEC-Fördermengensteigerung alleine verursacht. Diese Steigerung konnte man in diesem Ausmaß durchaus erwarten.

Der Irak steigert seine Förderung um 148.000 Barrels pro Tag, was aber durch einige kleinere Rückgänge bei anderen Mitgliedsländern kompensiert wird. Die Förderung in Saudi-Arabien bleibt unverändert, und Venezuela als Dauer-Krisenpatient reduziert um weitere 25.000 Barrels pro Tag. Die insgesamt steigende Fördermenge drückt natürlich auf den Ölpreis. Aber diese Woche spielt diese Aufstockung der OPEC für den Ölpreis keine wirklich entscheidende Rolle. Denn wie wir bereits berichteten – durch die neue Impfstoff-Hoffnung haussiert seit Montag alles an der Börse, was auf eine bessere Konjunktur hofft, wie die Aktienkurse und eben auch der Ölpreis. Die im aktuellen OPEC-Report enthaltenen Prognose-Anpassungen für Nachfrage und Angebot bei Öl schenken wir uns an dieser Stelle, da die Veränderungen zu unbedeutend ausfallen im Angesicht der Impfstoff-Hoffnung vom Montag. Achtung, morgen um 17 Uhr werden in den USA die Öl-Lagerbestände veröffentlicht. Sie können einen neuen Impuls für den Ölpreis geben.

Grafik zeigt Details zu Fördermengendaten der OPEC

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Aktien

Markus Koch LIVE vor dem Handelsstart in New York – Impfstoff- und Merger-Montag

Redaktion

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Markus Koch meldet sich im folgenden Video LIVE vor dem Handelsstart in New York. Die vierte Woche in Folge gibt es pünktlich Montag Mittag eine Impfstoff-Meldung, diesmal von Moderna. Und IHS Markit soll von S&P Global gekauft werden. Markus Koch spricht von einer massiven Konsolidierung im Bereich der Finanzdaten.

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Märkte

Aktuell: OPEC-Meeting, wichtig für Ölpreis – LIVE-Blog

Claudio Kummerfeld

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Öl-Pumpe in der Wüste

Zwei Mal im Jahr veranstaltet die OPEC in ihrer Zentrale in Wien ihre Treffen. Dieses Mal findet es wegen der Coronakrise nur virtuell statt. Morgen dann folgt die Absprache mit den externen Partnern im Rahmen der „OPEC+“-Vereinbarungen (wichtig hier ist vor allem Russland). Für den Ölpreis ist sehr interessant, worauf man sich heute im Kartell einigt. Wird man wie bisher angedacht ab Januar die Fördermengen für Öl wieder ansteigen lassen, oder die Kürzungen erst einmal weiter aufrecht erhalten? Für die Erholung im Ölpreis könnte die Beibehaltung der bisherigen Fördermengenkürzungen durchaus wichtig sein. Denn die derzeitige zweite Corona-Welle schwächt weltweit die Öl-Nachfrage. Hier zeigen wir fortlaufend aktualisiert die wichtigsten Aussagen vom aktuellen OPEC-Meeting.

16:05 Uhr:

Das Dilemma der letzten Jahre auch heute? Wir behalten die Kürzungen nur aufrecht, wenn auch wirklich alle mitmachen?

Hier klicken, um den Inhalt von Twitter anzuzeigen

14:33 Uhr:

Nach Eröffnungsrede geht man jetzt in die geschlossene Sitzung.

14:24 Uhr:

Das OPEC-Meeting beginnt. Es könnte aber möglicherweise stundenlang dauern bis Tendenzen über eine mögliche Einigung erkennbar werden. Erstmal wird eine Rede verlesen – hier beim Klick an dieser Stelle der Original-Redetext.

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Aktien

Performance-Check: Das sind die härtesten Aktien der Welt – Werbung

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Lieber Börsianer,

wir alle wissen, wenn der Aktienmarkt einmal ins Rutschen gerät, bleibt kein Auge trocken. Selbst die Aktien anerkannter Qualitätsunternehmen fallen dann unisono mit dem Gesamtmarkt. Man ist dann als Anleger schon zufrieden, wenn sich das eigene Depot der Korrekturbewegung zumindest teilweise entzieht.

Genauso wissen wir, wenn die Weltkonjunktur einmal lahmt, sinken die Unternehmensgewinne durch die Bank. So ist nun einmal die Börse.

Aber ich bohre tiefer. Gibt es wirklich keine Unternehmen, die sich einem negativen Markttrend entziehen? Gibt es wirklich keine Ausnahme, die die Regel bestätigt?

Doch, die gibt es! Tatsächlich existiert in den USA eine Aktiengattung, die sich bereits seit Jahrzehnten durch eine ganz ungewöhnliche Stabilität auszeichnet. Diese ausgesuchten Unternehmen erwirtschaften nicht selten sogar in der tiefsten Rezession, z.B. zuletzt 2008/9, beste Gewinne. Mehr noch: Sie erhöhen selbst in diesen Phasen, wo die „normalen“ Unternehmen versagen, regelmäßig die Dividenden.

Börsianer bezeichnen solche unverwüstlichen Unternehmen als „Dividendenaristokraten“. Diese Dauerbrenner zeichnen sich vor allem durch zwei Merkmale aus:

1)
Naturgemäß verfügen die Dividendenaristokraten über langjährig bewährte und unantastbare Geschäftsmodelle.

2)
Deshalb erhöhen diese Unternehmen die Dividende seit mindestens 25 Jahren, und zwar jährlich.

Und das Regelwerk für Dividendenaristokraten ist knallhart. Wenn ein Unternehmen, sagen wir, im 43. Jahr die Dividende einmal nicht mehr jährlich erhöht, dann wird ihm der Aristokraten-Titel sofort entzogen. Folglich verlässt das Unternehmen dann auch den entsprechenden Index und muss sich nun wieder aufs Neue beweisen. Mit anderen Worten: Hier ist wirklich kein Platz für Verlierer oder

Nicht nur mehr Stabilität, sondern einfach auch mehr Rendite

Wie bereits angedeutet schaffen nur eine Handvoll Unternehmen diese Kriterien. Gegenwärtig gelten rund 10 % der Unternehmen des marktbreiten S&P 500 als Dividendenaristokraten. Die anderen 90 % des S&P 500 sind eben ganz normale Unternehmen, deren Gewinne im Einklang mit der Konjunktur mal fallen und mal steigen.

Gegenwärtig finden Sie im Dividendenaristokraten-Index zahlreiche Unternehmen aus traditionellen Industriesparten. Namhaft sind hier etwa Caterpillar, 3M oder etwa der Maschinenbauer Illinois Tool Works. Natürlich bringt auch die nicht-zyklische Konsumgüter-Branche…..

Wollen Sie meine komplette Analyse lesen?

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